Mittwoch, 28. März 2012

Abschied nach Australien

Ich habe gerade meine liebe Freundin Michi verabschiedet. Sie fliegt am Montag nach Australien. Für ein dreiviertel Jahr. Es ist schon komisch. Durch die räumliche Differenz von 150 km können wir uns nur noch selten sehen. Aber fast 15.000 km sind schon noch eine größere Entfernung.

Ich vermisse sie jetzt schon sehr, auch wenn ich mir sehr sicher bin, dass das dreiviertel Jahr relativ schnell vergehen wird. Und ich sicher nicht die Einzige bin, die sie vermisst.


Meine liebe Michi,

pass auf dich auf. Und komm gesund zurück! Ich bin froh, eine Freundin wie dich zu haben! Ich hab dich lieb!


Claudia, Michi, ich

Dienstag, 27. März 2012

Neue Mittelalter-Gewandungen für den Herrn

Nachdem wir am Holland-Stoffmarkt im letzten Herbst wie die Weltmeister zugeschlagen haben, wurde ein Teil der Stoffe endlich zu Mittelalter-Gewandungen verwandelt. Letztes Wochenende waren wir bei meinen Eltern und meine Mama hat die neuen Gewandungen genäht. Ich habe auch etwas dazugeholfen, aber sie hat den Großteil gemacht. Während meine Mama 2 Tuniken und 2 Hosen genäht und etliche Teile zugeschnitten hat, habe ich gerade mal ein Unterkleid und ein paar Teile eingeendelt. Ich bin im nähen noch so langsam...

Ich bekomme eine dunkelblaue Cotta und eine terracotta-farbene Surcote. Beides aus Leinen. Leider sind meine Kleider noch nicht fertig, da wir erst die Sachen für meinen Freund gemacht haben. Er hat bekommen:

- Blau-goldene Tunika mit Schlitz vorne




- Schwarze Tunika mit zwei Schlitzen an der Seite





- Leinenhosen in beige und dunkelblau


Die dunkelblaue Leinenhose habe ich auch fast ganz genäht. Ich dachte, Hosen nähen ist echt schwer, aber es ging ganz gut.

Jetzt muss ich nur noch vor unserer ersten Veranstaltung Ende April zu meinen Eltern um meine Kleider abzuholen.

Und ich habe noch vor, mir ein Gebende zu nähen. Ob das was wird, weiß ich allerdings noch nicht... ;-) Das erscheint mir nämlich echt schwer. Mal schauen, was das Internet da noch so hergibt.


Ein riesen Dankeschön geht noch von dieser Stelle an meine Mama. Sie hat den Großteil der Arbeit gemacht und auch noch das ganze Chaos gehabt: 

Liebe Mama, vielen Dank! Du bist die Beste!

Jetzt kann die Mittelalter-Saison starten!

Mittwoch, 21. März 2012

Die Bärlauch-Saison ist eröffnet: Es gibt Penne mit Bärlauch-Sahne

Bärlauch ist für mich, neben Schneeglöckchen, der ultimative Frühlingsbote. Die Wintergerichte weichen den Frühlingsgerichten und ich freu mich drauf. Beim Obstmann gab es frischen Bärlauch, der natürlich gleich in meinen Einkaufskorb wanderte. Daheim wurde er mit Penne, Weißwein und Sahne zu einem leckeren Abendessen.


Zutaten:
1 Bund Bärlauch
1 kleine Zwiebel
200 ml Weißwein
200 ml Sahne
200 ml Milch
Salz, Peffer, Zitronensaft, Chilipulver
200 g Penne

Zubereitung:

Penne nach Packungsanweisung kochen. Bärlauch putzen. Zwiebel schälen und würfeln. In einem Topf mit etwas Olivenöl andünsten, bis sie weich ist. Mit Weißwein ablöschen. Den Wein einkochen lassen. Nun Sahne und Milch dazugeben und aufkochen lassen. Etwas einreduzieren. Herd runterschalten und den Bärlauch dazugeben. Ziehen lassen.

Mit dem Pürierstab die Sauce mixen. Mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Zitronensaft abschmecken. Ggf. noch etwas Nudelwasser zugeben. Nudeln abgießen und zu der Sauce geben. Gut durchrühren und sofort servieren. Etwas Parmesan drüber geben! Sehr lecker!



