Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!!!


Hier ist es gerade noch ruhig, aber am Nachmittag werde ich mich an unser Weihnachtsessen für 9 Personen machen.

Und man glaubt es kaum, Plätzchen habe ich in den letzten Tagen auch noch gebacken. Stollenkonfekt, Schoko-Kirsch-Hörnchen, Schokoladenplätzchen mit Orangen-Schokoladen-Füllung, Oreo-Biscotti.

Die Rezepte gibt es dann nach Weihnachten, aber die Fotos bekommt ihr schon mal jetzt.






Ihr Lieben,

ich wünsche euch Frohe Weihnachten! Habt schöne Feiertage und etwas Ruhe!


Sonntag, 16. Dezember 2012

Quiche mit violetten Karotten

Jeder kennt Karotten in einem (mal mehr mal weniger) kräftigen orange. Ich auch. Bis ich am Viktualienmarkt lila Karotten gesehen habe. Die mussten sofort in meine Einkaufstasche. Und was soll ich sagen. Ich bin begeistert. Seitdem kaufe ich immer wieder die lila Rüben. Auch die Zwergnasen finden sie sehr lecker, so dass ich manchmal aufpassen muss, dass sie sie nicht alleine auffressen.
Aus dem letzten Einkauf Lila Karotten habe ich eine schnelle Quiche gebacken. Mit Filo-Teig. Der Mann meinte, es sei die beste Quiche, die er je gegessen hat. Wenn das nicht alles sagt...






Zutaten:

1 Bund lila Rüben (ca. 10 Stück)
50 g Butter
1 EL Reissirup (Alternativ Honig)
Thymian
Rosmarin-Zitronen-Salz, Pfeffer
100 g Frischkäse
100 g Saure Sahne
1 Ei
Salz, Pfeffer
Filo-Teig
Ziegenfeta 
Zubereitung:

Die lila Rüben schälen, halbieren und die Hälften vierteln. Herdplatte auf halbe Hitze einschalten, Butter hineingeben. Lila Karotten in die Pfanne geben und in der Butter anschwitzen. Reissirup dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Weiter schmoren lassen.

Frischkäse, Saure Sahne, Ei, Thymian, Salz und Pfeffer zu einer Creme verrühren.

Filo-Teig in die Quicheform legen. Die einzelnen Lagen ggf. mit flüssiger Butter „verkleben“, finde ich aber nicht notwendig. Die Karotten auf den Teig geben, mit der Creme begießen. Ziegenfeta auf der Quiche verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200° goldgelb backen.

Dazu schmeckt ein knackiger Salat.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Mohn-Orangen-Muffins

Mit der Plätzchen-Backerei habe ich noch nicht angefangen. Ich weiß zwar, dass es weniger als 2 Wochen bis Weihnachten sind, aber ich bin einfach noch nicht dazu gekommen.

Dafür gab es leckere Mohn-Orangen-Muffins mit einer Schokoglasur. Lecker ungewöhnlich!




Zutaten:

220 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Bio-Orange
100 g gemahlenen Mohn (im Original 250g)
100 g brauner Zucker
5 EL Öl
200 g Saure Sahne
1 Prise Salz
2 Eier

Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen. In die Vertiefungen des Muffinblechs Förmchen setzen.

Orange gut waschen, abtrocknen und die Schale abreiben. Von der Orange den Deckel und den Boden abschneiden. Dann mit einem scharfen Messer großzügig die Haut abschneiden, so dass nichts weißes mehr an der Orange ist. Die Filets aus Orange schneiden. Dazu das Fruchtfleisch zwischen den Häutchen schneiden. Die Filets in Stücke schneiden.

Mehl mit Backpulver mischen.

In einer anderen Schüssel den Orangenabrieb, Mohn, Zucker, Öl, Saure Sahne und Eier vermengen. Mehlmischung unterrühren. Orangenfilet zum Schluss unterziehen.

Förmchen zu 2/3 füllen und ca. 20 Minuten backen.

Die Muffins nach dem Backen auskühlen lassen. Schokoglasur im Wasserbad schmelzen. Mit einem Pinsel auf die Muffins auftragen.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Barrocked! Nachtrag

Weil's so schön war, hier noch der Blog-Eintrag des Autors von "Schlachtentänzer"

Schlachtentänzer

Sonntag, 9. Dezember 2012

Barrocked!

