Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachtsdessert: Zweierlei Mousse mit Amarettini

Zurück vom Heimaturlaub und gefühlte 5 kg schwerer. Es gab Quiche, Raclette und Reste. An Heilig Abend war ich für das Dessert zuständig. Also bin ich am 24. früh aufgestanden und habe die Vorbereitungen getroffen. Während mein lieber Freund mit seiner Mutter noch bei Verwandten war, habe ich Sahne steif geschlagen, Schokolade geschmolzen, und alles schön in kleine Gläschen geschichtet. Ikea sei Dank, kann man jetzt auch kleine Windlichter als Dessertschälchen verwenden ;-) Inspiriert von Peter "Aus meinem Kochtopf" gab es bei uns Nougat- und Zartbittermousse mit Amarettini.



Zutaten:

400 ml Sahne
100 g Zartbitter Schokolade
100 g Nougat
100 g Amarettini
etwas Schokospäne

Zubereitung:

Schokolade vorsichtig schmelzen und abkühlen lassen. Währenddessen 200 ml Sahne steif schlagen. Die abgekühlte Schokolade unter die Sahne heben. Kühl stellen.

Mit dem Nougat ebenso verfahren.

Nun Amarettini zerbröseln. Das geht am besten, wenn man die Kekse in einen Gefrierbeutel gibt und entweder mit der Hand zerdrückt oder mit dem Nudelholz zur Sache geht.

Die Mousse-Massen nun abwechseln schichten. Ich habe mit der Schokomousse anfangen. Dann die Nougat-Mousse. Anschließend etwas zerbröselte Amarettini drauf geben. Nun wieder eine Lage Schoko- und eine Lage Nougatmousse schichten. Mit Amarettini und Schokospäne abschließen.

Die Mousse sollte mind. 3 Stunden kühl gestellt werden. Bei mir reichte die Menge für 9 kleine Portionen.

Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten

Das Auto ist gepackt, die Vorfreude groß! Es geht nach Hause zu meinen Eltern.

Ich wünsche euch frohe Weihnachten und ruhige Feiertage!




Schoko-Kirsch-Hörnchen

Noch einen Tag bis Weihnachten. Ich habe heute frei und habe schon Geschenke verpackt und Lebkuchen-Muffins gebacken. Diese bekommen die Mitarbeiter des Gemüseladens gegenüber. Die sind immer so nett und haben Kleinigkeiten für unsere Zwerge.

Letzten Samstag habe ich noch eine Sorte Plätzchen gebacken und nach einer stressigen Woche komme ich nun auch dazu, das Rezept noch zu verbloggen. Ich wollte das Rezept unbedingt noch loswerden, weil die Schoko-Kirsch-Hörnchen sehr lecker sind und auf keinem Plätzchenteller fehlen dürfen. Also noch schnell in die Küche und backen.



Zutaten

125 g getrocknete Kirschen
2 EL Kirschwasser oder anderen Obstbrand
270 g Mehl
50 g Kakaopulver
120 g Zucker
1 Prise (Vanille-)Salz
200 g kalte Butter
1 Ei
Kuvertüre

Zubereitung

Kirschen hacken und in Kirschwasser oder einem anderen Obstbrand marinieren. Mehl, Kakaopulver, Zucker, Salz, Ei und Butter zu einem glatten Teig verarbeiten. Kirschen untermengen. Den Teig vierteln und zu Rollen mit ca. 3 cm Durchmesser formen. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ca. 2 Stunden ruhen lassen.

Backofen auf ca. 180° vorheizen.

Arbeitsfläche leicht bemehlen. Von der Teigrolle Scheiben von ca. 0,5 cm abschneiden. Zu Hörnchen formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Im Ofen ca. 12-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.


Die abgekühlen Hörnchen in Kuvertüre tauchen und trocknen lassen. Die Plätzchen halten trocken gelagert ca. 3 Wochen.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen Part 3

In einer Woche ist Heiligabend schon vorbei und der erste Weihnachtsfeiertag steht in den Startlöchern. Meine Mama (und vermutlich ich) wird im Stress sein, weil meine Familie kommt.