Dienstag, 20. März 2012

Ein toller Urlaubstag

Ich habe die Woche Urlaub! Unglaublich. Und dann haben wir hier auch noch schönes Wetter! Ach, ist das toll.

Mit dem Ebook-Reader (Stieg Larsson - Vergebung), meinem Handy (damit mich der kranke Freund anrufen kann), der Sonnenbrille und einem Kaffee sitz ich am Balkon. Leider noch mit Decke, denn ohne ist es heute doch noch zu frisch. Ach, das Leben kann schön sein :-)



Und doch muss ich in den letzten Tagen viel an meinen verstorbenen Hasen "Elvis" denken. Es ist nun 1 Jahr und 13 Tage her, dass wir Elvis verloren haben. Wir vermissen ihn immer noch schrecklich, denken aber in Freude an ihn zurück.

Elvis, wir vermissen dich!

Und dann kommt im Radio auch gerade noch Unheilig - Geboren um zu leben. Super, jetzt könnt ich echt grad heulen.



So, geht wieder! ;-)


Zudem haben mein Freund und Sir Galahad alias Raimund mein Wappen für's Mittelalter fertig gemacht. Ich bin so stolz und finde das Wappen einfach großartig!




Es ist ein roter Löwe auf schwarzen Grund mit einem silberfarbenen (durch weiß dargestellte) Stadttor. Der Löwe zeigt mein Sternzeichen und das Tor ist inspiriert von dem Wappen meiner Heimatstadt.


Danke ihr Zwei für eure Mühen!




Genießt den schönen Frühlingstag!

Sonntag, 18. März 2012

Vanille-Cupcakes mit Pudding-Creme

Ich kann gar nicht verstehen, wo die Zeit hinkommt. Heute ist lt. Kalender der 18.03. und ich frage mich, wo denn eigentlich das erste Quartal 2012 hingekommen ist. Bzw. wo den das letzte halbe Jahr hingekommen ist. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit in meiner neuen Firma noch viel schneller vergeht.

Auch der Heiratsantrag, den meine Freundin letztes Jahr bekommen hat, scheint schon sehr lange her zu sein. Schließlich feiert sie in genau 2 Monaten Hochzeit. Waren wir nicht erst gestern beim Brautkleid aussuchen? Mein Kalender sagt dazu, dass das vor fast genau vor 3 Monaten war.

Worauf will ich eigentlich hinaus? Hochzeit -> Kuchen? Cupcakes! Ich habe also meiner lieben Freundin angeboten, für die Hochzeit Kuchen bzw. Cupcakes zu backen. Sie hat begeistert zugesagt. Erwarten Sie und ihr zukünftiger Mann doch ca. 200 Gäste. 

Nun sollte ich ja auch mal anfangen, verschiedene Rezept auszuprobieren und vor allem üben, das Frosting hübsch auf den Küchlein zu verteilen. Also habe ich einen Teil des heutigen Sonntags damit verbracht, Cupcakes zu backen. Ich habe überlegt, dass ich ganz einfache Vanille-Cupcakes backe und die Creme variere. Was meint ihr?

Zu den Vanille-Cupcakes (gab es vor ca. einem Jahr schon  mal) gab es heute ein Frosting mit Vanillepuddig. Ich glaube, das kommt schon mal auf die Liste.



Zutaten:

Cupcakes:
150 g Butter
2 Eier
200 g Schmand
100 g Zucker (oder 150 g Traubenzucker)
3 Päckchen Vanillezucker (oder 2 EL Vanillearoma)
250 g Mehl
2 TL Backpulver


Frosting:
250 ml Milch
1 Vanillestange
20 g Stärke
100 g Puderzucker (oder 80 g Traubenzucker)
100 g Butter

Zubereitung:

Butter schmelzen. Eier mit Schmand, Zucker und Vanillezucker verrühren. Butter dazugeben. Mehl mit dem Backpulver vermengen und unter die Eiermischung geben. Zügig verrühren.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig ca. zur Hälfte einfüllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Für das Frosting aus Milch, Vanille und Stärke einen Pudding kochen. Dazu ca. 200 ml Milch in einem Topf zum kochen bringen. Eine Vanilleschote auskratzen und das Mark zu der Milch geben. In einer Tasse die restliche Milch mit der Stärke verrühren.

