Montag, 30. Januar 2012

Mein Papa, der Künstler

Von meinem Papa habe ich sehr viele Charaktereigenschaften geerbt. Und auch körperliche Merkmale habe ich von ihm. Die Nase, die Augen, etc. Leider habe ich die künstlerische Ader nicht bekommen. Was ich sehr schade finde. Vor allem, wenn ich seine neusten Werke sehe.

Aus Holz und Glas hat er "Fingerzeige" gemacht.






Ich finde diese Stelen so wunderschön. Schade, dass ich  keinen Platz dafür habe.

Dienstag, 24. Januar 2012

Gewürzkuchen

Heute sind wir bei der Mutter von meinem Freund zum Kaffeetrinken. Und da bringe ich Gewürzkuchen mit. Den gibt es bei uns zu Hause auch, seit ich denken kann. Er ist mir fast lieber, als der Eierlikörkuchen. Ich habe wieder Muffins aus dem Kuchenrezept gebacken, da ich noch keine Gugelhupfform besitze. Und ganz ehrlich, ich weiß auch nicht, wo ich in dieser Mini-Küche eine entsprechende Form verstauen soll.







Zutaten:

250 g Butter
375 g Zucker (bei mir 200 g Traubenzucker und etwas Stevia)
5 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Gläschen Rum
275 g Mehl
2 TL Lebkuchengewürz
4-5 EL Kakao oder Kaba
1/2 Päckchen Backpulver
Sultaninen

Zubereitung,

Butter schaumig schlagen. Den Zucker und die Eier nach und nach unterrühren. Mehl mit Kakao, Lebkuchengewürz und Backpulver mischen. In den Teig rühren. Ein Gläschen Rum dazu geben. Kurz vor Schluss eine handvoll Sultaninen (oder wie wir sagen: Weiberl) dazugeben. Nochmal kräfig durchrühren und den Teig in die Backform geben.

Ca. 1 Stunde bei 180° backen. Die Muffins haben ca. 20 Minuten gebraucht.

Käselieferung

Am Samstag haben wir über die Genussgemeinschaft die Milch- und Käselieferung vom Leitzachtaler Ziegenhof bekommen. Und Marlene hat auch noch Fotos vom Hof mitgebracht. Mit Bildern von den Baby-Ziegen, die an Weihnachten zur Welt kamen. Und einem ganz frischen Kalb, das frisch geboren wurde.



In meiner Lieferung waren: (von links) Frischkäse, Quark, Ziegenbrie, Butter, Bratkäse, Rotschmierkäse, Bergkäse, Joghurt und Milch.

Wir haben 2 Liter Milch bekommen. Einen Liter werden wir trinken, die restliche Milch werde ich verarbeiten. Mal schauen, was daraus wird.

Und hier noch die Fotos vom Hof.






Samstag, 21. Januar 2012

Schneeeeee!

Innerhalb ein paar Stunden wurde unser Winter-grauer Balkon zu einem weißen Märchenland.





Eigentlich mag ich Schnee in der Stadt nicht so gerne. Er wird dreckig-schwarz und matschig. Am Land find ich Schnee viel besser! Aber über die 10 cm freu ich mich jetzt mal. Schließlich soll es später am Tag wieder regnen. Wird eher ein kurzes Vergnügen.

Die Zwergnasen finden Schnee übrigens sehr lustig. Sie sind ja jetzt ein Jahr alt und bis auf ein paar Milimeter Schnee kannten sie das kalte Weiß bisher nicht. Jetzt finden sie es ganz toll, im Schnee rumzufetzen und zu buddeln. Aber leider ist es für die Kaninchen nur ein kurzes Vergnügen. Nach ein paar Minuten geht es wieder ins Warme.

Ich wünsche euch einen schönen Samstag!

Dienstag, 17. Januar 2012

Wirsing-Quiche


Wirsing ist eines unserer Lieblings-Winter-Gemüse. Allerdings bin ich ehrlichgesagt recht einfallslos, was ich damit machen soll. Meistens gibt es Wirsing-Kartoffel-Curry oder Rahm-Wirsing. Nun hatte ich noch einen halben Wirsing übrig und dachte mir, dass er eigentlich auch ganz gut in Mürbteig verpackt schmecken müsste. Und? Ja, tut er! Und so ist die leckere Wirsing-Quiche auf den Tisch gekommen.



Zutaten:

Teig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:
1/2 Wirsingkopf ca. 300 g
1 Zwiebel
Butter

Guss:
300 g (Ziegen-)Frischkäse
1 Ei
etwas Milch
Rosmarin-Zitronen-Salz
Pfeffer
Kümmel

Käse

Zubereitung:

Die Zutaten für den Mürbteig zu einem glatten Teig verkneten und im Kühlschrank ca. 1 Stunde kühlen.

