Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Ihr Lieben,

heute noch arbeiten, dann ist auch für mich Weihnachten. Die Vorbereitungen für das Weihnachtsessen sind getroffen. Ich sag nur 4 kg Blaukraut, 1 Liter Vanilleeis-Masse, etwas Himbeer-Sauce für's Eis, Ravioli mit Tomaten-Walnuss-Füllung und vegetarische Bratensauce.

Ich wünsche euch erholsame Feiertage, leckeres Essen, schöne Gespräche mit euren Lieben und viele Geschenke (in welcher Form auch immer).


Frohe Weihnachten!


Samstag, 21. Dezember 2013

Apfelmus mit Vanille und Zimt

Aus dem Garten meiner Familie hatte ich noch gute 2 kg Äpfel. Bevor sie mir draußen erfrieren oder im Warmen faulen, habe ich noch Apfelmus aus dem Ofen gemacht. Rausgekommen ist ein leicht säuerliches, sämiges Apfelmus, das leicht nach Vanille und Zimt duftet. Perfekt für die kalte Zeit und die Weihnachtszeit.

Welche Apfelsorte ich verwendet habe, kann ich gar nicht sagen. Aber es sind säuerliche Äpfel. Die würde ich auch unbedingt empfehlen. Sonst wird das Apfelmus zu süß.

Es ist ein Jammer, dass ich das Apfelmus nicht essen kann/darf. :-(


Zutaten:

2 kg säuerliche Äpfel
1 Vanilleschote, Markt und Schote
1 Zimtstange

Zubereitung:

Äpfel waschen und in grobe Stücke schneiden. Das Kerngehäuse darf gerne dran bleiben. In eine Auflaufform geben.

Vanilleschote aufschlitzen und das Mark rauskratzen. Schote und Markt sowie die Zimtstange zu den Äpfeln geben. Etwas unterrühren.

Im Backofen bei 150° so lange backen, bis die Äpfel weich sind. Aus dem Ofen nehmen. Nun die Einweckgläser in den Ofen geben und ca. 10-15 Minuten sterilisieren. Anschließend auskühlen lassen.

Die Äpfel durch ein Sieb passieren und heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Verschließen und die Gläser auf den Kopf stellen. Nach kurzer Zeit wieder umdrehen. Wenn das Apfelmus komplett abgekühlt ist, sollte sich der Deckel der Gläser nicht mehr eindrücken lassen.




Sonntag, 15. Dezember 2013

Confierter Knoblauch

In großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. In 9 Tagen ist es soweit und einige, wie z. B. ich, brauchen noch Geschenke. Da bietet sich der confierte Knoblauch sehr gut an. Er ist schnell gemacht, lange haltbar und schmeckt in warmen und kalten Gerichten.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich den Knoblauch ausprobiert habe. Irgendwie habe ich nicht richtig geglaubt, dass er gut ist. Aber man sollte Steph vom Kuriositätenladen einfach glauben. Kochen ohne diesen Knoblauch ist quasi nicht mehr möglich.

Gerade in kalten Gerichten, wie z. B. im Mutabbal, mag ich das Knoblauch-Confit sehr gerne. Dadurch, dass der Knoblauch gegart ist, schmeckt er angenehm nach Knoblauch, jedoch ohne die Schärfe. Für das Mutabbal hatte ich kein Confit, das nächste Mal würde ich es aber auf alle Fälle damit machen.




Zutaten:

Knoblauch (ca. 1 kg, sonst lohnt es sich nicht)
Öl (ca. 1 Liter, Öl nach Belieben, ich nehme Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

Wasser in einen Topf aufkochen. Die Knoblauchzehen von der Knolle lösen und in das kochende Wasser geben. Die Knoblauchzehen nach ein paar Sekunden mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und kalt abschrecken. Jetzt lassen sich die Zehen ganz einfach häuten.

Nun die Knoblauchzehen in einen trockenen Topf geben und mit Öl bedecken. Bei niedriger Temperatur so lange garen, bis die Knoblauchzehen weich sind. Das kann ca. 30 - 45 Minuten dauern.

Den weichen Knoblauch in saubere Gläser füllen und gut verschließen.

