Mittwoch, 29. Januar 2014

Basenfasten - Das Fazit

7 Tage Basenfasten liegen seit nun fast einer Woche hinter uns. Wir fühlen uns gut, haben etwas abgenommen und ich bin beweglicher geworden (der Freund war es schon immer).

7 Tage mit relativ geringer Lebensmittelauswahl, was nicht an den Möglichkeiten lag, sondern einfach daran, dass wir uns weiterhin saisonal ernähren wollten. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich es mir einfacher vorgestellt, gerade die ersten zwei Tage fand ich relativ schwer. Ich denke aber, dass das eine reine Kopfsache ist/war. Wir sind ja trotzdem satt geworden. Ab Montag hatte ich ein sehr geringes Hungergefühl und ich bin mit dem Frühstücksshake, einem Mittagessen, einer Nachmittagsbanane und dem Abendessen gut über die Runden gekommen. Meinem Freund war das Essen oft etwas zu wenig und er hatte Hunger. Das müssen wir beim nächsten Fasten besser/mehr beachten.

Ich habe in meiner Basenfasten-Woche ganz normal gearbeitet und bin 2x abends in meine Weiterbildung gegangen. Ich war zwar etwas neidisch auf meine Kollegen, die Kekse und Schokolade gefuttert haben oder einen leckeren Milchkaffee getrunken haben, aber es war tatsächlich nicht so schlimm wie ich am Anfang vermutet hatte. Der Härtetest war am Mittwoch, als sich zwei Freunde eine Pizza geholt haben. Ich liiieeebe Pizza und ich war echt neidisch. Aber ich bin stolz darauf, so viel Selbstbeherrschung gehabt zu haben, dass ich nicht schwach geworden bin. Es ist mir komischerweise auch nicht so schwer gefallen.

Ich fühle mich gut, auch wenn ich seit Donnerstag leicht erkältet bin. Ich bin weniger aufgebläht und schaue, meiner Meinung nach, weniger müde aus.

Wichtig finde ich, dass man einen Essensplan für die Zeit des Fastens festlegt. Das nimmt einem unnötigen Stress und man kann leicht vorkochen.

Mein Freund und ich haben zum Abschluss der Fastenwoche über unsere Eindrücke gesprochen. Da uns dieses Prinzip des Fastens sehr gut gefällt und uns sehr gut tut, werden wir im Sommer noch mal eine Fastenwoche einlegen. Wir möchten aber auch drauf achten, dass dann die Woche weniger „vollgepackt“ ist und wir mehr Zeit haben, uns etwas Gutes (Sauna, Faulenzen, etc.) zu tun. Denn das ist bei dem jetzigen Fasten einfach zu kurz gekommen.



Wie ich hier schon erwähnt habe, haben wir uns nach dem Buch "Basenfasten - Essen und trotzdem entlasten" von Sabine Wacker gerichtet. Das Buch ist im Jahr 2007 bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH erschienen.



Das Buch ist in zwei Hauptpunkte - Theorie und Praxis - und diverse Unterpunkte gegliedert.

In der Theorie erfährt man, warum Basenfasten dem Körper gut tut und wie man richtig fastet. Sei es über die richtige Vorbereitung zum Fasten oder über die richtige Auswahl der Lebensmittel. Ich fand den Theorieteil sehr gut erläutert, auch wenn mir einige weiterführende Erklärungen fehlen. Es wurde ein Überblick verschafft und die wesentlichen Punkte erläutert. Auf alle Fälle informativ und gut erklärt.

Gut fand ich die 11 Seiten lange Liste mit Nahrungsmittel, die man während der Basenfastenzeit essen kann/darf. Die Auflistung ist unterteilt in Obst, Gemüse, Salate und Kräuter, Pilze, Kaltgepresste Pflanzenöle, Samen und Nüsse, Gewürze, Wasser und Kräutertees. Zusätzlich sind zu jedem Lebensmittel die enthaltenen Vitalstoffe aufgezählt.

Im Praxisteil geht es, was ja auch irgendwie selbsterklärend ist, um die tatsächliche Fastenzeit. Wie bereite ich mich vor, welche Küchenhilfen sind sinnvoll und was kann ich machen, um mich gut zu fühlen.

Sehr gut finde ich, dass das Buch einige Rezepte enthält und man so eine Anregung für den Speiseplan bekommt. Gerade für die "reichen" Jahreszeiten wie Frühling, Sommer und Herbst sind viele Rezepte abgedruckt. Leider sieht es mit den Winterrezepten etwas mau aus. Frau Wacker empfiehlt auch, das erste Fasten nicht in den Winter zu legen. Aber mei, was soll ich sagen. Manchmal hilft es halt nicht. Es wird viel Wert auf hochwertige und saisonale Lebensmittel gelegt, was mir sehr gefällt.

"Basenfasten - Essen und trotzdem entlasten" hat eine handliche Größe, so dass man das Buch auch mal in die Handtasche stecken kann. Ich lese gerne in der U-Bahn, deshalb ist das für mich sehr wichtig. Zudem habe ich mir die ersten Tage sicherer gefühlt, wenn ich den „Leitfaden“ immer griffbereit hatte.

Alles in allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der einen ersten Einstieg in das Thema Basenfasten finden möchte.

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Katrin