Unsere Gewandung für die Buchpräsentation des "Schlachtentänzer"


Ich habe mein Kleid und einen Teil des Outfits des Freundes in schnellen 2 Wochen genäht. Jetzt kann ich mich dem Plätzchen-backen zuwenden.


Sonntag, 2. Dezember 2012

Wirsing-Fondue-Topf nach Tim Mälzer

Kurz nach unserem Umzug ist ein weiteres Kochbuch bei uns eingezogen. Die Greenbox von Tim Mälzer. Anfangs mochte ich Tim Mälzer eigentlich sehr gerne, aber das hat sich dann irgendwie etwas geändert. Warum kann ich gar nicht sagen.

Das neue vegetarische Kochbuch hat es mir aber angetan. Also wurde es bestellt und erst mal ins Regal gestellt. Schließlich gab/gibt es bei uns zurzeit wichtigere Dinge, als Kochbücher lesen. Regale aufbauen, Vorhangstangen festdingsen, Vorhänge kürzen, etc. Aber nun bin ich doch endlich dazu gekommen, das neue Kochbuch anzuschauen. Mir sind auch gleich einige Rezepte ins Auge gesprungen, die ich unbedingt nachkochen möchte. U. a. dem Wirsing-Fondue-Topf. Ein Rezept mit Wirsing, Käse und Brot. Perfekt für das kalte Wetter draußen. Zudem ist das Essen mit wenig Aufwand zubereitet und kocht sich quasi von selbst.










Ich habe das Rezept an meine Vorräte angepasst und so auch eine Resteverwertung für diverse Käsereste gefunden.

Leider habe ich noch keinen ofenfesten Topf/Bräter (wobei mir schon einer ins Auge gestochen ist), deshalb habe ich  meine Auflaufform genommen und mit Alufolie abgedeckt.

Zutaten (für 2 Personen)


300 g Wirsing (geputzt)
700 ml Gemüsebrühe (2 EL Gemüsepaste und 700 ml Wasser)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g würzigen Käse
Bauernbrot (die Hälfte eines kleinen Brotlaibes)
Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel (gemahlen)


Zubereitung

1-2 Blätter vom Wirsing ablösen und zur Seite legen. Gemüsepaste mit dem Wasser aufkochen. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und gemahlenen Kümmel würzen.

Den restlichen Wirsing in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden. Brot und Käse in dünne Scheiben schneiden.

Nun Wirsing abwechselnd mit Zwiebeln, Knoblauch, Brot und Käse schichten. Ich habe mit Brot und Käse abgeschlossen. Brühe darüber gießen und mit den Wirsingblättern abdecken. Den Topf mit einem Deckel oder Alufolie bedecken.

Im vorgeheizte Backofen im unteren Drittel bei 200° ca. 45 Minuten backen. 


Mittwoch, 21. November 2012

Krautspätzle mit besonderem Mehl



Bei dem Regionalbrunch in Pasing habe ich die Familie Apfelbeck aus der Nähe von Plattling kennengelernt. Die Familie Apfelbeck hat einen Demeterhof mit einem kleinen Hofladen. Auf dem Hof gibt es neben Obst und Gemüse alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn. Zudem backt Frau Apfelbeck auch mit ihrem Getreide leckeres Brot.
   
Bis zu dem Brunch habe ich von diesen Pflanzen noch nie etwas gehört. Also habe ich von Frau Apfelbeck verschiedene Produkte bekommen um sie auszuprobieren.

Heute habe ich es endlich geschafft, mit einem Produkt zu kochen. Und zwar mit Emmermehl. Ich habe Spätzle mit Sauerkraut gemacht.  Das kräftig schmeckende Emmermehl passt hervorragend in die Spätzle und macht sie schön griffig und „g’schmackig“.  

Ich werde in nächster Zeit mehr mit Einkorn und Emmer kochen und backen, weil mich der Geschmack sehr reizt. Bei dem Brunch in Pasing gab es ein sehr leckeres Risotto und „Milchreis“ aus Emmer und Einkorn. Diese Rezepte muss ich unbedingt ausprobieren.