Um sicher zu gehen, dass der Knoblauch nicht schlecht wird, kann man die Gläser vorher sterilisieren.

Freitag, 29. November 2013

Kartottensalat Salat mit Couscous und Granatapfel

Freitag, das Wochenende steht in den Startlöchern. Endlich! Auch wenn uns vermutlich grauen Winterwetter erwartet. Da passt der Salat, den es heute hier gibt, perfekt. Er ist so schön farbenfroh, da geht die Sonne auf!


Die Karotten, viel Knoblauch, Couscous und Granatapfelkernen ergänzt sich ganz hervorragend. Die Karotten haben eine schöne Süße und durch den Orangensaft eine fruchtige Note. Die Granatapfelkerne gleichen das perfekt aus. Und der Coucous macht daraus einen vollwertigen Salat, den man auch als Hauptgericht servieren kann.

Noch dazu macht er sich perfekt auf einer Mezze-Tafel.




Zutaten für den Couscous:

300 g Couscous
500 ml Wasser
1 TL Salz

Zutaten für die Karotten:

500 g Karotten
1 Zwiebel, geschält und in feine Würfel geschnitten
3 Knoblauchzehen, geschält und in feine Scheiben geschnitten
1/4 TL Chilipulver
1 Bio-Orange, davon Saft und Schale
1 Bio-Zitrone, davon Saft und Schale
1/2 Bund Petersilie
Granatapfel
Olivenöl
Wasser, ca. 50 ml
Salz, Pfeffer, Reissirup/Rohrzucker, weißer Balsamico/Weißweinessig

Zubereitung:

Wasser für den Couscous in einem Topf zum kochen bringen. Salz und den Couscous zugeben. Vom Herd ziehen und bei geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

Karotten schälen, ggf. halbieren und schräg in ca. 0,3 cm dicke Scheiben schneiden.

1 Schuss Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Karotten dazu geben. Mit etwas Chilipulver bestreuen und alles andünsten. 

Mit Wasser ablöschen. Abdecken und bissfest dünsten. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Reissirup/Rohrzucker abschmecken.

Die Schale der Zitrone und der Orange fein abreiben. Saft auspressen. Mit etwas Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing rühren. Zu den Möhren geben und etwas ziehen lassen.

Petersilie fein hacken und zu den Karotten geben. Granatapfelkerne auslösen.

Couscous auf einer großen Platte anrichten in die Mitte eine Mulde machen und darin den Karottensalat anrichten. Sofort servieren, damit sich der Couscous nicht vollsaugt.


Quelle: Kitchencowboy

Samstag, 16. November 2013

Zwetschgenketchup

Ich bin gerade im Ketchup-Fieber. Nachdem ich einfach keine Pfirsiche für Pfirsich-Ketchup mehr auftreiben kann (ja, die Saison ist halt auch vorbei), gibt es in der Zwischenzeit ein anderes Ketchup. Nämlich Zwetschgen-Ketchup.

Das Ketchup schmeckt weniger süßlich und fruchtig als das Pfirsich-Ketchup, aber nicht weniger lecker. Auch dieses Ketchup kann ich mir sehr gut auf Burger oder mit gegrilltem Gemüse vorstellen.

Ich hoffe, ich bin wenigstens nach der Ofengerösteten Tomatensauce noch einigermaßen saisonal dran oder man nimmt eingefrorene Zwetschen.



Zutaten:

1 kg Zwetschgen (entsteint gewogen)
1 große Zwiebel, fein gehackt
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), geschält und gehackt
5 große Blätter Salbei, in feine Streifen geschnitten
1 EL Olivenöl
150 ml Weißweinessig
75 g Rohrohrzucker
2 kleine getrocknete Chilischoten
je 2 TL Senfsamen und Pimentkörner
1 kleine Zimtstange
Salz

Zubereitung:

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Salbei andünsten. Zwetschgen dazugeben, gut verrühren.

Die Gewürze (Chili, Senfsamen, Pimentkörner und Zimtstange) in einen Einweg-Teebeutel geben, verschließen und zu den Zwetschgen geben. Essig und Zucker unterrühren.