Bei diesen Vorstellungen muss ich meinen 4. Adventssonntag noch genießen. Und kämpfe mit meinem Freund um die letzten Plätzchen.

So gibt es heute auch noch das letzte von 3 Plätzchen-Rezepten. Mohnplätzchen. Wie ich schon mal geschrieben habe, liebt mein Freund Mohn. So war es nicht verwunderlich, dass er sofort von den Mohnplätzchen begeistert war.

Das Rezept habe ich bei Charlottenblog entdeckt. Ich habe mich aber an das Originalrezept aus der Living at Home gehalten.


Zutaten

100 g Mohn
200 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
250 g Mehl
Marmelade

Zubereitung

Butter, Zucker, Ei und eine Prise Salz vermengen. Mohn und Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, flach drücken und in Frischhaltefolie wickeln. Für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwas aufwärmen lassen. Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 190° vorheizen.

Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Mit verschiedenen Ausstechern ausstechen. Dabei immer schauen, dass es ein Paar gibt. Ein Plätzchen mit und eins ohne Loch.

Im Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 9-10 Minuten backen.

Auf einem Kuchengitter die Plätzchen auskühlen lassen. Marmelade glatt rühren und auf die Plätzchen ohne Loch aufstreichen. Gleiches Plätzchen mit Loch aufsetzen.

In einer Keksdose halten die Plätzchen ca. 3 Wochen.

Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent!!!



Donnerstag, 15. Dezember 2011

Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen, Teil 2

So, hier das zweite Plätzchen-Rezept.

Leckere Kakao-Erdnuss-Cookies, die nicht nur sehr lecker zu Weihnachten sind, sondern auch mal unterm Jahr gebacken werden.



Zutaten:

200 g weiche Butter
100 g Zucker
50 g brauner Zucker
1 Prise Salz
230 g Mehl
1 TL Natron
3 gestrichene EL Kakao
1 große Prise gemahlene Kardamonsaat
150 gesalzene Erdnüsse

100 g Zartbitter-Kuvertüre


Zubereitung:

Butter, braunen Zucker und 50 g normalen Zucker mit einer Prise Salz schaumig schlagen.

Mehl mit Natron mischen und unterrühren. 50 g Zucker mit Kakao und Kardamon mischen und ebenfalls unterrühren. Erdnüsse grob hacken und unterheben.

Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Dabei großzügig Platz zwischen den einzelnen Teighäufchen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen.

Die Cookies sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Deshalb am Blech auskühlen lassen. Nun die Kuvertüre schmelzen und eine Hälfte der Cookies in die Schokolade tauchen. Auf einem Kuchengitter trocknen lassen. In einer Keksdose sind die Kekse ca. 3 Wochen lang gut.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Such den Hasen ;-)

Beim kuscheln mit Leo auf der Couch ;-)

Samstag, 10. Dezember 2011

Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen Part 1

Am letzten Wochenende haben mein Freund und ich ja Plätzchen gebacken. Dank dem lieben Freund habe ich Teig Nr. 1 nicht aus dem Fenster geworfen und es hat tatsächlich Plätzchen gegeben. Und zwar war unser erster Teig "Honigkuchen-Plätzchen". Die Plätzchen sind sehr lecker und schmecken angenehm nach Honig.

Das Rezept ist aus dem Plätzchen-Newsletter von Essen & Trinken.



Zutaten:

250 g Butter
375 g Mehl
200 g Zucker
100 g flüssiger Honig
Mark einer halben Vanilleschote
2 TL Lebkuchengewürz
1 Prise (Vanille-)Salz
(ggf. 1 Ei)

20 g Walnüsse
30 g brauner Zucker

Zubereitung

Butter langsam schmelzen und abkühlen lassen. Mein Honig ist vom Imker und fest. Deshalb habe ich ihn auch langsam geschmolzen.

Mehl, Zucker, Honig, Vanillemark, Lebkuchengewürz, eine Prise Salz und die Butter in einer Schüssel vermengen und zu einem Teig kneten. Sollte der Teig zu bröslig sein, 1 Ei dazugeben.

