Mittwoch, 21. August 2013

Istanbul, my love!

Vor 5 Monaten waren der Freund und ich in Istanbul. Es war so schön und ich vermisse die Stadt so sehr. Ich bin angekommen und habe mich sofort wohl gefühlt. Am ersten Abend war ich zwar etwas überfordert von den Menschenmassen, den Gerüchen, den neuen Eindrücken. Aber innerhalb von ein paar Stunden fühlte ich mich heimisch in der Millionen-Metropole. Die Menschen waren so unwahrscheinlich nett und hilfsbereit. Das Essen war traumhaft und ich habe sogar einige kleine Portionen Baklava gegessen. Ohne Bauchweh oder andere Unannehmlichkeiten.

Wir waren 4 Tage in Istanbul und haben nur einen Bruchteil der Stadt gesehen. Wir haben uns vorgenommen, bald wieder nach Istanbul zu kommen. Das Fernweh befriedigen!


Und hier ein paar Eindrücke von der wunderschönen Stadt




Unser tägliches zweites Frühstück


Cay haben wir mehrmals täglich getrunken.



Der große Basar - unübersichtlich, erstaunlich, großartig



Die blaue Moschee




Hagia Sophia - selten war ich so sehr berührt von einem Ort



Der Freund und ich - mit Selbstauslöser ;-)



Mit meinem Sternzeichen



Der Blick über das Goldene Horn auf den Galataturm




Türkischer Kaffee



Blick auf den Bosporus



Am Bosporus-Ufer



- Ohne Worte -



Fischer auf der Galata-Brücke

Donnerstag, 8. August 2013

Jetzt aber schnell: Erdbeersirup

Als ich gerade von der U-Bahn nach Hause gelaufen bin, fühlte ich mich sehr an meine Kindheit erinnert. Eine Mama lernte ihrer Tochter das Radfahren ohne Stützräder. Ich musste so grinsen, als ich es gesehen habe. Ich meine mich noch genau erinnern zu können, wie ich das Radlfahren lernte.

Durch mein Heimatdorf fahren kaum Autos, so haben mein Bruder und ich das Radlfahren natürlich auf der Straße gelernt. Unser Lehrer war unser Papa. Er hat die Stützräder abgeschraubt, uns auf's Radl setzen lassen und los ging es. Er hielt uns hinten am Sattel fest und hat dann, wenn wir voller Eifer geradelt sind, losgelassen. Als ich es gemerkt habe, bin ich natürlich vor lauter Übereifer oder Angst (wer weiß das schon in so einem Moment) in das Feld neben der Straße gefahren.

Aber, ich habe es überlebt und hatte bald den Dreh raus. Ach ja, diese Kindheitserinnerungen...

So, nun zum eigentlichen Thema des Posts: Erdbeersirup!

Ich weiß, die Erdbeerzeit fast vorbei, aber wenn ihr noch (deutsche) Erdbeeren erwischt, greift großzügig zu, friert einen (großen) Teil ein und aus dem anderen Teil macht ihr Erdbeersirup. Und jetzt schnell, Erdbeeren kaufen.

Der Sirup ist unglaublich lecker und ist vielseitig verwendbar. Ich mag ihn über (Vanille-)Eis, in Prosecco oder auch als selbstgemachte Limo.

  


Zutaten:

1 kg Erdbeeren, geputzt
500 g Rohrzucker
250 ml Wasser
1 Zitrone, davon der Saft

Zubereitung:

Erdbeeren pürieren. Mit Zucker, Wasser und dem Zitronensaft in einem großen Topf aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Eventuell entstehenden Schaum abschöpfen und in sauberen Flaschen oder Gläsern abfüllen. Auf den Kopf stellen, damit sich ein Vakuum bildet.

Wer mag, kann die pürierten Erdbeeren vor dem Kochen noch durch ein Sieb passieren. Dann hat man nicht die "Kerndl" im Sirup.



Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Sonntag, 4. August 2013

Süßes Abendessen: Pfirsich-Kirsch-Crumble

Noch ein schnelles, süßes Abendessen. *bauchstreichel*

Von meiner Mama habe ich gefrorene Kirschen bekommen. Zusammen mit zwei Pfirsichen und knusprigen Streuseln ein leckeres Dessert oder ein süßes Hauptgericht.


Zutaten:

2 Pfirsiche
1 Handvoll gefrorene, entsteinte Kirschen
60 g Butter
35 g Zucker
90 g Mehl

Zubereitung:

Aus Butter, Zucker und Mehl Streusel kneten. Dabei die drei Zutaten mit den Fingern "wuzeln".

Pfirsiche halbieren, Kern entfernen. In mundgerechte Stücke schneiden. Mit den Kirschen in eine gebutterte Auflaufform geben. Streusel über das Obst streuen.

Bei 180° auf der obstersten Schiene goldgelb backen.


Perlemmer-Salat

"Wann wird's mal wieder richtig Sommer" fragt Rudi Carrell in seinem bekannten Lied. Er hätte bestimmt an dem jetzigen Wetter seine Freude gehabt. Nach den verheerenden Regenfällen im Mai hat endlich der Sommer Einzug gehalten. Die Füße im kalten Wasser im Garten, eine Portion Eis, leckerer Salat. Ach, wie toll Sommer sein kann.

Im Büro ist das Wetter weniger angenehm. Bei fast 30 Grad im Büro lässt sich halt einfach nicht mehr gut arbeiten. Die letzten Tage hatte ich frei und habe das Wetter richtig genossen. Mein Appetit ist im Moment zwar da, aber eher nach kalten oder lauwarmen Gerichten. Da eignet sich dieser Perlemmer Salat ideal.


Zutaten:

3 Tomaten
150 g Perlemmer
700 ml Brühe
3 Minigurken
1 Bund kl. Frühlingszwiebeln
Tomatenmark 4 EL
1 Bund Petersilie

Dressing:
Granatapfel-Sirup
Granatapfel-Essig
Olivenöl
Ras el-Hanout
Vanillesalz

Zubereitung:

Perlemmer in einem Topf ohne Öl anrösten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Tomatenmark unterrühren. Den Perlemmer bissfest garen.

Tomaten, Gurken und Frühlingszwiebeln klein würfeln. Petersilie hacken. Mit dem Perlemmer mischen.

Ein Dressing aus Granatapfelsirup, Granatapfelessig, Olivenöl, Ras el-Hanout und Vanillesalz rühren. Unter den Perlemmer heben.

Den Perlemmer-Salat möglichst einige Stunden ziehen lassen. Wenn's pressiert, kann man den Salat aber auch gleich essen.