Die Getreide der Familie Apfelbeck kann man direkt vor Ort kaufen oder auch über die Genussgemeinschaft beziehen.









Zutaten (für 4 Portionen):

200 g Emmermehl
100 ml warmes Wasser
2 Eier
Rapsöl
Sauerkraut (ca. 200 g)
Salz, Muskat, Kümmel

Zubereitung:

Mehl und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Wasser und Eier mit dem Handrührgerät unterrühren. Aufpassen, dass sich keine Klümpchen bilden. So lange rühren, bis der Teig Blasen wirft. Der Teig darf nicht zu flüssig sondern muss zäh sein.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salzen. Hitze zurückschalten, dass das Kochwasser nur noch siedet. Ich habe für die Spätzle einen Spätzlehobel. Man kann die Spätzle aber natürlich auch schaben oder mit einer Spätzlepresse durchdrücken.

Etwas Teig auf den Spätzlehobel geben und in das Wasser hobeln. Die Spätzle ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Noch ca. 1 Minute weiter köcheln. Dann mit der Schaumkelle abschöpfen. In einem Sieb abtropfen lassen.

So mit dem ganzen Teig verfahren.

Wassertopf vom Herd nehmen, dafür eine Pfanne aufstellen. Rapsöl erhitzen. Die Spätzle hineingeben und anbraten. Ca. 200 g Sauerkraut unter die Spätzle mischen. Mit (gemahlenem) Kümmel, etwas Salz und Muskat abschmecken.

Auf einen Teller geben und heiß servieren.

Wer mag, kann Petersilie oder/und würzigen Käse über die Krautspätzle geben.

Sonntag, 11. November 2012

Rote und Gelbe Beete Quiche

5 Tage hatte mich diese Woche ein verdorbener Magen im Griff. Ich hatte nichts zu Mittagessen in der Arbeit dabei und habe mir schnell nebenan was zu essen geholt. Da war wohl irgendwas nicht so gut oder mein Magen aus irgendeinem Grund angeschlagen und schon hatte ich einen wunderbaren Montag-Abend und eine tolle Nacht. Wah, ging es mir schlecht. Mein Freund war ganz lieb und hat mich umsorgt. Auch wenn er selbst mit Kopfschmerzen geplagt war.

Vielen Dank auch hier an ihn für die tolle Pflege. Und ein Danke an meine Mama, die Telefonseelsorge gemacht hat.

Langsam gewöhne ich mich wieder an feste Nahrung, die aber nicht bloggenswert ist. Deshalb ein Rezept aus der Warteschleife, das aber auch perfekt in den Herbst passt und meine neue Liebe zu Rote Beete festigt.




Zutaten:

Teig
200 g Mehl
100 g Butter
2-3 EL Eiswasser

Füllung
2 Rote, 2 gelbe Beete
100 g Frischkäse
100 g Saure Sahne
1 Ei
Muskat, Salz, Pfeffer
Ziegenfrischkäse

Zubereitung:

Für den Mürbteig Mehl in eine Schlüssel geben. Butter in Stückchen dazu geben und mir dem Mehl mischen. Dazu zwischen den Händen Mehl mit Butter "wuzeln"/reiben. Wenn sich Butter und Mehl vermischt haben, 3 EL Eiswasser zugeben. Rasch zu einem Teig verarbeiten. Ggf. noch etwas Wasser zugeben.

Platt drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Stunde kühl stellen.

Die Beeten in Alufolie wickeln und knapp gar garen. Auskühlen lassen, schälen, in Scheiben hobeln.

Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, aus"woigeln" und in die Backform geben. Mit der Gabel ein paar Mal einstechen. Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte auf das Backpapier geben und so ca. 15 Min. blind backen.

Frischkäse, Saure Sahne und Ei glattrühren. Mit Muskat, Salz, Pfeffer abschmecken. Rote Beete abwechselnd auf den vorgebackenen Mürbteig legen. Guss drüber geben. Etwas Ziegenfrischkäse auf der Quiche verteilen.

Ca. 30 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist und schön goldgelb ist.  