Walnüsse grob hacken mit dem braunen Zucker mischen.

Aus dem Teig 4 Rollen mit Durchmesser von ca. 3 cm rollen und in der Walnuss-Zucker-Mischung wenden. Jede Rolle in eine Frischhaltefolie einrollen und für ca. 2 Stunden kalt stellen.

Die Honigkuchenrollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Wenn noch etwas von der Walnuss-Zucker-Mischung übrig ist auf den Plätzchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180° Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten ca. 12-15 Minuten backen.


Die Plätzchen gut auskühlen lassen und in einer Keksdose lagern. Lt. Essen & Trinken halten sie sich ca. 3 Wochen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Würziger Brotauflauf

Ok, eigentlich wollt ich die ganze Woche schon die Plätzchenrezepte posten. Hier schon mal ein Gesamtbild der Plätzchen.

v. l. Erdnuss-Kakao-Cookies, Honigkuchen-Plätzchen, Mohnplätzchen


Aber irgendwie war unsere ganze Woche ziemlich voll, so dass ich gar nicht dazu gekommen bin. Und jetzt hab' ich endlich Zeit, da muss ich euch ein ganz anderes Rezept zeigen, weil das einfach unwahrscheinlich lecker war und eine super Resteverwertung für nicht mehr so frisches Brot ist.

Das Rezept habe ich aus einem Newsletter von Essen & Trinken und habe es für uns abgewandelt.





Zutaten

ca. 8 Scheiben Brot nach Wahl bzw. Resten
2 Eier
250 ml Milch
400 g Champions
3 Lauchzwiebel
5 Scheiben Bergkäse
Muskat, Rosmarin-Zitronen-Salz, Peffer



Zubereitung

Champions putzen und in dünne Scheiben schneiden. In etwas Öl anbraten. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und mit den Champions braten. Wenn die Champions angebraten sind, mit  Salz und Pfeffer würzen. Währenddessen die Eier mit Milch verrühren. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Brot in dünne Scheiben schneiden. Die Bergkäsescheiben halbieren.

Die Brotscheiben abwechselnd mit Käse und der Championsmischung fächerförmig schichten. Mit der Ei-Milch-Masse übergießen und ca. 30 Minuten bei ca. 200° backen.

Oben ist das Brot schön knusprig und unten ist das Brot mit dem Geschmack von der Milch-Ei-Mischung und den Champions vollgesogen.

Himbeer-Essig

Der Garten meiner Eltern ist reich an Obst und Gemüse. Es wird viel eingefroren, eingeweckt, zu Marmelade verarbeitet oder zu Likören. Meine Mama ist da sehr erfinderisch und wir nennen Sie liebevoll "Kräuterhexe"

Im Gefrierschrank meiner Mama schlummern wahre Schätze, die sie mir sehr gerne mitgibt.

Vor einigen Wochen habe ich ein Päckchen gefrorene Himbeeren mitgebracht. Daraus wollte ich Himbeer-Essig machen, wie ich ihn bei Steph entdeckt habe. Na ja, es hat etwas gedauert, bis ich tatsächlich dazu gekommen bin, aber jetzt habe ich es geschafft.

 

Frisch angesetzter Himbeeressig



Zutaten

300 g aufgetaute Himbeeren ohne Saft
500 ml Weißweinessig


Zubereitung

TK-Himbeeren in einem Sieb auftauen lassen. Saft auffangen und anderweitig verwenden. Himbeeren in eine Flasche geben und mit Weißweinessig auffüllen.

Nun heißt es warten.

Nach ca. 2 Wochen den Essig abseihen und aufkochen. In eine saubere Flasche abfüllen.

Montag, 5. Dezember 2011

Juhu!!!!

50 Leser!

Ich freu mich so!!!

Samstag, 3. Dezember 2011

Es weihnachtet sehr...

...in meiner Küche!

Gemeinsam mit meinem Freund bin ich im Plätzchen-Back-Fieber.

Bisher haben wir 3 Sorten gemacht und sind am Ende unserer Kräfte ;-)

Noch ein paar Plätzchen füllen und ein paar weitere mit Schoki überziehen, dann haben wir es für heute!

