Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!!!


Hier ist es gerade noch ruhig, aber am Nachmittag werde ich mich an unser Weihnachtsessen für 9 Personen machen.

Und man glaubt es kaum, Plätzchen habe ich in den letzten Tagen auch noch gebacken. Stollenkonfekt, Schoko-Kirsch-Hörnchen, Schokoladenplätzchen mit Orangen-Schokoladen-Füllung, Oreo-Biscotti.

Die Rezepte gibt es dann nach Weihnachten, aber die Fotos bekommt ihr schon mal jetzt.






Ihr Lieben,

ich wünsche euch Frohe Weihnachten! Habt schöne Feiertage und etwas Ruhe!


Sonntag, 16. Dezember 2012

Quiche mit violetten Karotten

Jeder kennt Karotten in einem (mal mehr mal weniger) kräftigen orange. Ich auch. Bis ich am Viktualienmarkt lila Karotten gesehen habe. Die mussten sofort in meine Einkaufstasche. Und was soll ich sagen. Ich bin begeistert. Seitdem kaufe ich immer wieder die lila Rüben. Auch die Zwergnasen finden sie sehr lecker, so dass ich manchmal aufpassen muss, dass sie sie nicht alleine auffressen.
Aus dem letzten Einkauf Lila Karotten habe ich eine schnelle Quiche gebacken. Mit Filo-Teig. Der Mann meinte, es sei die beste Quiche, die er je gegessen hat. Wenn das nicht alles sagt...






Zutaten:

1 Bund lila Rüben (ca. 10 Stück)
50 g Butter
1 EL Reissirup (Alternativ Honig)
Thymian
Rosmarin-Zitronen-Salz, Pfeffer
100 g Frischkäse
100 g Saure Sahne
1 Ei
Salz, Pfeffer
Filo-Teig
Ziegenfeta 
Zubereitung:

Die lila Rüben schälen, halbieren und die Hälften vierteln. Herdplatte auf halbe Hitze einschalten, Butter hineingeben. Lila Karotten in die Pfanne geben und in der Butter anschwitzen. Reissirup dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Weiter schmoren lassen.

Frischkäse, Saure Sahne, Ei, Thymian, Salz und Pfeffer zu einer Creme verrühren.

Filo-Teig in die Quicheform legen. Die einzelnen Lagen ggf. mit flüssiger Butter „verkleben“, finde ich aber nicht notwendig. Die Karotten auf den Teig geben, mit der Creme begießen. Ziegenfeta auf der Quiche verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200° goldgelb backen.

Dazu schmeckt ein knackiger Salat.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Mohn-Orangen-Muffins

Mit der Plätzchen-Backerei habe ich noch nicht angefangen. Ich weiß zwar, dass es weniger als 2 Wochen bis Weihnachten sind, aber ich bin einfach noch nicht dazu gekommen.

Dafür gab es leckere Mohn-Orangen-Muffins mit einer Schokoglasur. Lecker ungewöhnlich!




Zutaten:

220 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Bio-Orange
100 g gemahlenen Mohn (im Original 250g)
100 g brauner Zucker
5 EL Öl
200 g Saure Sahne
1 Prise Salz
2 Eier

Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen. In die Vertiefungen des Muffinblechs Förmchen setzen.

Orange gut waschen, abtrocknen und die Schale abreiben. Von der Orange den Deckel und den Boden abschneiden. Dann mit einem scharfen Messer großzügig die Haut abschneiden, so dass nichts weißes mehr an der Orange ist. Die Filets aus Orange schneiden. Dazu das Fruchtfleisch zwischen den Häutchen schneiden. Die Filets in Stücke schneiden.

Mehl mit Backpulver mischen.

In einer anderen Schüssel den Orangenabrieb, Mohn, Zucker, Öl, Saure Sahne und Eier vermengen. Mehlmischung unterrühren. Orangenfilet zum Schluss unterziehen.

Förmchen zu 2/3 füllen und ca. 20 Minuten backen.

Die Muffins nach dem Backen auskühlen lassen. Schokoglasur im Wasserbad schmelzen. Mit einem Pinsel auf die Muffins auftragen.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Barrocked! Nachtrag

Weil's so schön war, hier noch der Blog-Eintrag des Autors von "Schlachtentänzer"

Schlachtentänzer

Sonntag, 9. Dezember 2012

Barrocked!

Unsere Gewandung für die Buchpräsentation des "Schlachtentänzer"


Ich habe mein Kleid und einen Teil des Outfits des Freundes in schnellen 2 Wochen genäht. Jetzt kann ich mich dem Plätzchen-backen zuwenden.


Sonntag, 2. Dezember 2012

Wirsing-Fondue-Topf nach Tim Mälzer

Kurz nach unserem Umzug ist ein weiteres Kochbuch bei uns eingezogen. Die Greenbox von Tim Mälzer. Anfangs mochte ich Tim Mälzer eigentlich sehr gerne, aber das hat sich dann irgendwie etwas geändert. Warum kann ich gar nicht sagen.

Das neue vegetarische Kochbuch hat es mir aber angetan. Also wurde es bestellt und erst mal ins Regal gestellt. Schließlich gab/gibt es bei uns zurzeit wichtigere Dinge, als Kochbücher lesen. Regale aufbauen, Vorhangstangen festdingsen, Vorhänge kürzen, etc. Aber nun bin ich doch endlich dazu gekommen, das neue Kochbuch anzuschauen. Mir sind auch gleich einige Rezepte ins Auge gesprungen, die ich unbedingt nachkochen möchte. U. a. dem Wirsing-Fondue-Topf. Ein Rezept mit Wirsing, Käse und Brot. Perfekt für das kalte Wetter draußen. Zudem ist das Essen mit wenig Aufwand zubereitet und kocht sich quasi von selbst.










Ich habe das Rezept an meine Vorräte angepasst und so auch eine Resteverwertung für diverse Käsereste gefunden.

Leider habe ich noch keinen ofenfesten Topf/Bräter (wobei mir schon einer ins Auge gestochen ist), deshalb habe ich  meine Auflaufform genommen und mit Alufolie abgedeckt.

Zutaten (für 2 Personen)


300 g Wirsing (geputzt)
700 ml Gemüsebrühe (2 EL Gemüsepaste und 700 ml Wasser)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g würzigen Käse
Bauernbrot (die Hälfte eines kleinen Brotlaibes)
Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel (gemahlen)


Zubereitung

1-2 Blätter vom Wirsing ablösen und zur Seite legen. Gemüsepaste mit dem Wasser aufkochen. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und gemahlenen Kümmel würzen.

Den restlichen Wirsing in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden. Brot und Käse in dünne Scheiben schneiden.

Nun Wirsing abwechselnd mit Zwiebeln, Knoblauch, Brot und Käse schichten. Ich habe mit Brot und Käse abgeschlossen. Brühe darüber gießen und mit den Wirsingblättern abdecken. Den Topf mit einem Deckel oder Alufolie bedecken.

Im vorgeheizte Backofen im unteren Drittel bei 200° ca. 45 Minuten backen.