Wirsing in feine Streifen putzen und in feine Streifen schneiden. Gut waschen. Zwiebeln ebenfalls in feine Streifen schneiden. Topf erhitzen, Butter hineingeben. Zwiebeln glasig dünsten. Wirsing dazu geben und weich garen.

Backofen auf ca. 200° vorheizen.

Mürbteig ausrollen und in die Form legen. Teig mit der Gabel einstechen. Mit Backpapier abdecken und getrocknete Hülsenfrüchte darauf verteilen. Ca. 15 Minuten blind backen.

Frischkäse mit Milch und dem Ei glatt rühren.

Wirsing auf dem Teig verteilen, Guss drüber geben. Mit dem Käse bestreuen. Die Quiche ca. 30-45 Minuten backen.

Die Quiche schmeckt warm und kalt sehr lecker.

Sonntag, 15. Januar 2012

Immer wieder Sonntags...

... fragt man sich, wo ist denn eigentlich das Wochenende hingekommen. Wir werkeln Samstags immer in unserer Wohnung. Wir putzen, räumen auf, kochen, waschen, etc. Dann muss noch eingekauft werden. Das mag ich ja gar nicht. Somit muss immer mein Freund mit, der mich davon abhält, panisch zu werden. Lebensmittel einkaufen und ich passt nicht zusammen.

Was ich gemacht habe, ohne Freund? Ja, nach fast 3 Jahren mit ihm frage ich mich das auch manchmal. Aber die Antwort ist ganz einfach. Mein Kühlschrank war mehr oder weniger leer, nur für die Kaninchen war immer was da. Ich habe Abends eigentlich nie was gegessen oder einfach Nudeln mit irgendeiner Sauce. Gekocht habe ich zwar sehr gerne, was ich dann am Wochenende auch oft gemacht habe, aber nicht so oft wie jetzt.

Dann zog mein Freund bei mir ein und war geschockt über einen sehr leeren Kühlschrank. Nun, seitdem ist der Kühlschrank immer voll und die Auflage ist, dass mein Freund mit zum einkaufen geht.

Was wollte ich jetzt eigentlich schreiben. Hm. Nun ja, die Zeit vergeht wie im Flug. Ich habe gesehen, dass mein letzter Post am Montag war. Oh Schreck. Ich will aber gleich mal aufholen und ein Kuchenrezept posten. Diesen Kuchen gibt es sehr sehr oft bei meiner Mama (sie würde sagen, viel zu oft). Aber mein Papa und mein Bruder lieben diesen Kuchen. Ich mochte ihn auch immer sehr gerne. Seit ich daheim ausgezogen bin, gibt es diesen Kuchen meistens, wenn ich nach Hause fahre. Aber bei mir gibt es ihn eigentlich viel zu selten.

Aber heute gibt es den Kuchen, den meine Mama immer in der Gugelhupf-Form backt, bei mir als Muffins. In Ermangelung einer Gugelhupfform.

So, nachdem jetzt ein Geheimnis um den Kuchen gemacht wurde...

Es gibt Eierlikörkuchen





Zutaten

250 g Butter
180 g Zucker (oder 180 g Traubenzucker und etwas Stevia)
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver (oder Natron)
1/4 l Eierlikör
100 g Schokostreusel
1 Prise Salz


Zubereitung

Butter schaumig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben und gut verrühren. Zucker mit Vanillezucker mischen und unter die Masse rühren. Mehl, Backpulver und Salz vermengen und ebenfalls dazugeben. Damit sich der Teig leichter rühren lässt, den Eierlikör schluckweise einrühren. Am Schluss die Schokostreusel kurz unterrühren.

Gugelhupfform einfetten und mit etwas Semmelbrösel oder Mehl einstäuben. Teig in die Form geben und bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 1 Stunde backen.

Wenn ihr auch Muffins daraus macht, nur ca. 15-20 Minuten backen. Es werden ca. 18 Muffins.

Montag, 9. Januar 2012

Semmelknödelsalat

Bisher kenne ich Semmelknödel nur als Beilage zu Fleisch (also vor langer langer Zeit) oder gebraten als Einlage in Suppe gegessen. Oder auch einfach so. Pur. Ich liebe Knödel.

In zwei Restaurants habe ich einen Semmelknödelsalat gegessen. Das war ein Geschmackserlebnis. In Restaurant Nr. 1 war der Salat lauwarm, in Restaurant Nr. 2 kalt. Dieses warm-kalte Munderlebnis war genial und hat mir besser geschmeckt, als kalt. Bei meinem Nachkochen war das Dressing auch kalt, weil ich es nicht mehr geschafft habe, das Dressing warm zu machen.

