Donnerstag, 26. April 2012

Rechtfertigung... ;-)

Schon seit fast 2 Wochen habe ich nicht mehr gebloggt. Wir stecken nämlich mitten in den Vorbereitungen für eine ganze Woche Mittelalter.

Am Wochenende geht es auf die Trimburg bei Hammelburg. Dort veranstalten wir unser eigenes Fest und ich freue mich schon sehr. Vor allem, da das Wetter wohl mitspielt.

Anschließend werden wir mit unserem Lager Mittelalter in München aufbauen.

Ich freue mich schon sehr auf die Mittelalter-Tage und werde natürlich ausführlich berichten.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit und vergesst mich nicht ;-)

Samstag, 14. April 2012

Mandelmilch


Ich bin immer auf der Suche nach leckeren Alternativen zur Kuhmilch. Sojamilch und ich werden wohl eher keine Freunde, Reismilch schmeckt mir zu süß, jetzt also Mandelmilch. Da man diese auch sehr einfach selber machen kann, habe ich mich an das Experiment gewagt. Mandelmilch ist einfach herzustellen und schmeckt gut gekühlt echt lecker. Wie sie sich im Kaffee macht, muss ich noch testen. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, damit Pudding, Milchreis, Griesbrei oder ähnliches zu kochen. Der Wareneinsatz ist sehr günstig, wenn man die günstigen Mandeln aus dem Supermarkt kauft. Also unbedingt mal probieren. Wie man am Foto etwas erkennen kann, lässt die Mandelmilch auch aufschäumen. Schon mal gute Voraussetzungen für den Kaffee.




Zutaten:

200 g Mandeln
1 Liter Wasser

Zubereitung:

Mandeln mind. 4 Stunden, besser über Nacht einweichen. Ich habe sie ca. 12 Stunden eingeweicht. Das Wasser abgießen und die Mandeln abwaschen. In einen Standmixer oder Blender geben. 1 Liter Wasser (ggf. etwas weniger) dazugeben und gut pürieren. Ein Sieb mit einem Mulltuch auslegen und die Mandelmilch passieren. Kühl stellen. Fertig!

Donnerstag, 12. April 2012

Zimtschnecken

Seit Wochen und Monaten geistern Zimtschnecken durch diverse Blogs und Foren. Bisher habe ich aber noch nie welche selber gemacht. Warum weiß ich eigentlich auch nicht so richtig. Nun hatte meine Kollegin gestern Zimtschnecken von IKEA mitgebracht. Da ich die leider wg. dem ganzen Zucker eigentlich nicht essen soll, habe ich beschlossen, selber zu backen. Dem Vorhaben kam auch noch zugute, dass die Trockenhefe im Schrank langsam aber sicher verbraucht werden musste. Also habe ich Zimtschnecken gebacken. Das Ergebnis war sehr lecker und heute sind kaum noch welche da ;-)




Zutaten:

Hefeteig:
75 g Butter
250 ml Milch
1,5 Päckchen Trockenhefe
75 g Zucker (oder 110 g Traubenzucker)
1 Prise Salz
420 g Mehl


Füllung:
50 g Butter
100 g Traubenzucker
Zimt
Rosinen

Zubereitung:
Milch erwärmen. Butter dazu geben und schmelzen lassen. Etwas abkühlen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben. Salz, (Trauben-)Zucker und Trockenhefe vermengen. Die Milch-Butter-Mischung ins Mehl geben. Mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt in einem warmen Raum oder im warmen Backofen ca. 1 Stunde gehen lassen.

Butter schmelzen. (Trauben-)Zucker mit Zimt (nach belieben) vermengen. Teig (am besten in 3 Teige geteilt) dünn ausrollen. Butter auf dem Teigfladen großzügig verteilen. Zucker-Zimt-Mischung ebenfalls auf dem Teig verteilen. Nun zu einer Rolle rollen. Ca. 3 cm breite Röllchen abschneiden und mit der Schnittfläche auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

Bei 200° im Backofen ca. 10 Minuten goldgelb backen.

Ich habe einen Teil der Zimtschnecken in der Muffinform gebacken. Hat super funktioniert und die Röllchen sind nicht auseinander gefallen.


Montag, 9. April 2012

Ein misslungenes Osterlamm - Machen wir Cake-Pops draus

Am Samstag stehen mein Freund und ich in der Küche und backen ein Osterlamm und einen Osterhasen. Der Teig ist sehr lecker und alles schaut gut aus. Aber wie ist es so oft, man macht einen Kuchen 1x, 2x, 3x, 4x und beim 5. mal geht es schief. So wollten auch unser Osterlamm und der Osterhase nicht so richtig. Die Osterhasenform ging auf und der Teig ergoss sich auf das Backblech. Noch hatte ich die Hoffnung, dass das Osterlamm was wird. Es ging schön auf und sah echt gut aus. Plötzlich kam es wie ein Vulkan aus dem Osterlamm raus. Was war da nur schief gegangen? Ich habe das Lamm dann noch etwas im Ofen gelassen und dann überlegt, was ich denn aus dem verunglückten Kuchen machen könnte. Ich habe etwas im Internet gesucht und bin auf die Idee gekommen, Cake Pops zu machen. Eine sehr gute Idee!


