Samstag, 8. Oktober 2011

Kürbiszeit, juhu, es ist Kürbiszeit

Einige Zeit war es jetzt still hier. Ich musste mein Chaosleben etwas sortieren.

Nachdem ich am 22.9. nach über 4 Jahren meinen letzten Arbeitstag in meiner alten Firma hatte, sind mein Freund und ich erst mal für ein paar Tage weggefahren. Es ging in die Forsthofalm nach Leogang im Salzburger Land. Mein Freund und ich brauchten dringend ein paar Tage Ruhe und Erholung. Vor allem ich musste psychisch wieder auf die Beine kommen. Meine Arbeit hatte mich in der letzten Zeit ziemlich mitgenommen, so dass es mir nicht mehr gut ging.

Der Kurzurlaub hat uns sehr gut getan. Auch wenn es nur 4 Tage waren, fühlten wir uns wieder fit für den Alltag.

Am 04.10. ging es dann auch bei mir in meiner neuen Arbeit los. Am Abend zuvor haben sich unsere Jungs noch so geprügelt, dass wir am Dienstag noch vor meinem Arbeitsbeginn mit Hercules zum Tierarzt mussten. So stellt man sich doch den 1. Arbeitstag in einer neuen Firma vor. 8.30 Uhr zum Tierarzt, 9.15 Uhr Arbeitsbeginn. Juhu. Glücklicherweise konnte ich mich auch hier wieder auf meinen Freund verlassen, der den Tierarztbesuch ohne mich zu Ende gebracht hat.

So ein erster Arbeitstag ist ja was sehr aufregendes. Zumindest für mich. Ich war sehr nervös. Ohne Grund eigentlich. Nach den ersten 4 Tagen kann ich behaupten, dass ich mich sehr wohl fühle.

Am ersten Tag war ich noch etwas verzweifelt. Ich habe mich gefragt, was ich mir angetan habe. In meiner alten Arbeit wusste ich einfach, was täglich auf mich zukommt. Und nun hatte ich neue Kollegen, neue Aufgaben, alles war NEU! Aber, wie ihr oben gelesen habt, hat mich meine alte Arbeit psychisch ziemlich belastet. Der Schritt zu einer neuen Arbeitsstelle musste getan werden und war der einzig richtige Schritt.

Ich hoffe sehr für mich (und für meinen Freund), dass es mir weiterhin immer besser geht und ich mich weiterhin wohlfühle.




So, aber nun zurück zum Hauptthema. Dem Essen! Seit Anfang/Mitte September ist bei uns die Kürbiszeit eröffnet. In den letzten Tagen gab es immer wieder Kürbissuppe in verschiedenen Ausführungen.

Nun wurde es Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Bei Genusskochen habe ich die Idee für Kürbisschnitzel entdeckt. Sah sehr lecker aus und musste nachgekocht werden. Ich habe Butternut-Kürbis verwendet, weil er im oberen Teil (sagt man das so?) nicht hohl ist und sich in meinen Augen dazu sehr gut eignet.

Leider habe ich keine genauen Rezept-Angaben, bei mir geht es einfach immer nach Gefühl.






Zutaten:
1 Butternut-Kürbis
3-4 Salbeiblätter, etwas Rosmarin, 1 Knoblauchzehe, Salz

Semmelbrösel
Parmesan (1-2 EL)
1 Ei
etwas Milch
Salz, Pfeffer, Muskat


Zubereitung:

Topf mit Wasser, Salbeiblätter, Rosmarin und Knoblauch aufsetzen. Aufkochen lassen und salzen. Butternutkürbis waschen. Den oberen Teil (der ohne Loch) in 0,5 cm - 1 cm dicke Scheiben schneiden. In das kochende Wasser geben und fast fertig garen.

2 tiefe Teller bereitstellen. In einem Teller Ei mit etwas Milch verrühren Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. In das andere Teller Parmesan reiben und mit den Semmelbrösel mischen. 

Nun die halbgaren Kürbisscheiben aus dem Kochwasser nehmen. Etwas abtropfen lassen. In einer Pfanne Rapsöl oder Butterschmalz erhitzen. Kürbisscheiben mit Salz (bei mir, wie immer Rosmarin-Zitronen-Salz) und Pfeffer würzen. Nun die Scheiben panieren.

Dazu den Kürbis zuerst in die Eimasse tauchen. Anschließend in die Semmelbrösel-Parmesan-Mischung. Die Panade gut festdrücken und nun die Kürbis-Schnitzel in die heiße Pfanne geben. Darin braten, bis sie goldgelb sind.

Bei uns gab es dazu etwas Salbeibutter und gemischten Salat. Ich stell' mir einen Kräuterquark auch sehr lecker dazu vor.

Schnell servieren und genießen ;-)

Kommentare:

  1. Kürbisschnitzel - wenn ich das so durchlese, klingt das gut. Vor allem auch mit Parmesan in der Panade und Salbei. Mmhm.

    Viel Erfolg weiter bei Deinem neuen Job! Es war die richtige Entscheidung, mit dem letzten aufzuhören, wenn ich das so lese. Oft bleibt man aus welchem Grund auch immer zu lange und leidet, was echt nicht sein sollte. Schön, dass die paar Tage Tapetenwechsel schon so erholsam für Dich waren! Weiter alles Gute! :-)

    Ach ja, es kann auch sein, dass Deine Fruktose-Intoleranz irgendwann wieder verschwindet, wenn Dein jetziger Job Spaß macht und Zeit vergangen ist. Sowas passiert...

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  2. Danke! Die paar Urlaubstage waren auf alle Fälle ein guter Anfang, hoffe ich! Ich habe auch schon gehört, dass die FI besser wird, wenn es einem wieder besser geht. Mal schauen! :-)

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  3. danke für die Erinnerung an diesen tollen Kürbis... so ähnlich mache ich es auch - hast du es schon mal in Kokosnussöl gebraten? Zum rein knien :) vorausgesetzt man man Kokosnussöl :)

    VL
    Erika

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Viele Grüße

Katrin