Dienstag, 2. Dezember 2014

Urgetreidebrot

Mitte letzter Woche hat mich eine fiese Erkältung niedergestreckt. So erwischt hat es mich schon lange nicht mehr. So schniefe ich immer noch so ein bisschen vor mich hin, aber es geht mir wieder wesentlich besser. Also so eine Erkältung brauch ich echt so schnell nicht mehr. Hat sie doch auch meine Pläne für's Wochenende zu nichte gemacht. Ich wollte auf die Food & Life, ggf. zum Lieblings-Schweden und Plätzchen backen. Aber so hab ich vieeel geschlafen und mich ausgeruht. Aber nächstes Wochenende...

Obwohl es im Moment zeitlich knapp ist, schaffe ich es trotzdem, regelmäßig Brot zu backen. In der Küche stehen und kochen oder backen entspannt mich total. Vorausgesetzt, ich habe es vorher geschafft, einzukaufen. Wenn die Ergebnisse dann noch so zufriedenstellend sind, wie bei dem heutigen Rezept, ist doch alles super.

Das Urgetreide-Brot-Rezept habe ich von Ketex abgeschaut. Ich mag es besonders gern, da es nussig und durch die gerösteten Sonnenblumenkerne schön kräftig schmeckt. Das Brot schmeckt mit süßen und salzigen Aufstrichen sehr lecker. Und auch getoastet ist es toll. Ein Allround-Brot also.





Im Gegensatz zum Original-Rezept zerkleinere ich die Sonnenblumenkerne nicht, weil ich es liebe, auf die Kerne zu beißen. Und ich verwende keine Hefe, weil ich meistens keine frische Hefe im Haus habe. Ihr könnt das aber gerne zu machen, wie ihr wollt. Durch die Hefe wird das Brot luftiger.




mit Roggen, Emmer und Einkorn

Zutaten:

Sauerteig:
200 g Roggenvollkornmehl
200 g Wasser
20 g Anstellgut

Quellstück:
100 g Emmervollkornmehl
100 g Einkornvollkornmehl
13 g Salz
200 g lauwarmes Wasser

Hauptteig:
Sauerteig
Quellstück
220 g Roggenvollkornmehl
100 g geröstete und abgekühlte Sonnenblumenkerne
1 EL Salbei-Rosmarin-Honig, Alternativ: 1 EL normaler Honig

Zubereitung:

Die Zutaten für den Sauerteig verrühren und bei Zimmertemperatur ca. 16-18 Stunden reifen lassen.

Ebenfalls die Zutaten für das Quellstück verrühren und mind. 3-4 Stunden quellen lassen.

Am Backtag Sauerteig, Quellstück und alle restlichen Zutaten mit der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Bei mir ist der Teig immer relativ klebrig.

Den Teig nun ca. 30 Minuten in der Rührschüssel ruhen lassen. Anschließend aus der Schüssel nehmen, nochmal durchkneten und zu einer Kugel formen.

Ein Gärkörbchen mit Mehl bestäuben und die Teigkugel hineinlegen. Abdecken und ca. 60-120 Minuten gehen lassen. Die Gehzeit hängt sehr von der Raumtemperatur ab. Da es in meiner Wohnung immer relativ kühl ist, gehen bei mir Teige relativ lange und meistens auch länger, als im Rezept angegeben.

15 Minuten vor Ende der Gehzeit, den Backofen auf 230° vorheizen. Eine ofenfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, so dass Wasserdampf entsteht.

Wenn der Backofen gut eingeheizt ist, den Teigling auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stürzen. Nach Belieben einschneiden und in den Ofen schieben.

Nach 15 Minuten die Schale mit Wasser aus dem Ofen nehmen und auf 180° zurückschalten. Weitere ca. 20-30 Minuten backen. Um zu testen, ob das Brot fertig ist, auf den Boden des Brotes klopfen. Wenn es sich schön hohl anhört, ist es perfekt.


Quelle: http://ketex.de/blog/brotrezepte/roggenbrot-mit-emmer-und-einkorn-urgetreide/