Donnerstag, 31. Juli 2014

Behind the Scenes - Ein Blick hinter die Kulissen



Schon Ende Mai hat Steph in ihrem Kuriositätenladen zu dem Blogevent "Behind the Scenes" aufgerufen. Es soll einen Blick hinter die Kulissen der Blogs geben. Nachdem die Prüfungen überstanden und bestanden sind und die Wohnung gerade vorzeigbar ist, habe möchte ich kurz vor knapp noch schnell an dem Blogevent teilnehmen.

Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014

Darf ich zur Führung bitten:

Fangen wir mit der Küche an. Die Küche ist etwas zusammengewürfelt. Sie wurde uns (teilweise) vom Vermieter zur Verfügung gestellt und wir haben sie noch durch diverse Schränke erweitert. Sie ist noch nicht „perfekt“ und lange nicht so, wie ich mir meine Traumküche vorstelle. Aber sie erfüllt ihren Zweck und durch die dazugekauften Regale ist sie funktional. 

Demnächst muss ein neuer Herd einziehen, da der „Mietherd“ und ich einfach keine Freunde werden. Er braucht sehr lange, bis er sich aufheizt und heizt dann auch sehr ungleichmäßig.

Sehr freue ich mich über die Spülmaschine, die erste in meinem Leben. 

 
Die rechte Seite der Küche mit Spülbecken, Spülmaschine und Herd - und ganz wichtig: Eismaschine

Das Herzstück der Wohnung ist sicherlich meine geliebte Küchenmaschine, eine Bosch MUM8. Würde der normale Teigrührer noch besser funktionieren, wäre sie (für mich) perfekt. 


Das für mich tolle an meinem Kühlschrank ist, dass es eine Kühl- und Gefrierkombi ist. Ein großzügiger Kühlschrankbereich und 3 großzügige Gefrierschübe. Perfekt für das Obst- und Gemüse, das ich im Sommer von meinen Eltern bekomme. Und für Brot, das ich gerne scheibenweise einfriere und so bei Bedarf eine Portion entnehmen kann.

























Unser Essbereich befindet sich im "Flur" vor der Küche. Durch die gute Aufteilung der Wohnung haben wir quasi ein Esszimmer, in dem auch mal 8 Personen Platz finden. Ein Foto muss ich nachreichen.


Kommen wir zu meinem Foto-Platz. Die dunklen Möbel sind „Erbstücke“ aus der Familie meines Freundes. Die Sachen sind toll anzuschauen, aber leider färben sie ab, so dass man möglichst nicht mit hellen Sachen am Schreibtisch sitzen sollte. Wir müssen gerade den Schreibtisch dringend überarbeiten, aber leider hat uns bisher die Zeit gefehlt. 


Durch den Fotokurs bei Vivi habe ich tolle Ideen gesammelt und versuche nun immer wieder die Ideen umzusetzen. Ich habe auch schon Fotountergründe/-hintergründe gebastelt, die nach und nach zum Einsatz kommen werden. Was ich auch noch benötige ist ein "Reflektor", das Styropor-Teil ist nur ein Provisorium.


Mein Kochbuchregal ist relativ übersichtlich und nicht wirklich sortiert. Ich habe mir vorgenommen, nur noch „hochwertige“ Kochbücher zu kaufen, da ich bisher nie aus den „Schnäppchenbüchern“ gekocht habe.

Mein Buchregal mit Hercules

Und hier schmöckere ich gerne in Kochbüchern oder surfe im Internet. Ich sitze viel lieber auf dem Sessel, als auf der Couch. Der Sessel ist so gemütlich, da kann man sogar schlafen.


So, das war’s auch schon mit meinen Blick hinter die Kulissen. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, mal bei mir reinzuschauen.

Montag, 21. Juli 2014

Überbackene Ofenkartoffeln

Dass ich Erdäpfel mag, hab ich ja schon ausführlichst erzählt. Und wenn man meinen Blog anschaut, findet man auch vieeele Rezepte mit Erdäpfeln.