Ich habe einen Serviettenknödel gemacht, weil ich finde, dass der Knödel dann fester wird. Man kann aber auch ganz normale Knödel nehmen. 

Dieser Salat ist ein idealer Sommersalat, schmeckt aber auch im Winter. Zudem ist der Semmelknödelsalat eine tolle Resteverwertung, wenn Knödel übrig geblieben sind.






Zutaten

5 Kaisersemmerl
1 Ei
150 ml Milch
Pfeffer, Rosmarin-Zitronen-Salz
Zwiebel, Petersilie nach Geschmack

Gemischter Salat, Weißwein-Essig, Olivenöl

Zubereitung
Semmerl klein schneiden. Milch erwärmen. Über das Knödelbrot geben und etwas ziehen lassen. Ei zu der Masse geben. Salzen und Pfeffern. Die Masse gut durchkneten.
Baumwollserviette oder Frischhaltefolie vorbereiten. Knödelmasse in einer Rolle auf die Frischhaltefolie/Serviette geben und zu einem festen Päckchen schnürren.

Wasser zum kochen bringen, Temperatur zurücknehmen, so dass das Wasser nur noch siedet. Knödel in das Wasser geben und ca. 30-45 Minuten ziehen lassen.

Knödel aus der Verpackung nehmen, etwas auskühlen lassen. In feine Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten.

Salat waschen. Ein Dressing aus Essig, Öl und Wasser herstellen. Salat auf den Knödeln verteilen und das Dressing darüber geben.


Lasst es euch schmecken!

Freitag, 6. Januar 2012

Eierlieferung



Feiertag in Bayern. Und mein lieber Freund muss arbeiten. Dafür kam ich unversehens zu einem Kaffee mit Eier- und Milchlieferung.




Über die Genussgemeinschaft habe ich Eier und Rohmilch vom Löfflerhof aus Berg-Farchach bei Starnberg bekommen. Der Hof hält Hühner nach Demeter-Richtlinien. 

Ich finde es sehr wichtig, gute Lebensmittel für uns zuzubereiten. Nicht umsonst sind Lebensmittel Mittel zum Leben! Und nur mit guten Produkten kann man auch gut leben. Natürlich kosten diese Eier etwas mehr wie Eier aus Massentierhaltung. Aber für mich ist es wichtig, nicht nur auf sich, sondern auch auf die Herkunft unserer Nahrungsmittel zu schauen.
 
Zudem schmecken die Lebensmittel aus fairer Erzeugung wesentlich besser, als konventionell hergestellte Produkte. Schon lange habe ich keinen so guten Butter gegessen, als den, den ich vom Leitzachtaler Ziegenhof bekommen habe.
 
Es wäre so schön, wenn Initiativen, wie die Genussgemeinschaft Städter undBauern mehr Anklang finden würden und noch weiter ausgebaut werden.

Schaut euch doch mal die Homepage an, vielleicht ist ja auch was für euch dabei.

An dieser Stelle möchte ich ein riesen Dankeschön loswerden.

Liebe Marlene,

vielen Dank für deine Initiative und Einsatzbereitschaft. Danke, dass du es möglich machst, dass wir Städter an tolle Lebensmittel von verantwortungsvollen Landwirten kommen.



Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag!
Katrin


Dienstag, 3. Januar 2012

Minzöl

Ich wünsche euch ein Gutes Neues Jahr! Ich wünsche euch, dass all' eure Wünsche in Erfüllung gehen und viel Erfolg und Glück!



Mein neuste Entdeckung ist Minzöl. Wie das Basilikumöl habe ich es aus dem Buch Essig & Öl: Gourmet Collection.

Das Minzöl ist sehr lecker. Ich habe es mit den letzten Minzblättern vom Balkon gemacht und schmeckt sehr gut in Salat oder über Ofengemüse.

Öl vor dem Ziehen
Nach dem Ziehen

Zutaten:

25 g Minzblätter
250 ml Rapsöl

Zubereitung:

Minze waschen. Eine Schüssel mit Eiswasser bereitstellen.

In einem Topf Wasser aufkochen und die Minze für ca. 5 Sekunden blachieren. Herausnehmen und in das Eiswasser geben. Minze wieder herausnehmen und gut ausdrücken. Am Besten zwischen zwei Küchenrollenblätter. Die Minze grob hacken und in ein sauberes Glas geben.

Öl langsam bei geringer Hitze erwärmen, bis es duftet. Das Öl darf nicht zu heiß werden. Vom Herd nehmen und in das Glas mit der Minze geben. Das Öl auskühlen lassen, dann das Glas verschließen und im Kühlschrank 1 Woche ziehen lassen. Nach einer Woche die Minze abseihen und das Öl in ein neues, sauberes Glas geben. Im Kühlschrank aufbewahren, aber zügig verbrauchen.