Mittwoch, 21. November 2012

Krautspätzle mit besonderem Mehl



Bei dem Regionalbrunch in Pasing habe ich die Familie Apfelbeck aus der Nähe von Plattling kennengelernt. Die Familie Apfelbeck hat einen Demeterhof mit einem kleinen Hofladen. Auf dem Hof gibt es neben Obst und Gemüse alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn. Zudem backt Frau Apfelbeck auch mit ihrem Getreide leckeres Brot.
   
Bis zu dem Brunch habe ich von diesen Pflanzen noch nie etwas gehört. Also habe ich von Frau Apfelbeck verschiedene Produkte bekommen um sie auszuprobieren.

Heute habe ich es endlich geschafft, mit einem Produkt zu kochen. Und zwar mit Emmermehl. Ich habe Spätzle mit Sauerkraut gemacht.  Das kräftig schmeckende Emmermehl passt hervorragend in die Spätzle und macht sie schön griffig und „g’schmackig“.  

Ich werde in nächster Zeit mehr mit Einkorn und Emmer kochen und backen, weil mich der Geschmack sehr reizt. Bei dem Brunch in Pasing gab es ein sehr leckeres Risotto und „Milchreis“ aus Emmer und Einkorn. Diese Rezepte muss ich unbedingt ausprobieren.

Die Getreide der Familie Apfelbeck kann man direkt vor Ort kaufen oder auch über die Genussgemeinschaft beziehen.









Zutaten (für 4 Portionen):

200 g Emmermehl
100 ml warmes Wasser
2 Eier
Rapsöl
Sauerkraut (ca. 200 g)
Salz, Muskat, Kümmel

Zubereitung:

Mehl und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Wasser und Eier mit dem Handrührgerät unterrühren. Aufpassen, dass sich keine Klümpchen bilden. So lange rühren, bis der Teig Blasen wirft. Der Teig darf nicht zu flüssig sondern muss zäh sein.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salzen. Hitze zurückschalten, dass das Kochwasser nur noch siedet. Ich habe für die Spätzle einen Spätzlehobel. Man kann die Spätzle aber natürlich auch schaben oder mit einer Spätzlepresse durchdrücken.

Etwas Teig auf den Spätzlehobel geben und in das Wasser hobeln. Die Spätzle ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Noch ca. 1 Minute weiter köcheln. Dann mit der Schaumkelle abschöpfen. In einem Sieb abtropfen lassen.

So mit dem ganzen Teig verfahren.

Wassertopf vom Herd nehmen, dafür eine Pfanne aufstellen. Rapsöl erhitzen. Die Spätzle hineingeben und anbraten. Ca. 200 g Sauerkraut unter die Spätzle mischen. Mit (gemahlenem) Kümmel, etwas Salz und Muskat abschmecken.

Auf einen Teller geben und heiß servieren.

Wer mag, kann Petersilie oder/und würzigen Käse über die Krautspätzle geben.

Kommentare:

  1. Ich hab gestern auch das erste Mal in einem Restaurant Emmer-Risotto gegessen, sehr lecker :)

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  2. Hm, das sieht göttlich aus. Danke für die tolle Anregung! Ich hab schon mal Bier aus Einkorn getrunken, auch sehr gschmackig.

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    1. Ich mag Bier ja leider nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass der Geschmack passt.

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Viele Grüße

Katrin