Samstag, 16. Januar 2016

Heiße Orange mit Ingwer

Winterzeit ist Erkältungszeit. Gerade geht es einem noch prächtig, im nächsten Moment läuft die Nase, die Knochen tun einem weh und der Kopf brummt.

So hat es bei mir vor ein paar Tagen angefangen. Und schwupps hatte ich eine dicke Erkältung.

Und was jetzt? Der Volksmund sagt: "Eine Erkältung dauert mit Medizin 1 Woche und ohne 7 Tage". Also ohne Medikamente. Dafür aber mit viel Vitaminen und heißen Tee.

In einem Lokal hatte ich vor kurzem heiße Orange mit Ingwer. Das war so gut, wärmend und fruchtig. Also habe ich es zu meinem Anti-Erkältungs-Getränk erklärt.

Und damit ihr auch etwas davon habt, wenn ihr krank werdet, euch kalt ist oder einfach so, hier das Rezept.

Zutaten (für 1 Liter):
3/4 l kochendes Wasser
ca. 2 cm Ingwer
2 Orangen, davon den Saft
Honig, Reissirup oder anderes Süßungsmittel nach Wahl

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. In eine Teekanne geben, mit dem kochenden Wasser aufgießen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Orangen auspressen. Den Saft zu dem heißen Ingwerwasser geben. Je nach Geschmack, mit mehr oder weniger Fruchtfleisch. Ggf. mit Honig o.ä. süßen.

Achtung: Die heiße Orange wird schärfer, je länger man den Ingwer ziehen lässt. Mir macht das nichts aus, so dass ich den Ingwer nicht "rausfische". Wenn ihr es anders mögt, den Ingwer nach der ersten Zieh-Zeit einfach entfernen.



Sonntag, 10. Januar 2016

Kürbis-Zimtschnecken

So, hier bin ich wieder. Ich wünsch euch ein gutes neues Jahr, viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2016!

In den letzten Monaten war kochtechnisch ziemlich ausgelaugt. Ich habe kaum fotografiert, weder Essen noch sonstiges. Und wenn, dann waren die Bilder ewig auf der Speicherkarte, bevor sie den Weg zur Bestimmung fanden.

Nur bei Instagram oder Facebook war ich aktiv. Mit dem Smartphone ist es viel einfacher kurz etwas zu posten, als einen Beitrag am Blog zu schreiben.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Ich habe meine Fortbildung endlich erfolgreich abgeschlossen. Ich bin sehr erleichtert und stolz.

Im Hintergrund läuft gerade ein Projekt für den Blog, ich hoffe, ich schaffe ich kriege das Projekt bald zu laufen.

Aber nun zu dem neuen Rezept. Die Idee zu den Kübis-Zimschnecken kam mir im Herbst, als es überall "Pumkin-Spice-Latte" zu kaufen gab. Warum also nicht Kürbis in Zimtschnecken packen. Gesagt getan und so kamen die Kürbis-Zimtschnecken raus. Inspirieren ließ ich mich von "Plötzblog" und "Hefe und Mehr"



Ganz saisonal ist das Rezept aber nicht, schließlich ist die Kürbiszeit eher im Herbst und nicht Anfang des neuen Jahres. Kürbis ist ein Lagergemüse, also sollte es auch kein Problem sein, jetzt noch einheimischen Kürbis zu bekommen. Alternativ könnt ihr das Kürbispüree auch Milch oder andere Flüssigkeit ersetzen.

Ich habe mich für einen Teig  mit wenig Hefe und langer Gare entschieden. Zum einen mag ich die einfache Zubereitung. Man mischt die Zutaten zusammen und lässt sie über Nacht im Kühlschrank gehen. Am nächsten Tag hat man dann in kurzer Zeit ein frisches Backwerk.

Wenn ihr die Geduld habt oder/und die Gare überschlaft, werdet ihr mit wunderbar fluffigen, zimtigen, weichen Kürbis-Zimtschnecken entschädigt. Sie sind leider nicht fructosearm, eher im Gegenteil. Ich habe sie noch nicht mit Traubenzucker ausprobiert, aber ich bin mir sicher, dass sie mit Getreidezucker o.ä. auch sehr gut schmecken. Für alle ohne Fructoseintoleranz sind die Schnecken aber auf alle Fälle eine Sünde wert. Sie schmecken hervorragend frisch aus dem Ofen. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch gut. Ihr könnt sie aber auch kurz in der Mikrowelle oder über dem Toaster aufbacken, dann schmecken sie wie frisch.

Zutaten Teig:
500 g 405-er Weizenmehl
50 g Zucker
1/2 TL Salz
5g frische Hefe
150 ml lauwarme Milch
80 g weiche Butter
1 Ei
250 g Kürbispüree (ca. ¼ Hokkaidokürbis)


Zutaten Füllung:
125 g weiche Butter
75 g Zucker
10 g Zimt


Zusätzlich:
1 Eigelb
Butter und Zucker für die Backform


Zubereitung:
Kürbis vierteln und ca. 1/4 in einen Topf geben. Etwas Wasser (bodenbedeckt) in den Topf schütten und den Kürbis auf mittlerer Hitze gar kochen (ca. 10-15 Min). Anschließend das verbliebene Wasser abgießen und den Kürbis mit der Gabel zerdrücken. Von dem Püree 250 g abnehmen.

Hefe in der Milch auflösen. Alle Teigzutaten und die Hefemilch und dem Kürbispüree verkneten. Über Nacht (ca. 12 Std.) abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.

Nachdem der Teig ausreichende Zeit gegangen ist, geht es weiter:

Butter, Zucker und Zimt vermengen und bis zur Verwendung zur Seite stellen.

Backblech oder Reine ausbuttern und mit Zucker bestreuen.

Teig ca. 3 mm dick ausrollen. Die Teigplatte mit der Butter-Zucker-Zimt-Mischung bestreichen und von der breiten Seite aufrollen.

Rolle in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand in die Backform setzen. ½ Stunde abgedeckt gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf 180 g vorheizen.

Eigelb verquirlen und die Zimtschnecken damit abstreichen.

Ca. 30 Minuten goldgelb backen.

Die Zimtschnecken nach dem Backen aus der Form lösen, solange sie warm sind. Ansonsten kleben sie durch den karamellisierten Zucker an der Form an.