Nun das Ganze ca. 30 Minuten einköcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Es sollte schön dickfüssig sein.

Anschließend die Masse durch ein Sieb streichen oder mit der "Flotten Lotte" passieren. Zurück in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In sterilisierte Flaschen füllen und gut verschließen.

Man kann das Zwetschgenketchup zur Sicherheit noch einkochen. Dazu die Fettpfanne ca. 2 cm mit Wasser füllen, Flaschen hineinstellen. Backofen auf 180 Grad einheizen. Die Fettpfanne in den Backofen stellen. Ca. 30 Minuten einkochen. Flaschen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.


Quelle: Küchengötter

Mittwoch, 13. November 2013

Mutabbal - Auberginenmus mit Knoblauch

Vor ein paar Wochen hatte ich ja eine Mezze-Tafel für einige Freunde zubereitet. Ein Gericht, das Orientalische Karottenpüree, habe ich euch ja schon gezeigt. Weiter geht es nun mit Mutabbal.

Wer dieses Mutabbal zubereitet, sollte echt gerne Knoblauch mögen. Der Knoblauch-Geschmack kommt sehr durch und wer Knoblauch nicht gut verträgt oder nicht die volle Dröhnung will, sollte lieber nur eine Zehe verwenden.

Das Mus schmeck sehr lecker mit Fladenbrot oder Baguette. Und ist ein perfekter Bestandteil einer Mezzetafel oder zum Grillen im Sommer.


Zutaten:

2 mittlere Auberginen
150 g griechischen Joghurt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder zerdrückt
Salz, Pfeffer, Olivenöl

 Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen. Auberginen rund um mit einer Gabel einstechen, mit Olivenöl einreiben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Je nach Größe der Auberginen, ca. 30 bis 40 Minuten garen. Die Haut soll schwarz sein und das Fruchtfleich auf Druck nachgeben.

Die Auberginen auskühlen lassen, anschließend auseinander schneiden und das Fruchfleich auskratzen. Fein hacken. Mit Joghurt, Knoblauch und einen guten Schuss Olivenöl verrühren. Nun nur noch mit Salz und Pfeffer abschmeckt und nach Geschmack mit Petersilie servieren.

Quelle: Pinch of Spice

Sonntag, 10. November 2013

Ofengeröstete Tomatensauce

Es ist 8.30 Uhr an einem kühlen Herbsttag. Meine Sonntagsbrötchen gehen vor sich hin, Leo hüpft durch die Wohnung und ich warte auf die Lerngruppe, um (hoffentlich) "Investition und Finanzierung" zu verstehen.

Was passt da besser, als noch schnell einen Blog-Beitrag zu schreiben und die Ruhe vor dem sonntäglichen Sturm zu genießen.

Saisonales bloggen ist zwar an sich sehr toll, aber manchmal warten bereits gekochte, fotografierte Rezepte viel zu lange, bis ich es endlich schaffe, sie zu verbloggen. Deshalb gibt es heute das Rezept für ein "ofengeröstete Tomatensauce". Sie ist so lecker, man kann sie toll einwecken und hat dadurch immer eine Erinnerung an den Sommer. Durch das Garen im Ofen bekommt die Sauce zudem einen tollen kräftigen Tomaten-Geschmack und sie wird herrlich sämig. Nach einem langen Arbeitstag muss man sich dann nur noch ein Glas Tomatensauce aufmachen, Nudeln kochen und genießen. Perfekt, oder?





Merkt euch das Rezept unbedingt für die nächste Tomatensaison vor oder kocht sie mit den letzten einheimischen Tomaten.


Zutaten:

2 kg Tomaten
je ein Zweig Rosmarin, Thymian, Oregano
3-4 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
Olivenöl

Zubereitung:

Die Tomaten, je nach Größe, halbieren oder vierteln. Ein eine Auflaufform geben. Knoblauch und Zwiebel schälen und in größeren Stücken (ca. 1x1 cm) zu den Tomaten geben. Kräuterzweige auf die Tomaten legen. Einen guten Schuss Olivenöl darüber gießen und alles umrühren.

Im Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 2 Stunden garen bis eine sämige Masse entsteht. Mit dem Pürierstab fein pürieren.

