Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Ihr Lieben,

heute noch arbeiten, dann ist auch für mich Weihnachten. Die Vorbereitungen für das Weihnachtsessen sind getroffen. Ich sag nur 4 kg Blaukraut, 1 Liter Vanilleeis-Masse, etwas Himbeer-Sauce für's Eis, Ravioli mit Tomaten-Walnuss-Füllung und vegetarische Bratensauce.

Ich wünsche euch erholsame Feiertage, leckeres Essen, schöne Gespräche mit euren Lieben und viele Geschenke (in welcher Form auch immer).


Frohe Weihnachten!


Samstag, 21. Dezember 2013

Apfelmus mit Vanille und Zimt

Aus dem Garten meiner Familie hatte ich noch gute 2 kg Äpfel. Bevor sie mir draußen erfrieren oder im Warmen faulen, habe ich noch Apfelmus aus dem Ofen gemacht. Rausgekommen ist ein leicht säuerliches, sämiges Apfelmus, das leicht nach Vanille und Zimt duftet. Perfekt für die kalte Zeit und die Weihnachtszeit.

Welche Apfelsorte ich verwendet habe, kann ich gar nicht sagen. Aber es sind säuerliche Äpfel. Die würde ich auch unbedingt empfehlen. Sonst wird das Apfelmus zu süß.

Es ist ein Jammer, dass ich das Apfelmus nicht essen kann/darf. :-(


Zutaten:

2 kg säuerliche Äpfel
1 Vanilleschote, Markt und Schote
1 Zimtstange

Zubereitung:

Äpfel waschen und in grobe Stücke schneiden. Das Kerngehäuse darf gerne dran bleiben. In eine Auflaufform geben.

Vanilleschote aufschlitzen und das Mark rauskratzen. Schote und Markt sowie die Zimtstange zu den Äpfeln geben. Etwas unterrühren.

Im Backofen bei 150° so lange backen, bis die Äpfel weich sind. Aus dem Ofen nehmen. Nun die Einweckgläser in den Ofen geben und ca. 10-15 Minuten sterilisieren. Anschließend auskühlen lassen.

Die Äpfel durch ein Sieb passieren und heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Verschließen und die Gläser auf den Kopf stellen. Nach kurzer Zeit wieder umdrehen. Wenn das Apfelmus komplett abgekühlt ist, sollte sich der Deckel der Gläser nicht mehr eindrücken lassen.




Sonntag, 15. Dezember 2013

Confierter Knoblauch

In großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. In 9 Tagen ist es soweit und einige, wie z. B. ich, brauchen noch Geschenke. Da bietet sich der confierte Knoblauch sehr gut an. Er ist schnell gemacht, lange haltbar und schmeckt in warmen und kalten Gerichten.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich den Knoblauch ausprobiert habe. Irgendwie habe ich nicht richtig geglaubt, dass er gut ist. Aber man sollte Steph vom Kuriositätenladen einfach glauben. Kochen ohne diesen Knoblauch ist quasi nicht mehr möglich.

Gerade in kalten Gerichten, wie z. B. im Mutabbal, mag ich das Knoblauch-Confit sehr gerne. Dadurch, dass der Knoblauch gegart ist, schmeckt er angenehm nach Knoblauch, jedoch ohne die Schärfe. Für das Mutabbal hatte ich kein Confit, das nächste Mal würde ich es aber auf alle Fälle damit machen.




Zutaten:

Knoblauch (ca. 1 kg, sonst lohnt es sich nicht)
Öl (ca. 1 Liter, Öl nach Belieben, ich nehme Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

Wasser in einen Topf aufkochen. Die Knoblauchzehen von der Knolle lösen und in das kochende Wasser geben. Die Knoblauchzehen nach ein paar Sekunden mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und kalt abschrecken. Jetzt lassen sich die Zehen ganz einfach häuten.

Nun die Knoblauchzehen in einen trockenen Topf geben und mit Öl bedecken. Bei niedriger Temperatur so lange garen, bis die Knoblauchzehen weich sind. Das kann ca. 30 - 45 Minuten dauern.

Den weichen Knoblauch in saubere Gläser füllen und gut verschließen.

Um sicher zu gehen, dass der Knoblauch nicht schlecht wird, kann man die Gläser vorher sterilisieren.