Samstag, 20. April 2013

Bratkartoffeltarte

Letztes Wochenende war ich bei einem Filmdreh. Ein Freund meines Freundes hat zu einem Fimprojekt geladen, zu dem wir natürlich gerne gekommen sind.

Da man natürlich bei einem anstrengenden Drehtag Stärkung braucht, habe ich eine Bratkartoffeltarte mitbebracht. Ein schönes rustikales Essen, das schön sättigt und lecker schmeckt.

Gesehen habe ich die Bratkartoffeltarte bei Steph und Moey. Ich habe Rezepte der beiden Tartes vermischt und so  meine Tarte gezaubert.



Zutaten:

250 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe (Alternativ 1/2 Päckchen Trockenhefe)
150 ml lauwarmes Wasser
1 große Zwiebel, geputzt und in kleine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, geputzt und in kleine Würfel schnitten
500 g Kartoffeln, geputzt und in Würfel geschnitten (ca. 1x1 cm)
200 g Crème Fraîche
1 EL süßer Senf
Kümmel, Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Zu dem Mehl geben und zu einem elastischen Teig kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Hälfte der Kartoffeln knapp gar braten. In eine Schüssel geben. Nun die restlichen Kartoffeln anbraten. Ebenfalls in die Schüssel geben. Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Kartoffeln dazu geben. Durchschwenken. Alles mit Kümmel und Salz würzen. Vom Herd ziehen und wieder in die Schüssel geben. Crème Fraîche über die Kartoffeln geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Kartoffel-Zwiebel-Mischung vorsichtig vermengen.

Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Tarteform legen. Teig mit einer Gabel einstechen, damit er beim backen keine Blasen wirft. Den Boden mit Senf bestreichen. Die Kartoffel-Mischung auf den Boden verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° bei Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten goldgelb backen.
 



Freitag, 19. April 2013

Das neue Schätzchen ist da!



Kaum war der Frühling da, ist er auch schon wieder weg. Und das, obwohl ich doch am Wochenende so viel unternehmen wollte. Morgen ist auf der Theresienwiese der größte Flohmarkt Bayerns. Und am Sonntag ist Stoffmarkt in Freising. Aber wahrscheinlich ist es für meine Finanzen eh wesentlich besser, wenn ich daheim bleibe. 

So schlimm ist das nämlich auch nicht, daheim zu bleiben. Habe ich doch seit ein paar Tagen eine neue Mitbewohnerin. So lange Zeit habe ich überlegt, recherchiert, hingefiebert und nun ist sie eingezogen. Die lang ersehnte Küchenmaschine. 

Eigentlich konnte ich mich nicht zwischen einer Kenwood Major und einer Bosch MUM8 entscheiden. Den Ausschlag gab dann jedoch der Preis. Bei Amazon war sie von 629 € auf 369 € reduziert. Nach kurzer Überlegung und einem Anruf beim Freund war klar. Sie zieht zu uns ein. Und nun bin ich stolze Besitzerin einer Bosch MUM86W1 in Weiß. 



Die technischen Daten sind:

Technische Details
·         1600-Watt-Motor
·         Gehäuse aus Aluminium-Druckguss
·         "Multi-motion-drive"
·         Besonders große Rührschüssel mit 5.4 Liter Fassungsvermögen
·         Multifunktionsarm mit 3 Antrieben an verschiedenen Positionen
·         Knethaken mit Teigabweiser, Schlag- und Rührbesen
·         7 Schaltstufen, Momentschalter
·         Mixer-Aufsatz Glas 1,75 Liter
·         Kabelaufrollautomatik
·         transparenter Deckel mit Einfüllöffnung
·         Hohe Sicherheit durch Abdeckung der Antriebe und durch eine Deckelverriegelung
·         Elektronische Drehzahl-Regelung
·         Wiedereinschaltsicherung
·         Reinigungsfreundlich
·         Sanftanlauf
·         Gummisaugfüße
·         hochwertige Bedruckung mit Bosch-Logo in 3D
·         Integriertes Zubehör: 1 x Rührbesen, 1 x Schlagbesen, 1 x Deckel, 1 x Edelstahl-Rührschüssel, 1 x Knethaken Metall, 1 x Mixeraufsatz Glas

So ganz sicher, was das alles heißt, bin ich mir nicht. Wichtig war mir jedenfalls die Watt-Zahl, eine große Rührschüssel aus Edelstahl und die Auswahl des Zubehörs. All das habe ich in der MUM8 gefunden.

Einige Zubehörteile stehen schon auf meiner Wunschliste. Mal schauen, wann  es soweit ist.