Heute habe ich wieder was für euch. Ofenkartoffeln alleine sind ja schon super, wenn sie dann auch noch mit Tomaten und Mozzarella überbacken werden, wird aus einem einfachen Gericht, das oft nur Beilage ist, eine vollwertige Mahlzeit. Noch einen frischen Salat dazu, fertig.





Zutaten:


1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 EL Salz
1 EL getrockneten Rosmarin (oder andere Kräuter nach Geschmack)
2-3 EL Olivenöl
1 Kugel Mozzarella
2 Tomaten
Basilikum

Zubereitung:
Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Salz, Rosmarin und Öl in einer großen Schüssel verrühren. Kartoffeln schälen, waschen und halbieren. In die Schüssel geben und mit der Marinade vermengen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Darauf achten, dass die Kartoffeln nicht aufeinander liegen. Ca. 30 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und goldgelb sind.

Mozzarella in Stücke reißen, Tomaten in Scheiben schneiden. Auf den Kartoffeln verteilen und weitere 5-10 Minuten backen. Der Käse sollte schön zerlaufen und goldgelb werden. Basilikum in Stücke reißen und auf den heißen Kartoffeln verteilen.


Alternativ kann man auch Feta verwenden. Dann aber etwas beim Salz sparen. Man kann die Schale der Kartoffeln auch dran lassen. Dann aber auf Bio-Ware und junge Kartoffeln achten.


Donnerstag, 10. Juli 2014

Mercimek Köftesi mit Cacık (Tzatziki)

Dass ich orientalische Küche liebe, sollte niemanden entgangen sein, oder? Nun habe ich ein neues Rezept in meine Sammlung hinzugefügt. Mercimek Köftesi.

Da ich (noch) kein türkisches Kochbuch besitze (warum eigentlich?), habe ich im Internet nach Rezepten gesucht. Das ist schwieriger, als man denkt in der Flut von Rezepten. Entschieden habe ich mich dann für das Rezept von Aysenputtel, das ich etwas abgewandelt habe. Die Köftesi schmecken genau so, wie ich sie in Istanbul gegessen habe. So kann man das Fernweh auch lindern. Gerade jetzt im Sommer sind die Köftesi ein herlich erfrischendes Gericht. Man kann die Masse auch gut vorbereiten und am nächsten Tag braucht man nur noch die Köftesi formen.

Wir haben die Köftesi mit Cacık und Kopfsalat gegessen. Einfach die Köftesi auf ein Salatblatt legen, Cacık drüber geben und dann alles in das Salatblatt einrollen.

Schaut bitte unbedingt, dass ihr reines Paprikamark (Biber Salçası) bekommt. Bisher habe ich nur Paprikamark gesehen, das mit Tomatenmark gestreckt war. Wenn ihr ein türkisches Geschäft in der Nähe habt, schaut da. Da werdet ihr bestimmt fündig.

Noch ein Hinweis zu der Menge: Der Freund und ich benötigen 3 Mahlzeiten, um die Menge an Köftesi zu bewältigen. Solltet ihr keine Lust haben, 3 Tage nacheinander das gleiche zu essen oder nicht eine ganze Fußballmannschaft versorgen wollen, halbiert die Mengen lieber ;-)




Zutaten:

150 g Linsen
1 l Wasser
300 g feiner Bulgur
2 Zwiebeln (mittlere Größe), fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 guter Schuss Olivenöl
2 EL Domates Salçası (Tomatenmark)
2 EL Biber Salçası, mild (Paprikapaste)
125 ml Wasser
1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
4-5 Blätter frische Minze (also so 1-2 Stängel)
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
Kopfsalat, Zitronenscheiben

Zubereitung:

Linsen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich spülen. Mit einem Liter Wasser in einen Topf geben und köcheln lassen, bis die Linsen zerfallen.