Wenn die Milch im Topf kocht, die Milch-Stärke Mischung einrühren. Vorsicht, der Pudding spritzt. Vom Herd ziehen und auskühlen lassen. Gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Zimmerwarme Butter in einer Schüssel schaumig schlagen. Pudding und Puderzucker gut unterrühren, so dass es eine homogene Masse ergibt.

In einen Spritbeutel füllen und die Masse auf die ausgekühlten Cupcakes geben. Mit Streusel nach Belieben verzieren.


Montag, 12. März 2012

Rote Beete Risotto

Nachdem ich sie so lange Zeit nicht mochte, muss ich jetzt aufholen. Ok, langsam freu ich mich auch auf die frischen Frühlingsgemüse und Salate. Aber das ein oder andere mal geht sie schon noch. Die rote Knolle. Dieses mal gab es sie als Risotto. 

Die Zubereitung war dieses mal etwas aufwendiger. Ich habe die Rote Beete in Alufolie gewickelt ca. 1,5- 2 Stunden im Ofen gebacken. Dann war sie schön bissfest und konnte zum Risotto weiterverarbeitet werden. Wer nicht so viel Zeit oder/und Lust hat, kann auch auch die vorgegarten Rote Beete nehmen. Aber ich sag euch, der Duft von den gebackenen Rote Beete ist so toll. Süßlich und doch erdig. Warm und zum wohlfühlen.




Zutaten:

2 große Rote Beete (ca. 600 g)
150 g Risottoreis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Meerettich
Bergkäse
1,5 L Gemüsebrühe
ca. 150 ml Weißwein
frischer Meerrettich

Die Zutaten ergeben ca. 4 Portionen. Auch sind die 600 g Rote Beete echt viel. Wer weniger mag Rote Beete mag oder nicht so viel Portionen braucht, halbiert oder drittelt die Rote Beete Gewichtsangabe. Und nimmt etwas weniger Reis. 




Zubereitung:

Die Rote Beete von Wurzeln und Blättern befreien. Vorsicht, dass die Knolle dabei nicht verletzt wird. In Alu-Folie einwickeln und bei ca. 200° 1,5 Std. - 2 Std. backen, bis sie durch ist. Anschließend schälen und ca. 500 g in feine Würfel schneiden. Die restlichen ca. 100 g im Blender oder mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten.


Fertig gebackene Rote Beete. Man sieht den Einschnitt, wo ich mit einem spitzen, scharfen Messer geprüft habe, ob sie schon durch ist. Und man sieht ganz gut, dass sie an der Einschnittstelle ausgeblutet hat. Also vorsichtig sein.


Aus ca. 2 EL Gemüsebrühe und 1,5 Litern Wasser eine kräftige Brühe kochen und warm halten. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. In etwas Olivenöl andünsten. Ca. 150 g Risottoreis dazugeben. Mitdünsten. Mit einem kräftigen Schuss Weißwein ablöschen. Den Wein einkochen lassen und nun einen Schöpflöffel Brühe dazu geben. Das Rote Beete Mus dazugeben. Die Brühe einkochen lassen. Wieder Brühe dazu geben. Diesen Vorgang nun so lange wiederholen, bis der Reis keine Flüssigkeit mehr aufnimmt. Zwischendurch immer wieder Rote Beete Würfel in das Risotto geben. So erreicht man, dass die Rote Beete eine unterschiedliche Konsistenz haben beim servieren.

Wenn das Risotto soweit fertig ist, ein großzügiges Stück Butter und etwas Bergkäse unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Meerrettich, Zitronenschale und -saft abschmecken. Etwas ruhen lassen, noch mal probieren und servieren!

Mittwoch, 7. März 2012

Schoko-Cookies

Ich hatte so Lust auf was Süßes. Aber kaum Mehl daheim und einfach auch sonst zu wenig Zutaten. Also habe ich Cookies gebacken. Die wurden sehr sehr lecker, aber definitiv war es nichts für mich. Nach einem Cookie hatte ich fiese Bauchschmerzen. Freund und Nachbarn waren allerdings begeistert. Die Cookies sind sehr schokoladig und sehr süß, das nächste mal werde ich weniger Zucker nehmen bzw. durch Traubenzucker ersetzen. Dann erübrigen sich dann auch die fiesen Bauchschmerzen.