Samstag, 3. November 2012

Halloween

Eigentlich mag ich Halloween nicht. Aber dieses Jahr hat sich der Freund gewünscht, eine Einweihnungsparty an Halloween zu feiern. Also gingen wir kurzfristig in die Planung.

Wir haben uns Deko geliehen und noch schnell bei Amazon Pappteller und Servietten im Halloween-Style bestellt. Und schon ging es auch schon los.

Leider gibt es nicht sehr viele Fotos, weil ich einfach im Stress des Tages vergessen habe, das Meiste zu fotografieren. Aber ein paar Fotos kann ich euch zeigen.

Zu essen gab es:
- Kürbissuppe
- "Blutsuppe" (Rote-Beete-Suppe)
- Quiche mit Balsamico-Zwiebeln
- Halloween-Cupcakes (Schokoküchlein mit orangem Frosting)
- Spinnenmuffins (ein Mitbringsel eines Gastes)
- "Blutige Inge" (ein Mitbringsel unserer lieben Ex-Nachbarn)

Zu trinken hatten wir
- Blut- und Urinproben (Likör aus Johannisbeer- und Williamsbirne)
- Hugo
- Spritz
- Bier
- nicht alkoholische Getränke









Sonntag, 28. Oktober 2012

Rote Beete Salat mit Feta

Da bin ich wieder! Die neue Wohnung ist noch ganz schön chaotisch, aber immerhin stehen die Kartons schon in den richtigen Zimmern. Und die Noch-Kaufen-Liste wird immer länger. Aber nach und nach wird das schon. Im Moment ist die Küche noch viel zu klein und wir haben beschlossen, noch zwei Küchenunterschränke auf die gegenüberliegende Wand der jetztigen Küchenzeile zu stellen. Quasi "Pimp die Mietküche". Sobald es etwas weniger chaotisch ist, gibt es dann auch Fotos.

So, kommen wir zum kochen. Im Moment gibt es hauptsächlich Gerichte von Lebensmittel, die ich in den Umzugskartons finde. Allerdings wollte ich unbeding am Themen-Kochen von meinem Lieblingsforum teilnehmen. Das Thema war "Herbst" und aus folgenden Zutaten (und Basics) sollte ein Menu gekocht werden:

- Geflügel, alternativ Tofu/Seitan
- Zwetschgen / Pflaumen
- Kürbis
- Käse
- Champignons
- Zimt
- Äpfel
- Kartoffeln
- Rote Beete
- Spinat/Mangold
- Feldsalat aka Ackersalat aka Vogerlsalat
- Pinienkerne
- Brot(teig)

Wegen des Umzugs habe ich leider nicht alle Zuaten verwendet und so gab es bei mir

Vorspeise: Rote Beete Salat mit Feta und roten Zwiebeln



Zutaten:

3 mittelgroße Rote Beete
200 g Feta
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Teile Olivenöl
1 Teil Kirschbalsam (Alternativ: Balsamico-Essig)
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Jeweils eine Rote Beete in Alufolie wickeln und im Backofen bei ca. 180° bissfest garen. Etwas abkühlen lassen. Schälen und in Würfel schneiden. Dazu am Besten Handschuhe tragen, sonst gibt es knallrote Finger.

Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel halbieren, in Ringe schneiden. Knoblauch klein hacken. In Olivenöl glasig andünsten. Zu den Rote Beete geben. Feta über drüber bröseln. Aus Olivenöl, Kirschbalsam, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und über die Rote Beete geben. Gut durchmischen und lauwarm servieren.


Anschließend gab es eine Feta-Mangold-Tarte


Leider habe ich keinen Nachtisch mehr geschafft. Dafür gab es noch Puddingschnecken nach Steph. Dazu folgt noch Bild und Rezept.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Wegen Umzug geschlossen!

Nach vielen Planungen, vielen gepackten Kisten, tollen Helfern und den besten Eltern der Welt sind wir umgezogen. Zwar hat der Termin mit dem Telefongesellschaftsmitarbeiter geklappt, aber leider haben trotzdem weder Telefon noch Internet.

Deshalb und wegen vieler unausgepackter Kisten gibt es hier im Moment nichts zu sehen.

Drückt mir die Daumen wegen dem Internetanschluss!