Und ab morgen gibt es dann die Plätzchen-Rezepte.

Einen schönen Abend!

Mittwoch, 30. November 2011

Quark-Spinat-Nocken

In sehr vielen Kochbüchern habe ich diese Nocken gesehen. Also mussten sie mal probiert werden. Sehr lecker, auch wenn ich mir das nächste mal eine andere Sauce als die Butter überlegen werde.



Zutaten

500 g Blattspinat
250 g Magerquark
1 Zwiebel
1 Stück Butter
2 Eier
2 EL Mehl
2 EL Hartweizengrieß
2 EL geriebener Parmesan
Salz, Peffer, Muskat

Zubereitung

Quark in einem Sieb abtropfen lassen. Zwiebel schälen und in fein schneiden. In etwas Butter andünsten. Den TK-Spinat zugeben und langsam auftauen lassen.

Quark, Ei, Mehl, Grieß und Parmesan gut verrühren. Mit Salz, Peffer und Muskat abschmecken. Spinat abkühlen lassen und etwas klein hacken. Zu dem Quark-Gemisch geben. 10 Minuten ziehen lassen. Einen großen Topf Wasser aufsetzen und aufkochen lassen. Das Wasser gut salzen und Temperatur zurück drehen. Nocken aus der Spinatmasse mithilfe von 2 EL formen. In das siedene Salzwasser geben. Die Nocken sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Ich habe dazu gesalzene Sabeibutter und viel Parmesan serviert.

Die Nocken sind sehr lecker und leicht (außer man isst die Salbeibutter dazu ;-))

Samstag, 26. November 2011

Basilikumöl

So oft habe ich schon versucht, Basilikumöl zu machen. Leider ist es mir bisher immer verschimmelt. Ich verstehe nicht, warum das so ist. Im Urlaub habe ich nun ein Essig&Öl-Kochbuch gesehen, das sich sehr vielversprechend anhörte.

Ich wollte erst ein paar Rezepte abschreiben, aber irgendwie wurden es zu viele und ich habe mir statt dessen lieber die ISBN-Nr. des Buches notiert.

Das ist das Buch: Essig und Öl: Gourmet Collection


Daraus habe ich also mal wieder das Basilikumöl gemacht. Und, was soll ich sagen. Es ist gelungen.




Zutaten:

25 g frisches Basilikum
2 Knoblauchzehen
250 ml Olivenöl

Zubereitung:

Basilikum waschen. Eine Schüssel mit Eiswasser bereitstellen.

In einem Topf Wasser aufkochen und das Basilikum für ca. 5 Sekunden blachieren. Herausnehmen und in das Eiswasser geben. Basilikum wieder herausnehmen und gut ausdrücken. Am Besten zwischen zwei Küchenrollenblätter. Den Basilikum grob hacken und in ein sauberes Glas geben. Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und dazu geben.

Öl langsam bei geringer Hitze erwärmen, bis es duftet. Das Öl darf nicht zu heiß werden. Vom Herd nehmen und in das Glas mit dem Basilikum geben. Das Öl auskühlen lassen, dann das Glas verschließen und im Kühlschrank 1 Woche ziehen lassen. Nach einer Woche das Basilikum abseihen und das Öl in ein neues, sauberes Glas geben. Im Kühlschrank aufbewahren, aber zügig verbrauchen.





Mittwoch, 23. November 2011

Mähhhh! Selbstgemachter Ziegenfrischkäse

Wie ich hier schon berichtet habe, waren mein Freund und ich auf einem Vortrag zum Thema Genussgemeinschaft Städter und Bauern.

Wir waren von der Initative sehr angetan und haben uns auch schnell bei der Genussgemeinschaft angemeldet. Es wird auch schon eine Einkaufsgemeinschaft angeboten, die sich gerade im Aufbau befindet. In dieser Einkaufsgemeinschaft kann man das Murnauer Werdenfelser Käsekisterl bestellen. Die Einkaufsgemeinschaft befindet sich, wie geschrieben, noch im Aufbau. Da es aber Mitglieder gibt, die öfter in die Region fahren, gibt es zur Zeit ein Käsekisterl auf Bestellung.