In Gläser abfüllen und entweder gleich verwenden oder einwecken.




Sonntag, 27. Oktober 2013

Chili non Carne Burger

Nachdem ich das Pfirsich-Ketchup gemacht habe, musste ich natürlich gleich nach einer Verwendungsmöglichkeit suchen. Was liegt da näher, als Burger?

Da ich aber auch gleichzeitig Lust auf Chili non Carne hatte, habe ich die beiden "Gelüste" zusammen gepackt und Chili non Carne Burger gemacht. Eine sehr gute Idee!

Zusammen mit Salat, Tomaten und Saurer Sahne ist so ein leckerer Burger entstanden. Natürlich habe ich für die Burger selbstgemachte Burger-Buns gemacht. Als Beilage hatte ich Pommes selber gemacht. Das war eigentlich zu viel, aber auch sehr lecker.

Jetzt habe ich nur noch ein Problem: Ich habe zu wenig Pfirsich-Ketchup gemacht!!! Es kommt so gut an, dass sich mein Vorrat rasend schnell verringert ;-) Wenn jemand eine Idee hat, wo ich noch Pfirsiche herbekomme, sagt bitte Bescheid!



Zutaten Chili non Carne-Patties:
Sojaschnetzel-Sud:
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL geräucherter Paprika, mild
1 EL Gemüsepaste
Wasser
Salz
 
1 Glas Mais (230 g)
1 Glas Kidneybohnen (220 g)
70 g Sojaschnetzel
4 EL Semmelbrösel
1 EL Kichererbsenmehl
1/2 TL Kreuzkümmel
1 Msp. Cheyennepfeffer
1/2 TL Geräucherter Paprika, mild
2 Knoblauchzehen
Salz
Öl

Einen Sud aus den o. g. Zutaten herstellen. Aufkochen und die Sojaschnetzel hineingeben. Nach Packungsbeilage garen. 
Die Hälfte Mais und Kidneybohnen mit den restlichen Gewürzen und dem Knoblauch pürieren. 

Püree, Mais und Kidneybohnen mit den Sojaschnetzel vermengen. Mit so viel Semmelbrösel und Kichererbsenmehl mischen, dass eine formbare Masse entsteht. Ggf. noch mit Salz abschmecken. 
In Öl ausbacken. 


Zutaten Pommes:

500 g Kartoffeln, in Stifte geschnitten
Salz, Olivenöl

Zubereitung:

Backofen auf 200° vorheizen.
Salz und Olivenöl in einer Schüssel mischen. Mit den Kartoffeln mischen. Auf ein Backblech geben und im Backofen goldgelb backen. 

Dienstag, 22. Oktober 2013

Pfirsich-Ketchup

Ich bin ja immer auf der Suche nach "Geschenke aus der Küche". Ich verschenke sehr gerne Selbstgemachtes und ich hoffe, dass sich die Beschenkten auch immer freuen. Als ich das Rezept für Pfirsich-Ketchup bei Luna's Philosophy gesehen habe, habe ich nicht lange überlegt und gleich Pfirsiche gekauft. Einen Teil des Ketchups habe ich in kleine Fläschchen eingeweckt. Das perfekte Geschenk.



Das Ketchup schmeckt fruchtig, süßlich und frisch. Ich finde, das Ketchup passt auch perfekt zu Burgern.

Ich bin begeistert, dass es so leicht ist, Ketchup zu machen. Für nächstes Jahr steht noch so einiges auf dem Plan.


Zutaten für ca. 1,5 Liter Ketchup:

1,5 kg Pfirsiche
2 rote Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
300 g Tomaten, geviertelt
200 g Weinessig
150 g brauner Zucker
2 Lorbeerblätter
3 Nelken
3 kleine Chilis
Schale einer Zitrone, fein gerieben
2 EL Tomatenmark (ggf. etwas mehr)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wasser aufkochen, Pfirsiche in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Kurz ziehen lassen. Dann die Pfirsiche aus dem Wasser nehmen. Kalt abschrecken. Je einen Pfirsich in die Hand nehmen, die Hände gegeneinander drehen und so die Haut der Pfirsiche abziehen. 