Bis Bald!
Katrin

Freitag, 12. Oktober 2012

Spitzkohlquiche mit Ziegenfrischkäse und Ziegenfeta

Herbstzeit ist Kohlzeit. Zu einem netten Filmabend bei Freunden habe ich eine Spitzkohl-Quiche mitgebracht. Ich hatte ja so ein bisschen Angst, dass ein Kohlgericht nicht so gut ankommt. Aber diese Befürchtung war umsonst. Die Quiche ist sehr gut angekommen und wir zur Nachahmung empfohlen.

In Ermangelung an Eiern, habe ich ein Rezept für Mürbteig ohne Ei gesucht. Und es ist der beste Mürbteig geworden, den ich je gemacht habe. Ab sofort mein Standart-Teig.



Zutaten:

Mürbteig

250 g Mehl
125 g kalte Butter
2-3 EL Eiswasser

Füllung

1 kg Spitzkohl, geputzt
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
100 g Ziegenfrischkäse (wenn möglich, selbstgemacht)
100 g Frischkäse
200 g Schmand
2 Eier
100 Ziegenfeta
etwas Milch
Salz, Pfeffer, Kümmel (gemahlen)


Zubereitung:

Für den Mürbteig Mehl in eine Schlüssel geben. Butter in Stückchen dazu geben und mir dem Mehl mischen. Dazu zwischen den Händen Mehl mit Butter "wuzeln"/reiben. Wenn sich Butter und Mehl vermischt haben, 3 EL Eiswasser zugeben. Rasch zu einem Teig verarbeiten. Ggf. noch etwas Wasser zugeben.

Platt drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Stunde kühl stellen.

Spitzkohl in Streifen schneiden, waschen. Knoblauch schälen, fein würfeln. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl andünsten. Einen Teil des Spitzkohl mit andünsten, bis er knapp gar ist. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel würzen. Den letzten Teil des Kohls andünsten und würzen.

Frischkäse, Schmand, Eier, Salz, Pfeffer mit etwas Milch glattrühren.

Backofen auf 180° vorheizen.

Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, aus"woigeln" und in die Backform geben. Mit der Gabel ein paar Mal einstechen. Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte auf das Backpapier geben und so ca. 15 Min. blind backen.

Anschließend den Boden aus dem Ofen nehmen, Spitzkohl auf dem vorgebackenen Teig verteilen, Guss darüber geben. Feta in Stückchen schneiden auf der Quiche verteilen.

Ca. 1 Stunde backen, bis der Guss fest ist und die Quiche goldgelb ist.

Tiramisu ohne Ei

Mein Freund liebt Tiramisu. Und obwohl ich zu einem Latte Macchiato nicht nein sage, mag ich Kaffee-Geschmack in Desserts nicht so gerne. Deshalb gibt es bei uns auch nur Tiramisu, wenn der Freund das macht. Und er macht es leidenschaftlich gerne.

Letztes Wochenende war es mal wieder soweit. Für ein Fest bei Freunden hat er Tiramisu gemacht. Und so freue ich mich, dass es das erste Rezept meines Freundes in  meinem Blog ist.

Wichtig war/ist uns, dass das Tiramisu ohne rohe Eier gemacht wird. So hat mein Freund aus verschiedenen Rezepten eins gemacht und keine rohen Eier verwendet.




Zutaten:

500 g Mascarpone
500 g Quark
400 g Sahne
500 ml Espresso
1 Schuss Amaretto
2 Päckchen Amarettozucker
400 g Löffelbiskuit
Kakao+Kaba
etwas Milch zum glattrühren
Vanillesirup

Zubereitung:

Espresso kochen und abkühlen lassen.

Währenddessen Mascarpone mit Quark, Vanillesirup und etwas Milch glattrühren. Sahne steif schlagen. Unter die Quarkmasse heben.

Amaretto zu dem Kaffee geben und mit Amarettozucker süßen. Löffelbiskuit eintauchen und in eine Form schichten. Quarkmasse über die getränkten Biskuits geben. Kakao und Kaba mischen, über die erste Schicht sieben. Eine weitere Lage schichten. Wieder mit der Kakao-Kaba-Mischung abschließen. Nun das Tiramisu im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen.