Das habe ich natürlich ausgenutzt und bestellt.

In meinem Kisterl waren

1 l Ziegenmilch (Demeter)
1 l Heumilch
1x Ziegenfeta Schnitte natur (Demeter)
1x Roter Sandbichler
1x Ziegenfrischkäse Demeter


Für dieses Päkchen haben wir ca. 12 € bezahlt. Das finde ich einen durchaus angemessenen Preis.


Die Freude über diese Leckerbissen war riesig. Aber, wohin mit 2 Litern Milch? Da es Frischmilch ist, traute ich mich auch nicht, sie lange aufzubewahren. Also habe ich Ziegenfrischkäse und Ziegenjoghurt gemacht.


Hier das Rezept für Ziegenfrischkäse


Zutaten

1 Liter Ziegenmilch
1 EL Joghurt
1/2 Zitrone


Zubereitung

Geschirrtuch oder Mulltuch auskochen. Ziegenmilch aufkochen. Joghurt mit dem Saft einer halben Zitrone mischen. Kochende Milch vom Herd ziehen. Joghurt einrühren.

Die Milch stockt sehr schnell. Ggf. nochmal aufkochen. Sieb über eine Schüssel hängen und mit dem Tuch auslegen. Gestockte Milch abseihen und abtropfen lassen. Ggf. noch etwas salzen oder in Kräuter wälzen. Wir haben ihn pur aufs Brot gegessen.

Der Ziegenfrischkäse hat ein feines Ziegenaroma und ist nicht zu dominat. Schmeckt bestimmt auch Leuten, die nicht so gerne Ziege mögen.






Sonntag, 20. November 2011

Zum Sonntagskaffee...

...sind diese kleinen, leckeren Teilchen sehr lecker.

Bisher habe ich Cupcakes eher skeptisch gegenüber gestanden und habe mich nicht so richtig dran getraut.

Zum Sonntagskaffee bei der Mama meines Freundes habe ich mal wieder Cupcakes gebacken. White Chocolate Cupcakes mit Vollmilchfrosting.

Die Cupcakes konnte ich nicht probieren, aber mir wurde gesagt, dass sie sehr lecker waren. Auch am nächsten Tag waren sie noch sehr gut.





Zutaten

200 g Mehl
1,5 EL Natron
1 Ei
75 g Zucker
75 ml Öl
200 g Joghurt
150 g weiße Schokolade

200 g Vollmilchschokolade
200 g Sahne


Zubereitung

Mehl mit Natron mischen. In einer anderen Schüssel Ei mit Zucker schaumig schlagen. Öl und Joghurt unterrühren. Mehlmischung in den Teig sieben und nur so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind. Schokostücke einrühren.

Muffinblech mit Förmchen auslegen und Teig einfüllen.

Bei 175° bei Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen.

Die Küchlein gut auskühlen lassen.


Die Sahne erwärmen und über die gehackte Vollmilchschokolade geben. Die Schokolade auflösen und gut verrühren. Die Masse mind. 2 Stunden kalt stellen.

Die Sahne-Schokolade-Mischung mit dem Handrührgerät aufschlagen. In einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Mit etwas Deko bestreuen. Kaltstellen, bis die Cupcakes gegessen werden.






















Mittwoch, 16. November 2011

Kräuter-Feta-Muffins

Am Wochenende waren wir in der Therme Erding. Da der Eintritt schon teuer ist und wir nicht nur auf die gastronomischen Angebote vor Ort angewiesen sein wollten, habe ich ein paar Kleinigkeiten eingepackt.

Neben Karottensticks, Knabbereien und Keksen gab es Kräuter-Feta-Muffins nach einem Rezept vom Kleinen Kuriositätenladen

Aufgrund ein paar fehlenden Zutaten habe ich die Muffins einfach abgewandelt. Das Ergebnis war sehr lecker und zusammen mit den Karotten eine ideale Zwischenmahlzeit.