Bulgur in einen großen Topf geben und die gekochten Linsen hineinschütten. Verrühren und abdecken. Das gibt eine Bulgur-Linsen-Suppe und schaut seeeehr flüssig aus. Aber keine Angst, das muss so sein.

Eine Pfanne erhitzen und Olivenöl hineingeben. Die fein gehackten Zwiebeln und den Knoblauch in der Pfanne anbraten. Paprikapaste und Tomatenmark ebenfalls in die Pfanne geben und ein paar Minuten mit anbraten. Mit ca. 120 ml Wasser ablöschen, alles verrühren und dann zu der Bulgur-Linsen-Masse geben. Gut verrühren und weiter ziehen lassen. Zwischenzeitlich sollte die Masse nicht mehr ganz so flüssig sein.

Wenn die Bulgur-Linsen-Masse abgekühlt ist, Petersilie, Minze und Frühlingszwiebeln dazu geben. Am besten mit den Händen gut durchkneten. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Kopfsalat waschen und auf einer Platte anrichten. Hände anfeuchten (am besten stellt ihr euch eine Schale Wasser neben die Schüssel mit der Köftesi-Masse) und Nocken/Würstchen formen. Auf den Kopfsalat legen. Mit Zitronenscheiben servieren.




Cacık (nach einem Rezept von Nesrin)

Zutaten:
150 g Türkischen/Griechischen Joghurt (10% Fett)
1 kleine Gurke (ca. 120-130 g)
2 Knoblauchzehen (oder confierten Knoblauch)
3-4 Blätter Minze
Salz
Wasser

Zubereitung:

Joghurt in eine Schüssel geben. Gurke schälen und ganz fein hacken. Also wirklich fein. Knoblauchzehen entweder sehr fein hacken oder durch die Presse drücken. Minze ebenfalls fein hacken und alles zum Joghurt geben. Gut verrühren und nun so viel Wasser zugeben, damit der Cacık flüssig wird. Mit Salz abschmecken.

Tipp: Nehmt, wenn möglich, confierten Knoblauch. Meiner ist leider verbraucht und ich habe frischen Knoblauch genommen. Ich finde confierten Knoblauch sehr viel bekömmlicher, gerade wenn man ihn in "roh" isst.

Vegan-Tipp: Ihr könnt statt türkischem Joghurt auch Sojajoghurt nehmen, dann ist das Gericht komplett vegan. Ihr solltet den Sojajoghurt aber abtropfen lassen oder das Wasser zum verdünnen weglassen.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Erdbeer-Daiquiri

Die Sonne strahlt vom Himmel, der Garten grünt und blüht und es ist auch noch Kurs-Pause. Da kann man sich abends schon mal ein Gläschen gönnen. Wie wär es da mit Erdbeer-Daiquiri? Ja, dann schaut euch schnell das Rezept an und ab in die Küche.



Mit dem Erdbeer-Daiquiri nehme ich an dem Blogevent von Zorra und Simone teil. Das 100. Blogevent, da passt mein Daiquiri gut rein zum anstoßen.

Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)


Ich habe am Ende 2 Alternativen zur Zubereitung erwähnt. Bitte ganz runterscrollen.


Erdbeer-Daiquiri


Zutaten für 2 Gläser a 200 ml
300 g Erdbeeren
60 ml weißer Rum
3 EL Traubenzucker (Alternativ: Zuckersirup)
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:


Erdbeeren putzen und in den Blender geben. Rum, Traubenzucker und Zitronensaft dazu geben. Alles kräftig mixen. Das Erdbeerpüree in die Eismaschine geben und 30-40 Minuten gefrieren lassen, so dass das Fruchtmus zwar noch flüssig, aber angefroren ist. In vorgekühlte Gläser füllen und sofort servieren.

Ihr könnt statt Traubenzucker oder Zuckersirup auch normalen Zucker nehmen. Dann müsst ihr die Menge anpassen und so lange rühren, bis sich der Zucker gelöst hat.