Mittwoch, 10. Oktober 2012

Kürbisspalten mit Kräuter-Käse-Nuss-Kruste

Mal wieder Kürbis. Aber die Kürbis-Zeit ist einfach viel zu kurz um nicht alle hervoragenden und lecker klingenden Rezepte auszuprobieren. Die Inspiration stammt auch aus dem Ottolenghi, aber da ich nicht alle Zutaten daheim hatte, habe ich viel abgewandelt. 


Zutaten
1 (Hokkaido)Kürbis
50 g Hartkäse (bei mir Bergkäse)
50 g Walnüsse
2 TL Zitronenthymian
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen. In Spalten schneiden. Backblech einfetten, die Kübisspalten auf das Blech legen. Mit Olivenöl einpinseln.

Walnüsse zerkleinern, mit Käse, Thymian, Salz und Pfeffer vermengen. Auf den Kürbisspalten verteilen. Im Backofen bei 190° so lange gratinieren, bis die Kruste schön goldgelb ist und der Kürbis gar ist (ca. 15-20  Minuten).

Dazu passte in Joghurt-Dipp mit Limettensaft und Tahin.


Samstag, 6. Oktober 2012

Kräuterpolenta mit Pilzen

Ist es ein Sitzkissen? Ist es ein Märchenbuch? Nein, es ist ein Kochbuch. Der Ottolenghi
"Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert" ist bei uns eingezogen. Das Kochbuch ist riesig und ich glaube, es schreckt Einbrecher ab. Wer will schon mit einem so schweren Kochbuch in die Flucht geschlagen werden? Ich werde es, wenn ich mal alleine schlafe, auf alle Fälle neben dem Bett deponieren. ;-)

Zurück zum Kochbuch. Es is so schee. Sehr viele Rezepte laden zum sofortigen nachkochen ein.

Das haben wir auch gleich getan. Im Bioladen habe ich Champions gefunden, die noch mit Austernpilze aus dem Gemüseladen ergänzt wurden. Eine sehr leckere Kombination. Dazu passt ein grüner Salat.


Zutaten:

400 g Pilze (bei mir ca. 200 g braune Champions, ca. 200 g Austernpilze)
2 gehackte Knoblauchzehen
1 EL gehackter Estragon
1 EL getrockneter Thymian
1 EL Trüffelöl
500 ml Gemüsebrühe
80 g Polenta
80 g Hartkäse (bei mir Bergkäse)
30 g Butter
1 TL gehackter Rosmarin
50 g Scamorza (lt. Rezept Taleggio)

Zubereitung:

Gemüsebrühe (1 EL Gemüsepaste mit 500 ml Wasser) aufkochen. Polenta einrühren und kräftig rühren, bis die Polenta andickt und sich vom Topfrand löst. Butter, Rosmarin und Hartkäse unterrühren. Backblech mit Backpapier auslegen, Polenta aufstreichen. Scamorza würfeln und auf der Polenta verteilen. Backofen auf 200° einheizen und die Polenta in den Ofen (untere Hälfte) geben. Die Polenta so lange backen, bis der Käse goldgelb ist. 

Pilze putzen. Champions je nach Größe halbieren oder vierteln. Austernpilze würfeln. Eine handvoll Pilze in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Wenn die Pilze schön angebraten sind, auf einen Teller geben. Wieder eine handvoll Pilze anbraten. So lange so verfahren, bis alle Pilze angebraten sind. Anschließen alle Pilze in die Pfanne geben. Knoblauch, Estragon und Thymian dazugeben. Mit Trüffelöl, Salz, Pfeffer und abschmecken

Auf die Polenta geben und nochmal ein paar Minuten backen. Heiß servieren.




Quelle: Yotam Ottolenghi, Genussvoll vegetarisch


Und hier noch mal eine Alternative in Portions-Förmchen mit Feta


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Kräutermuffins

Gestern hatten wir einen wunderschönen entspannten Tag in der Therme Erding. Wir haben uns einen freine Tag stibitz und haben uns einen Tag treiben lassen. Zwischen Keltensauna, Rosenpavillion, einem riesen Thermalbecken gab es im Garten Eden diese leckeren Kräutermuffins als Snack zwischen den Saunagängen.