Jetzt nutzte ich aber erst mal das Standart-Zubehör. Der erste Hefeteig wurde zumindest schon mal sehr lecker und luftig. Am Wochenende soll dann ein Kuchen gebacken werden. Ach, ich freu mich so!

Sonntag, 7. April 2013

Tomatiges Perlemmer-Risotto mit Feta


Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Gerichten mit Perlemmer und Perleinkorn. Das leckere und gesunde Getreide bekomme ich entweder über die Einkaufsgemeinschaft der Genussgemeinschaft Städter und Bauern oder ich hole es direkt vom Hof der Apfelbecks, der sich in der Nähe meiner Eltern befindet.

Bei Regine von pinch of spice habe ich ein Risotto mit Perlgraupen entdeckt. Das Risotto, das im Original von Yotam Ottolenghi stammt, hat sich so lecker angehört, ich musste es unbedingt schnell probieren und so wanderte es auf die Nachkoch-Liste.

Im Gegensatz zu manch anderen Gerichten auf der Nachkochliste, ging es auch ganz schnell mit dem nachkochen.

Am Wochenende habe ich unsere bisherige Rumpelkammer, was eigentlich unser Büro ist, entrumpelt. Nach 5 Monaten in der neuen Wohnung war das auch dringend notwendig. Also habe ich 2 Umzugskisten Papier und 1 Umzugskiste Kram aussortiert und weggeworfen. Den Rest habe ich brav weggeräumt und so kann man unser Büro jetzt tatsächlich betreten und am Schreibtisch arbeiten. Ich bin so stolz auf mich. Nach dieser Anstrengung hatte ich mir ein leckeres Essen verdient. Da fiel mir das Perlgraupenrisotto ein. Da es sich auch quasi von alleine kocht, war es ideal nach einem anstrengenden Aufräum-Tag.

Ich habe mich Großteils an das Rezept von Regine gehalten und nur kleine Änderungen vorgenommen.

Ohne den Feta ist das Gericht vegan und ebenfalls lecker.


Zutaten:

200 g Perlemmer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
4 Streifen Zitronenschale
4 Zweige Thymian
½ TL geräuchertes Paprikapulver
½ TL Salz
700 ml Pasata (passierte Tomaten)
300 ml Gemüsefond
Olivenöl
1 Päckchen cremigen Feta
1 TL Kümmel, gemahlen

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. In Olivenöl glasig dünsten. Perlemmer, Lorbeerblatt, Zitronenschale Thymian und Paprikapulver dazugeben. Mit Pasata und Gemüsefond ablöschen. Umrühren, so dass sich alle Zutaten vermischen. Auf niedriger Hitze ca. 30 Minuten garen. Immer wieder umrühren, dass das Risotto nicht anbrennt.

Gemahlenen Kümmel in einer Pfanne anrösten. Feta zerbröseln, mit Kümmel und Olivenöl vermengen.

Das Risotto ist fertig, wenn der Perlemmer bissfest und die Flüssigkeit fast aufgesogen ist.

Risotto ggf. abschmecken. Mit dem Feta servieren. 



Freitag, 5. April 2013

Ras El-Hanout Nüsse

Ich habe mich mittlerweile ganz gut mit meiner Fructoseintoleranz arrangiert. Allerdings überkommen mich bei einem anstrengenden Arbeitstag extreme Gelüste nach Schokolade. Und dann merke ich immer wieder, dass es mir nicht gut tut. Aber was tun, wenn man Nervennahrung braucht? Auf andere "Genussmittel" ausweichen. Eine tolle Alternative sind die Ras El-Hanout Nüsse, die ich bei HighFoodality gefunden habe. Also ab in den Supermarkt und Nüsse kaufen. Mandeln, Haselnüsse und Cashewkerne. Eigentlich hätte ich auch gerne noch Walnüsse genommen, aber dazu hätte ich erst Nüsse knacken müssen.


Zutaten:

2 EL Reissirup
20 g Butter
Ras El-Hanout (nach Geschmack, ca.1 TL)
Fleur de Sel
100 g Cashewkerne
100 g Haselnüsse
100 g Mandeln

 Zubereitung:

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen (am besten Umluft, habe ich nicht, deshalb Unter-/Oberhitze)

Butter und Reissirup in einem Topf schmelzen. Ras El-Hanout unterrühren. Die Nüsse in den Topf geben und gut verrühren. Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.

Im Ofen goldgelb backen. Auskühlen lassen und in einem Glas luftdicht aufbewahren.