Die Pfirsiche vom Kern befreien, in grobe Stücke schneiden. Mit Tomaten und Essig in einen Topf geben. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. 

Lorbeerblätter, Nelken und Chilis in einen Einweg-Teebeutel geben, gut verschließen und zu der Pfirsich-Masse geben. Zucker und Zitronenschale ebenfalls in den Topf geben.Ca. 40 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd ziehen, Teebeutel entfernen. Die Masse mit dem Pürierstab fein pürieren. So viel Tomatenmark zuführen, bis das Ketchup die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Aber Achtung, das Ketchup dickt beim abkühlen etwas ein.

Backofen auf 150 ° einschalten. Twist-Off Flaschen ohne Deckel hineinstellen um die Flaschen zu sterilisieren. Ca. 10 - 15 Minuten im Ofen lassen, danach herausnehmen und zur Seite stellen. Die Deckel in kochendem Wasser ca. 5 Minuten sterilisieren. 

Das Ketchup in die sterilisierten Gläser füllen und gut verschließen. Anschließend die Flaschen auf die Fettpfanne stellen oder in eine Auflaufform. Die Gläser dürfen sich nicht berühren. Soviel warmes Wasser auffüllen, dass die Gläser ca. 2 cm im Wasser stehen.

Die Backofen-Temperatur auf 180° erhöhen und die Fettpfanne/Auflaufform in den Ofen schieben. Nun das Ketchup ca. 30-40 Minuten einkochen. Es sollten Bläschen aufsteigen.

Anschließend die Flaschen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.  

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Sommergemüse

Der Einkoch-Virus geht um. Er hat Steph bereits infiziert und auch einige User im Hüttenhilfe-Forum. Auch in bin infiziert. Die Reste aus der Heimat habe ich eingeweckt. Ich dachte, eine Nudelsauce geht ja immer. Also habe ich Sommergemüse eingeweckt.

Ich sage nur, hervorragende Idee! Nichts da für den nächsten Tag zum Mittagessen? Einfach ein Glas Sommergemüse mit in die Arbeit genommen. Dazu noch schnell Nudeln gekocht oder ein Baguette-Semmerl gekauft. Und fertig ist das leckere Büroessen. Aber auch daheim sind die eingekochten Sachen ideal. Wenn ich spät von der Schule heimkomme, habe ich Hunger. Aber keine Lust mehr auf kochen. Einfach ein Glas aufgemacht und "schwupps" hat man was zu Essen.





Zutaten:

1 kg bunte Paprika
3 Zucchini
700 ml passierte Tomaten
1 Gemüsezwiebel
1 rote Zwiebel
1 EL getrockneter Rosmarin
1 EL getrockneter Thymian
4 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Backofen auf 150 ° einschalten. Twist-Off Gläser ohne Deckel hineinstellen um die Gläser zu sterilisieren. Ca. 10 - 15 Minuten im Ofen lassen, danach herausnehmen und zur Seite stellen. Die Deckel in kochendem Wasser ca. 5 Minuten sterilisieren.

Das Gemüse putzen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Paprika dazugeben und anbraten. Aus der Pfanne nehmen.

Anschließend die Zucchini in der Pfanne anschwitzen.

In einen anderen Topf die passierten Tomaten erhitzen und aufkochen. Paprika und Zucchini in die Tomatensauce geben. Rosmarin und Thymian unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Ceyenne-Pfeffer abschmecken.

Die Sauce in die sterilisierten Gläser füllen und gut verschließen. Anschließend die Gläser auf die Fettpfanne stellen oder in eine Auflaufform. Die Gläser dürfen sich nicht berühren. Soviel warmes Wasser auffüllen, dass die Gläser ca. 2 cm im Wasser stehen.

Die Backofen-Temperatur auf 180° erhöhen und die Fettpfanne/Auflaufform in den Ofen schieben. Nun das Sommergemüse ca. 30-40 Minuten einkochen. Es sollten Bläschen aufsteigen.