Zutaten

250 g Mehl
1 EL Natron
1 Knoblauchzehe
2 Eier
150 g Joghurt
100 g Saure Sahne
2 TL Salz
Pfeffer
70 ml Sonnenblumenöl
1 EL getrockneten Rosmarin
1 EL getrocknetes Bohnenkraut
200 g Schaf-Feta
etwas Sesam


Zubereitung

Knoblauch schälen und fein hacken. Zusammen mit den Kräutern, Eiern, Joghurt, Saure Sahne, Salz, Peffer und Öl in eine Schüssel geben und verrühren. Feta zerbröseln und in die Masse geben. Mehl mit Natron vermischen und ebenfalls unterrühren.

Muffinblech entweder mit Förmchen auslegen oder Teig so einfüllen. Durch das Öl lösen sich die Muffins später sehr gut aus dem Blech.

Teig in die Förmchen geben und etwas Sesam darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180° 25 Minuten backen.

Sonntag, 13. November 2011

Spaghetti Mal Anders

Von einem Spaghettikürbis habe ich schon viel gelesen. Als wir vor ein paar Wochenenden einen neuen Bio-Supermarkt ausprobiert haben, habe ich den Kürbis auch im Angebot gesehen. Also wurde er eingepackt. Zu Hause stand ich nun vor einem Kürbis und wusste nichts damit anzufangen. Ich habe das Internet durchforstet und einige gute Vorschläge gefunden. Immer nur Kürbis mit Salbeibutter ist ja auch irgendwie langweilig, wenn auch sehr sehr lecker. Aber dieses mal wollte ich etwas anderes ausprobieren. Also gab es.... Spaghettikürbis mit Basilikumbutter.

Der Basilikumgeschmack passt sehr gut zu dem süßen Kürbisfleisch. Mit etwas Ziegenfrischkäse wurde der Kürbisgenuss perfekt.






Zutaten

1 Spaghettikürbis
ca. 50 g Butter
1 Bund Basilikumblätter
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Ofen auf ca. 200° vorheizen. Kürbis gut waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch mit etwas Öl einpinseln und mit der Schnittfläche auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ca. 30 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch weich ist.

In der Zwischenzeit Butter in einem Topf langsam schmelzen. Mit Salz, Peffer und Muskat würzen. Basilikumblätter ein Streifen schneiden.

Wenn der Kürbis gar ist, aus dem Ofen nehmen und mit einer Gabel vorsichtig das Kürbisfleisch lösen. Wenn man viel Geduld hat, sieht das Kürbisfleisch aus wie Spaghetti. Wenn man weniger Geduld hat, wie z. B. ich, sind es kurze Spaghetti ;-) Die Kürbisspaghetti in der Schale lassen.

Basilikum unter die flüssige Butter rühren und über den Kürbis geben. Etwas Ziegenfrischkäse zerbröseln und ebenfalls über den Kürbis geben. In der Kürbisschale servieren.

Dienstag, 8. November 2011

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Salbeibutter

Gnocchi. Bisher habe ich sie immer gekauft, weil ich mich, ehrlich gesagt, nicht an die Gnocchi-Herstellung gewagt habe. Zusammen mit meiner Mama habe ich Gnocchi probiert, aber leider ist das eher, ähm, misslungen. Aber davon habe ich mich nicht abhalten lassen. Mein nächster Versuch ist wesentlich besser gelungen. Kürbis-Kartoffel-Gnocchi. Leider hatte ich etwas zu viele Kartoffeln genommen. Das nächste Mal werde ich mehr Kürbis verwenden.

Nun ja, die Form ist noch nicht ganz ideal. Aber ich arbeite daran ;-)

Gnocchi ohne Bad


Gnocchi nach dem Salz- und Salbeibutterbad

Zutaten

200 g Kürbis (hier Muskatkürbis)
400 g Kartoffeln
180 g Mehl
50 g Grieß
1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskat
Butter, Salbeiblätter

Zubereitung

Kartoffeln und Kürbis schälen. In ca. 2x2 cm große Stücke schneiden. Kartoffeln in einem Topf mit Salzwasser garen. Kürbis ebenfalls gar kochen.