Für die Muffins standen einige Rezepte zur Auswahl. Überzeugt hat mich dann aber, dass ich so tolle Kräuter am Balkon habe, die noch genutzt werden wollten. Eine gute Wahl!




Zutaten:

2 Bund Kräuter (bei mir 1/2 Bund Petersilie, Thymian, Basilikum, Fenchelgrün, Salbei)
150 g Butter
2 Eier
200 g Saure Sahne
250 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
1 TL Salz
1 handvoll Sonnenblumenkerne



Zubereitung:

Den Backofen auf ca. 180° vorheizen.

Die Kräuter klein hacken. Butter schmelzen und die Kräuter hinzugeben. Eier mit der Sauren Sahne verrühren. Kräuterbutter zugeben.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Sonnenblumenkerne und Mehlmischung zu der Eiermischung geben und schnell verrühren. Ggf. nachsalzen und pfeffern.

Muffinblech mit Förmchen auslegen und Teig einfüllen. Ca. 20-25 Minuten backen.





Sonntag, 30. September 2012

Eiweißverwertung, oder leckere Käsewölkchen

Ein Jahr im neuen Job. Das will mit meinen neuen Kollegen gefeiert werden. Dazu habe ich einen Käsekuchen ohne Boden gemacht. Leider ohne Erdbeeren, die haben ja im Moment keine Saison. Aber ich denke, dass er auch ohne Obst sehr lecker schmeckt.

Aber mal wieder die Fragen aller Fragen: Was macht man mit dem restlichen Eiweiß. In diesem Fall hatte ich 4 Eiklar übrig und habe mich auf die Suche nach einer guten Resteverwertung gemacht. Einfrieren geht zwar auch, aber da wir bald umziehen, soll der Gefrierschrank ja leerer werden, nicht voller ;-)

Bei Chefkoch habe ein Rezept für Käsewölkchen gefunden. Wenige Zutaten und sie sollen lecker sein. Also habe ich es probiert. Ja, sie sind lecker. Zum Auffressen lecker.




Zutaten:

4 Eiweiß
2 EL Mehl
4 EL Haferflocken
100 g Käse (50 g Bergkäse, 50 g Scamorza)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Backofen auf 160° vorheizen.

Käse reiben bzw. in kleine Würfelchen schneiden. Mit Mehl, Haferflocken, Salz und Pfeffer mischen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Käsemischung unter das Eiweiß heben. Nocken abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Ca. 20 Minuten backen, bis die Nocken goldgelb sind und sich vom Backpapier lösen lassen.




Mittwoch, 26. September 2012

Scharfer Rote Linsen Aufstrich

Wenn die Seele leidet, braucht man Soul-Food. Es heilt nicht die Wunden und trocknet nicht die Tränen. Aber die Zubereitung lenkt ab.

Zu dem Fernsehabend hat mir der Lieblingsmann gesalzene Chips mitgebracht. Dazu habe ich einen scharfen roten Linsenaufstrich gemacht, der sich hervorragend als Dipp eignet. Den Aufstrich haben der Mann und ich in einem veganen Kochkurs zubereitet und uns sofort in die cremige Konsistenz verliebt. Auch weitere Mitesser waren begeistert und so ist der Aufstrich/Dipp nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Man kann ihn sehr gut abwandeln und vorbereiten. Er schmeckt als Brotaufstrich oder eben als Dipps für Chips, Taccos, Grissini...




Zutaten:

125 g rote Linsen
275 ml Wasser
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Paprikaschote
2 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
Chilipulver, Salz
Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Koriander o.ä.

Zubereitung:

Linsen unter kaltem Wasser abwaschen, Knoblauchzehe schälen. In einen Topf geben und mit dem Wasser aufkochen. Bei kleiner Hitze gar kochen, bis die Linsen zerfallen.

Paprika waschen, halbieren und putzen. In Würfel schneiden.

Wenn die Linsen gar sind, ggf. Knoblauch entfernen. Mit dem Paprika und Basilikum, Petersilie o.ä. pürieren. Als letztes mit Zitronensaft, Chilipulver und Salz abschmecken.

Entweder lauwarm essen oder abkühlen lassen und genießen.