Anschließend die Gläser aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 



Freitag, 4. Oktober 2013

Orientalisches Karottenpüree

Orientalisches Essen steht auf meiner "Lieblingsessen-Liste" sehr weit oben. Selber gekocht habe ich es bisher aber sehr wenig. Ich war mir mit den Zutaten und Gewürzen nicht sehr sicher.

In Istanbul haben wir uns so viele Köstlichkeiten gegessen, dass ich nicht länger warten wollte, die leckeren Sachen auch zu Hause zuzubereiten. 

Durch die Ottolenghi-Bücher habe ich die Scheu etwas überwunden und mich einfach ins Abenteuer gestürzt. Und was soll ich sagen? Ich liebe es! Noch ist mein Gewürzregal nicht 100% auf orientalische Küche ausgelegt, aber mit den bisherigen Gewürzen komme ich gut zurecht.

Als wir vor kurzem Freunde zu Essen eingeladen hatten, haben wir uns entschieden, eine Mezze-Tafel vorzubereiten.


 
Ein Bestandteil der Mezze-Tafel war das Orientalische Karottenpüree. Inspiriert hat mich das Rezept von Pinch-of-Spice.



Zutaten:

500 g Karotten, geschält
2 Knoblauchzehen, geschält
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Harissa

2 EL Olivenöl
Salz, Zitronensaft
Etwas zusätzliches Olivenöl zum darüber träufeln


Zubereitung:

Karotten in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. Mit den Knoblauchzehen in einen Topf geben. Knapp mit Wasser bedecken. Die Karotten ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind.


Das restliche Wasser abgießen, die Karotten pürieren. Kreuzkümmel, Harissa und Olivenöl unterrühren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Vor dem Servieren noch etwas Olivenöl über das Püree geben.

Sonntag, 29. September 2013

Fattoush - Orientalischer Brotsalat

Was für ein Koch-Wochenende liegt hinter mir/uns. Wir hatten das ganze Wochenende über Besuch. Erst von lieben Kolleginnen, dann von "Mittelalter-Freunden" und zum Schluss kamen mein Papa und meine Großeltern. Wir haben geschnippelt, gekocht, püriert, gebacken. Den Gästen und uns hat es geschmeckt. Ein super Gefühl!

Mein Papa und eine meiner Omas haben mir diverses Obst und Gemüse von den heimischen Gärten mitgebracht. Da musste natürlich gleich etwas Leckeres daraus gemacht werden. Ich hatte so Lust auf einen frischen Salat, auch wenn das Wetter grau und windig war.



Also habe ich "Fattoush" nach Ottolenghi zubereitet. "Fattoush" ist ein Brotsalat mit Fladenbrot, Tomaten, (Mini-)Gurken, Radieschen und Frühlingszwiebeln. Natürlich darf auch Minze und Petersilie nicht fehlen. Ottolenghi stellt das Dressing einen Tag vorher aus (griechischem) Joghurt und Vollmilch her. Mir dauert das immer zu lange, so dass ich entweder das Dressing ohne ziehen herstelle oder Buttermilch verwende.





Zutaten:

Salat:
1/2 Fladenbrot
400 g Tomaten, geachtelt (ca. 1,5 x 1,5 cm groß)
100 g Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
3-4 Minigurken, ca. 1,5 x 1,5 cm groß
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1/2 Bund glatte Petersilie, gehackt
einige Stängel Minze, nach Geschmack, ebenfalls gehackt


Dressing:
200 g (griechischer) Joghurt
200 ml Vollmilch
Alternativ: 400 ml Buttermilch
2 Knoblauchzehen, gehackt
Zitronensaft
Olivenöl
weißer Balsamico oder Weißweinessig
Pfeffer, Salz
Sumach


Zubereitung:

Am Vortag Joghurt und Milch verrühren und im Kühlschrank ziehen lassen.

In die Joghurt-Milch-Mischung Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer nach Geschmack einrühren.

Fladenbrot in Stücke schneiden oder reißen, in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten. In eine Schüssel geben. Alle anderen geschnitten und gehackten Zutaten zugeben.

Das Dressing zu dem Gemüse geben und unterheben.

Ca. 10 Minuten ziehen lassen. Mit Sumach bestreuen und etwas Olivenöl über den Salat träufeln.