Die gekochten Kartoffeln und Kürbis durch die Kartoffelpresse drücken. Auskühlen lassen. Mit Mehl und Gries vermischen. Ein Ei aufschlagen und etwas verquirlen. Über die Kartoffel-/Kürbismasse geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig zu einer Rolle formen. Davon kleine Stücke abschneiden und kleine Würste rollen. Ca. 1 cm große Stücke abschneiden. Mit der Gabel eindrücken und im Salzbad garen bis die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen. Mit der Schaumkelle abschöpfen.

Butter in einer Pfanne schmelzen. Salbeiblätter in Streifen schneiden und in die flüssige Butter geben. Etwas ziehen lassen. Die Gnocchi zugeben und in der Butter schwenken. Ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit Parmesan bestreuen und gleich essen.

Donnerstag, 3. November 2011

Bauernfrühstück - "Vegetarischer Max"

Frisches Bauernbrot, kräftiger Bergkäse und dazu ein weich gebratenes Spiegelei. Mit etwas Schnittlauch garniert. Das ist zur Zeit unser Lieblingsfrühstück. "Strammen Max" kenn ich schon seit meiner Kindheit. Da habe ich dieses Gericht vermutlich auch das letzte mal gegessen.

Als mein Freund und ich vor kurzem in einem Lokal beim frühstücken waren, haben wir "Strammen Max" auf der Karte entdeckt. Allerdings mit Schinken. Deshalb haben wir (wie so oft) umbestellt und einen vegetarischen Max bekommen.

Eine tolle Entdeckung! Aber, doch auch selber einfach nachzubauen. Gesagt getan. Nun gibt es am Wochenende oft "Vegetarischen Max"




Zutaten

2 Scheiben Bauernbrot
4 Scheiben Bergkäse
2 Spiegeleier
Schnittlauch
Butter, Salz, Pfeffer


Zubereitung

Brotscheiben in etwas Butter goldgelb braten. In einer anderen Pfanne Spieleier braten. Den Käse auf die heißen Brotscheiben legen und anschmelzen lassen. Spiegelei salzen und pfeffern. Auf das Käsebrot legen. Mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Ein super schnelles Frühstück, das lange satt macht.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Kürbis-Kartoffel-Flammkuchen

Ich sag's euch. So ein neuer Job ist wirklich anstrengend. Da denkt man, man hat sich langsam in die Themen eingearbeitet, da mach es "busch" und eine unerwartete Aufgabe kommt auf einen zu. Aber dank netter und sehr hilfsbereiter Kollegen ist das alles zu schaffen.

Leider ist kochen im Moment eher hinten angestellt. Also, natürlich gibt es etwas zu essen, aber ich muss zugeben, dass wir in letzter Zeit öfter auswärts essen, als zu Hause.

Vor ein paar Tagen gab es mal wieder etwas mit Kürbis. Flammkuchen mag ich in allen Varianten, warum dann nicht mit Kürbis? Und Kartoffeln? Eine sehr leckere Kombination. Das perfekte Herbstessen.





Zutaten
Teig
300 g Mehl
3 EL Öl
200 ml Wasser
Salz

1 kleine Kartoffel
1 Kürbis

Creme
1 Becher Schmand
etwas Sahne
Salz, Peffer, Muskat, Rosmarin


Zubereitung

Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teig-Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Kartoffel schälen und in feine Scheiben hobeln. Kürbis gut putzen (unter Wasser abbürsten), halbieren, aushöhlen und ebenfalls fein hobeln. 
Schmand, Sahne, Salz, Peffer, Muskat und Rosmarin glatt rühren.

Teig in ca. 6 Stücke teilen, ausrollen und mit Creme, Kartoffeln und Kürbis belegen. 

Im Ofen knusprig backen. So schmeckt der Herbst gleich noch besser.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Bananenbrot-Muffins

Was machen, wenn man sehr reife Bananen daheim hat? Man macht entweder Bananenmuffins, Bananen-Schoko-Muffins, gebackene Bananen oder Bananenbrot. Bananenbrot ist für mich neu, ich habe es noch nie gegessen. Ich konnte es mir auch irgendwie nicht vorstellen. Brot und Bananen? Und, es schmeckt. Am nächsten Tag noch besser, als frisch.