Zutaten:

150 g Butter
200 g brauner Zucker
1 Ei
150 g Mehl
40 g Kakaopulver
3 EL Eierlikör oder Milch
100 g 70% Schokolade
100 g weiße Schokolade
1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Butter schmelzen. Mit einem Esslöffel Zucker, Ei und Eierlikör gut verrühren. Mehl mit Kakao und Backpulver mischen. Zu dem Buttergemisch geben. Schokolade grob hacken und unterrühren. Backpapier auf ein Backblech legen und ca. 8 Häufchen auf das Backpapier setzen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200° für ca. 10 Min. backen.

Die Cookies müssen noch ganz weich sein. Auf dem Backblech ca. 30 Minuten auskühlen lassen. Dann sind sie außen fest und innen noch schön weich. 




Sonntag, 4. März 2012

Rote Beete Suppe

Manchmal kann ich nicht verstehen, warum ich Rote Beete nicht mochte. Ok, mich ekelt es immer noch vor diesem Rote Beete Salat aus dem Glas, aber es gibt so viele andere Möglichkeiten, Rote Beete zu essen. Zum Beispiel als Suppe. Als wir im September im Urlaub waren, hatten wir diese Suppe als Vorspeise. Sie war so lecker und musste endlich gemacht werden. Also bin ich zu unserem Obst- und Gemüsemann und habe Rote Beete gekauft und zu einer Suppe verarbeitet. Abgesehen von der super tollen Farbe hat die Suppe auch noch sehr gut geschmeckt und wird bestimmt weiter in unseren Speiseplan bleiben.




Die Zutaten sind für ca. 4 Essen (also ca. 8 Teller)

Zutaten

2 große Rote Beete (ca. 600 g)
2 Kartoffeln 
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 ml Kokosmilch
1,5 Liter Wasser
1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Sesam

Zubereitung

Rote Beete, Kartoffeln, Zwiebel und Knoblauch schälen. Würfeln. Zwiebel, Knoblauch und Gemüsepaste in etwas Öl andünsten. Rote Beete und Kartoffeln dazugeben. Anschwitzen und mit Wasser ablöschen. So lange köcheln, bis das Gemüse fast gar ist (ca. 1/2 Stunde). Kokosmilch dazugeben und weiter köcheln lassen. Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe pürieren. Mit Zitronenschale, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 

Sesam in einer Pfanne anrösten und über die Suppe streuen. 

Sehr lecker!

Freitag, 2. März 2012

Lauwarmer Kartoffel-Zucchini Salat mit Feta und Macadamianüssen

Im Sommer gab es bei uns schon den lauwarmen Zucchinisalat mit Macadamia Nüssen und Feta und im Frühjahr gab es einen lauwarmen Ofen-Kartoffel-Salat.

Ich habe mir überlegt, dass zwei sehr leckere Salate eine noch leckereren Salat ergeben müssten. Und was soll ich sagen. Reinleg-Gefahr! Und vor allem auch sehr einfach gemacht. Man muss sich kaum kümmern.




Zutaten:

4 große Kartoffeln
2 Zucchini
1 Päckchen Feta
1 Päckchen Macadamia Nüsse
Olivenöl
Honig (oder Reissirup)
Rosmarin-Zitronen-Salz


1 EL Gemüsebrühe
1/4 Liter Wasser
Weißweinessig oder weißer Balsamico
1 Schuss Olivenöl



Zubereitung:

Kartoffeln schälen, waschen und in feine Scheiben hobeln.  Mit Öl und Salz vermengen. Auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen goldgelb backen. Mit den Zucchini genauso verfahren. Da sie weniger lang brauchen, bis sie gar sind, etwas später in den Backofen geben.

Aus einem EL Gemüsebrühe und 1/4 Liter Wasser eine Gemüsebrühe kochen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Essig dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Nun die gebackenen Zucchini- und Kartoffelscheiben aus dem Ofen holen und in eine Salatschüssel geben. Gemüsebrühe hinzugeben, vorsichtig unterheben. Feta dazukrümeln. Die Macadamia-Nüsse grob hacken. In einer Pfanne rösten. Vorsicht, sie verbrennen sehr schnell. Honig dazugeben und weiter die Nüsse karamellisieren lassen. Zu dem Kartoffel-Zucchini Salat geben.

Der Salat kurz vermischen und warm servieren. Sooo lecker!