Alternative 1: Die Erdbeeren können natürlich auch in eine Schüssel gegeben werden und mit dem Pürierstab püriert werden

Alternative 2:
Wer keine Eismaschine hat, friert die Erdbeeren ein paar Stunden vorher ein und mixt dann die gefrorenen Erdbeeren mit den Zutaten.

Dienstag, 1. Juli 2014

Erdbeer-Datschi mit Streusel

Ich lieeebe Erdbeerkuchen. Aber eigentlich eher in der Form mit frischen Früchten. Also ein Rührkuchen oder Mürbteig Untergrund und darauf frische Erdbeeren. Gerne darf zwischen Teig und Früchten Pudding oder Crème sein. Aber ja keine Marmelade/Konfitüre. Das mag ich nämlich gar nicht.

Nun wollte ich für diesen Kuchen keinen Mürbteig machen und auch keinen Rührkuchen. Also habe ich mir überlegt, so was wie einen Datschi mit Erdbeeren zu machen. Aber "gatschige" Früchte drauf, lieber nicht. Also habe ich die Erdbeeren kurzerhand etwas eingekocht, zerdrückt und mit Streuseln garniert. Herauskam ein saftiger Datschi mit knusprigen Streusel.

Den Erdbeer-Datschi mit Streuseln reiche ich bei dem Event von Schön und Fein "Und täglich grüßt der Hefeteig" ein. Ein tolles Event und vielleicht habt ihr ja auch ein Rezept für Stephanie.



Zutaten:

Hefeteig
300 g Mehl (Type 550)
1/2 Päckchen Trockenhefe
125 ml Milch (ggf. auch etwas mehr)
25 g Rohrohrzucker (oder 30 g Traubenzucker)
40 g weiche Butter
1 EL Vanilleextrakt (oder das Mark 1/2 Vanilleschote)
1 TL Salz

Mürbeteig
75g Rohrohrzucker
125 g kalte Butter
200 g Mehl
30 - 50 ml Eiskaltes Wasser

Streusel
80 g kalte Butter
60 g Rohrohrzucker (oder 70 g Traubenzucker)
125 g Mehl

Erdbeerpüree
1 kg Erdbeeren (ungeputzt gewogen)
ca. 50 g Zucker (oder Traubenzucker) je nach Süße der Erdbeeren
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel geben und mit zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt solange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (ca. 1 Stunde, je nach Wetter).

Für den Mürbteig Mehl und Zucker vermischen und mit der Butter zerkrümeln. Wasser schluckweise dazu geben und so nur so lange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbindet. Den Teig platt drücken, in Folie wickeln und im Kühlschrank durchkühlen lassen (ca. 1 Stunde).

Während die Teige ruhen, Erdbeeren putzen und in einen Topf geben. Zucker und Zitronensaft dazu geben und auf mittlerer Hitze im eigenen Saft garen, bis alle die Erdbeeren weich sind. Dann mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder mit dem Pürierstab grob pürieren. Abkühlen lassen.

Nun schon mal die Streusel herstellen. Dafür alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Fingern zerkrümeln, so dass kleine Klumpen entstehen.

Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz die Zimmertemperatur annehmen lassen. Dadurch lässt er sich leichter verarbeiten.

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Hefeteig aus der Schüssel nehmen und etwas platt drücken. Mürbteig auf den Hefeteig legen und verkneten. Nur so lange, bis die Teige sind verbunden haben und eine marmorierte Teigkugel entstanden ist. Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Erdbeeren auf dem Teig streichen und die Streusel darüber verteilen.

Nun, je nach Ofen, den Datschi ca. 30-40 Minuten backen. Die Streusel sollen goldgelb und knusprig sein.

Der Datschi schmeckt warm oder kalt sehr gut. Eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks steifgeschlagene Sahne dazu und man ist im Himmel.