Sonntag, 15. September 2013

Kürbisbrot mit Walnüssen

Ziemlich ruhig hier. Das hat zwei Gründe.

Zum einen ist meine Kamera gerade zu Besuch bei meiner Mama und hat sie nach Malta begleitet. Zum anderen ist wieder Schule und somit meine Koch-Zeit sehr beschränkt.

Endlich haben wir auch wieder ein ruhiges Wochenende, ohne Termine. Wir haben den Samstag genutzt, um die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen, Vorräte aufzufüllen und gekocht. Ich habe einen Zwetschgen-Datschi, Schokocupcakes, Falafeln und ein Kürbisbrot gemacht.

Am heutigen Sonntag ging es dann mit zweierlei Scones und das Frostig für die Cupcakes weiter.

Da ich vom Kürbisbrot ein ganz gutes Fotos mit meiner kleinen Digi-Cam hinbekommen habe, gibt es das Rezept auch gleich.

Das Rezept für das Kürbisbrot habe ich bei Alnatura gefunden. Da ich keine Kürbiskerne mehr daheim hatte, habe ich Walnüsse aus der Heimat verwendet. Meiner Meinung nach passen Walnüsse sehr gut zum Kürbis. Auch habe ich nur 1,5 Päckchen Hefe verwendet. Ein Päckchen würde aber meiner Meinung nach auch reichen. Das Brot ist süßlich und nussig und schmeckt mit süßen und salzigen Aufstrichen.

Ich habe aus dem Teig zwei kleinere Brote geformt. Leider sind die Laibe während der zweiten Geh-Zeit etwas auseinander gelaufen, so dass das Brot eher flach ist. Was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.


Zutaten:

900 g Kürbis, entkernt und in Stücke geschnitten
450 g Dinkelvollkornmehl
50 g Polenta
1,5 Päckchen Trockenhefe
50 g Walnuss-Kerne
2 TL Salz
3 TL Kürbiskernöl
50 ml Wasser

Zubereitung:

Kürbis mit dem Wasser in einem Topf garen. Anschließend pürieren. Abkühlen lassen.

Mehl, Polenta und Hefe mischen. Mit dem pürierten Kürbis, Salz, Kürbiskernöl verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist, noch etwas Wasser zugeben.

Den Teig gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Noch mal durchkneten, zu einem runden Laib formen und weitere 15 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Brot mit Wasser besprenkeln und 10 Minuten backen. Den Ofen auf 160 Grad zurückschalten und das Brot ca. 50 Minuten fertig backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf der Unterseite hohl klingt.

Montag, 2. September 2013

Mittelalter-Eindrücke




























Mittwoch, 21. August 2013

Istanbul, my love!

Vor 5 Monaten waren der Freund und ich in Istanbul. Es war so schön und ich vermisse die Stadt so sehr. Ich bin angekommen und habe mich sofort wohl gefühlt. Am ersten Abend war ich zwar etwas überfordert von den Menschenmassen, den Gerüchen, den neuen Eindrücken. Aber innerhalb von ein paar Stunden fühlte ich mich heimisch in der Millionen-Metropole. Die Menschen waren so unwahrscheinlich nett und hilfsbereit. Das Essen war traumhaft und ich habe sogar einige kleine Portionen Baklava gegessen. Ohne Bauchweh oder andere Unannehmlichkeiten.

Wir waren 4 Tage in Istanbul und haben nur einen Bruchteil der Stadt gesehen. Wir haben uns vorgenommen, bald wieder nach Istanbul zu kommen. Das Fernweh befriedigen!


Und hier ein paar Eindrücke von der wunderschönen Stadt




Unser tägliches zweites Frühstück


Cay haben wir mehrmals täglich getrunken.



Der große Basar - unübersichtlich, erstaunlich, großartig



Die blaue Moschee




Hagia Sophia - selten war ich so sehr berührt von einem Ort



Der Freund und ich - mit Selbstauslöser ;-)



Mit meinem Sternzeichen



Der Blick über das Goldene Horn auf den Galataturm




Türkischer Kaffee



Blick auf den Bosporus



Am Bosporus-Ufer



- Ohne Worte -



Fischer auf der Galata-Brücke