Mittwoch, 3. September 2014

Kartoffeln-Bohnen-Salat

Anfang August waren wir beim Töpfermarkt in Fürstenfeld. Fürstenfeld ist ein Stadtteil von Fürstenfeldbruck und nach dem Kloster Fürstenfeld benannt. Ich liebe die Klosteranlage und die Atmosphäre, die die Anlage ausstrahlt. Um die Anlage in meiner Nähe zu haben, würde ich glatt nach Fürstenfeldbruck ziehen ;-)

Wunderschön!Aber zurück zum Töpfermarkt. Seit Wochen habe ich auf den Termin hin gefiebert und meinen Freund damit genervt, an dem Wochenende ja nichts zu planen. Schließlich hatte ich nur gute Erinnerungen an den letztjährigen Markt. Leider wusste ich damals noch nicht, dass ich einen Brottopf brauche und habe somit auch keinen gekauft. Ich konnte mich aber an die wunderschönen Sachen erinnern.

Da ich nun regelmäßig Brot backe, stellte sich auch die Frage, wie das Brot lagern. Ich habe einen Brotbeutel aus Leinen, war damit aber nicht recht glücklich. Dann habe ich gelesen, dass Brottöpfe aus Ton das Brot frisch halten sollen. Leider habe ich im Handel keine schönen Töpfe gesehen, so dass ich den Entschluss gefasst habe, beim Töpfermarkt in Fürstenfeld zuzuschlagen. Ich habe einen wunderschönen Brottopf gefunden. Und eine schöne Kanne kam auch noch mit. Glücklicherweise hatten wir nur begrenzt Bargeld mitgenommen, so dass wir nicht in einen Kaufrausch verfallen konnten.

Gleichzeitig fand ein Bauernmarkt statt, den wir natürlich auch besucht haben. Der Bauernmarkt findet zweimal wöchentlich statt. Obwohl wir schon oft in Fürstenfeld waren, haben wir den Bauernmarkt immer verpasst. Ein so umfassendes Angebot an (Bio-) Obst und Gemüse, aber auch Getreideprodukte habe ich auf meinem Stadtteil-Markt noch nie gesehen. Ich war hin und weg! Wir haben dann auch zugeschlagen. U. a. haben wir diese violetten Bohnen gekauft. Sind sie nicht wunderschön? Leider verlieren sie beim Kochen die Farbe, so dass sie "gewöhnlich" grün werden.

Aus dem Bohnen und niederbayerischen Kartoffeln wurde dann ein leckerer Kartoffel-Bohnen-Salat mit Frischkäsedressing. Eigentlich kommt auch Mohn in das Dressing. Tja, leider war Mohn daheim aus, obwohl ich der Überzeugung war, dass ich noch welchen hatte. Egal. Das Dressing schmeckt aber auch ohne sehr gut und man hat anschließend keine schwarzen Kügelchen zwischen den Zähnen.



Der Salat schmeckt am nächsten Tag auch noch gut, allerdings sind die gebackenen Kartoffeln dann auch etwas durchgeweicht.


Zutaten:

450 g Bohnen
1 kg Kartoffeln, geschält
2 EL Olivenöl
Salz

Dressing:
65 g Frischkäse
2 EL Joghurt
1 TL Senf
2 EL Öl
2 EL Essig
1 EL Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer



Zubereitung:

Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kartoffeln in Spalten schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit den 2 EL Olivenöl beträufeln. Mit Salz würzen. Im Backofen ca. 30 Minuten backen bis sie außen kross und innen weich sind.

Während die Kartoffeln im Ofen goldgelb werden, die Bohnen putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wasser in einem Topf aufkochen, salzen und die Bohnen darin ca. 2 Minuten garen. Mit der Schaumkelle aus dem Topf holen und kalt abschrecken. Beiseite stellen.

Für das Dressing alle Zutaten glattrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln aus dem Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit den Bohnen in eine Schüssel geben und das Dressing vorsichtig unterheben.




Rezeptidee: Brigitte.de

1 Kommentar:

  1. Wunderbar - wie immer! Die Freude vom Einkauf bis zum Foto macht so Lust das nachzumachen.

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Katrin