Zutaten für den Schokokuchen:

175 g weiche Butter
220 g Zucker (350 g Traubenzucker)
4 Eier
100ml Sahne
1 EL Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
100 g Kakaopulver
250g Mehl
2 TL Natron
Etwas Milch

Frosting:
 
200 g Frischkäse
50 g Butter

200 g Kuvertüre
Kuchendeko
 
Zubereitung:

Ofen auf 180° vorheizen.

Butter und Zucker schaumig rühren. Ein Ei nach dem anderen zufügen und gut verrühren. Kakao-Pulver gesiebt zugeben. Ebenso Salz und den Vanille-Extrakt. Gut verrühren. Mehl mit Natron mischen und gesiebt zu dem Teig geben und unterrühren. Ggf. etwas Milch dazugeben, wenn der Teig zu fest ist. 

In eine Springform oder Kastenform geben und ca. 60 Minuten backen. 

Den abgekühlten Kuchen (ca. 200 g) zerbröseln. Butter schmelzen und zusammen mit dem Frischkäse zu den Kuchenbröseln geben. Gut verrühren, dass es eine homogene Masse wird. Zu kleinen Kugeln formen und für ca. 1 Stunde im Tiefkühlfach durchkühlen lassen. 
 
Schaschlikspieße halbieren und in die Kuchenkügelchen stecken. Kuvertüre schmelzen und die Kügelchen in die Schokolade tauchen. Die Schokolade gut abkopfen und etwas Perlchen oder ähnliches über die Cake-Pops streuen. 

Die Cake-Pops gut trocknen lassen. Das geht am besten in einer Zuckerdose oder in Styropor stecken. 

Die Cake-Pops im Kühlschrank lagern.








Freitag, 6. April 2012

Ahhhh, kurze Panik!!!!

Da krieg ich bei Facebook zwei Nachrichten, dass mein Blog nicht funktioniert. Und bei den Statistiken hatte ich nur 15 Leser. Komische Sache.

Und was soll ich sagen. Das kommt davon, wenn man an den Blogeinstellungen rumspielt!!!!

Also, die Panik selber verursacht. Aber jetzt geht's wieder, hoff' ich!

Vielen Dank für die Hinweise und Viel Spaß beim lesen!

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Katrin

Montag, 2. April 2012

Mittelalter: Gebende

Nachdem ich heute "Mannfrei" habe, habe ich mich mit einem Probestoff an ein Gebende gewagt. Der Freund hat mich noch dazu ermutigt. Also habe ich losgelegt. Mit dem Beschreibungen von Communitas Monacensis und Tempus Vivit und vielen vielen Google-Fotos habe ich ein Gebende gebaut.

Und das ist es, mein Probe-Exemplar




Das nächste mal werde ich wohl die Rüschen noch 0,5 cm bis 1 cm höher machen. Und die Kienrieme weniger breit. Wobei ich noch keine Ränder etc. versäumt habe. Es ist ja nur ein Probstück. Ich bin aber mächtig stolz auf mich, dass ich das geschafft habe. :-)

Wenn ich das Gebende aus dem richtigen Stoff mache, werde ich auch eine genaue Anleitung mit Bildern machen. Das hat mir nämlich noch gefehlt. Nur beschriebene Nähanleitungen sind nicht so meins.

So, jetzt geh ich schlafen. Gute Nacht!

Linguine mit Bärlauchbutter

Ja, ich bin im Bärlauchfieber. Aber man muss die kurze Zeit, in dem es ihn gibt ja auch ausnutzen, oder nicht?

Am Wochenende gab es bei uns Linguine mit Bärlauchbutter. Sehr fein und vor allem schnell zubereitet.



Zutaten:
50 g Bärlauch
100 g Butter
Salz, Pfeffer
Linguine oder andere Nudeln

Zubereitung:

Bärlauch putzen, waschen und grob zerschneiden. Mit der zimmerweichen Butter im Blender zu einer homogenen Masse vermengen. Die Butter kühl stellen. Sie hält im Kühlschrank ein paar Tage und kann eingefroren werden (Achtung, der ganze Gefrierschrank "riecht" dann nach Bärlauch).

Die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Wir verwenden meistens Vollkornnudeln, weil uns die mittelerweile besser schmecken.

Die bissfesten Nudeln abseihen und noch gut nass zurück in den Topf geben. ca. 25 g Butter unter dir heißen Nudeln geben und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parmesan drüber reiben und heiß servieren.