Da ich keine Kastenform habe, habe ich Muffins gebacken. Geht wirklich sehr schnell und gut. Zudem hatte ich nicht genug Butter im Haus, deshalb habe ich einen Teil des Butters durch neutrales Öl ersetzt.




Zutaten
3 reife Bananen
60 g Butter (oder statt Öl 150 g Butter)
ca. 80 g neutrales Pflanzenöl
70 g Traubenzucker (oder 50 g Zucker)
120 ml Milch
2 TL Natron (oder Backpulver)
400 g Mehl


Zubereitung

Ofen auf 150° vorheizen. Butter schmelzen. Bananen zerquetschen. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren. Fertig! Die Muffin-Förmchen fetten oder mit Papierförmchen auslegen. Den Teig etwa zu 3/4 einfüllen. 

Die Bananenbrot-Muffins ca. 15-20 Minuten backen. Ganz abkühlen lassen. 

Man kann dem Teig auch Nüsse, Trockenfrüchte, etc. unterrühren. Oder dem fertigen Brot einen Schokoguss verpassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Samstag, 15. Oktober 2011

Genussgemeinschaft Städter und Bauern

Gestern haben wir im Bayerischen Fernsehen einen Bericht über die "Genussgemeinschaft Städte und Bauern" gesehen. Der Bericht war sehr interessant.

Bei meinen Eltern decke ich mich immer mit Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern von unseren Bauern vor Ort ein. Auch das Stroh für meine Kaninchen kommt von befreundeten Bauern. Leider kann ich z. B. keine Milchprodukte aus Niederbayern mitnehmen, da ich bisher keinen Bauern gefunden habe, der das anbietet. Zudem sind wir ja nur ca. 1x im Monat bei meinen Eltern. Etwas ungünstig für Milchprodukte.

In München hatte ich bisher einfach noch keine Zeit, mich intensiv mit dem Thema "Einkaufen auf dem Bauernhof" zu beschäftigen bzw. irgendwie haben mich die Angebote noch nie angesprochen.

Am Sonntag, 16.10. ein Vortrag über Genussgemeinschaften bei der VHS München. Den werden wir uns anschauen und dann entscheiden, ob wir uns ggf. bei einer solchen Gemeinschaft beteiligen.

Alle Infos zu dem Thema findet ihr hier:

Bayerisches Fernsehen - Unser Land zum Thema Genussgemeinschaft
Genussgemeinschaft
Slowfood und der Link zu Slowfood München und den Genussrechten
Slowfood-Städter werden Bauern

Käfigfrei!


http://www.kaefigfrei.de/transparenz/

Dienstag, 11. Oktober 2011

Schupfnudeln mit Kürbis

In meinem Lieblingsforum gibt es einen Kürbis-Rezepte-Thread. Dort habe ich das Rezept mit Schupfnudeln und Kürbis entdeckt. Das Rezept ist eigentlich mit Feta, aber den hatte ich (zu meinem Erstaunen) nicht daheim. Also habe ich Ziegenfrischkäse verwendet. Sehr lecker!

Vor allem ging das Essen sehr schnell.

Die Schupfnudeln habe ich bei "Basic" gekauft, ohne Zusatzstoffe, ohne Aromen. Fand ich ok, deshalb sind sie im Einkaufskorb gelandet.



Zutaten:
500 g Schupfnudeln
1/2 Hokkaidokürbis
1 Zwiebel
Ziegenfrischkäse
Salz, Peffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Hokkaidokürbis halbieren, aushöhlen. In feine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl mit der Gemüsebrühe bissfest anbraten. Zur Seite stellen. Zwiebeln ein feine Streifen schneiden. Schupfnudeln und Zwiebeln in der gleichen Pfanne goldgelb anbraten. Kürbis dazugeben. Mit etwas Wasser aufgießen. Ziegenkäse unterrühren. Abschmecken mit Salz, Peffer und Muskatnuss.

Sehr sehr lecker!

Samstag, 8. Oktober 2011

Kürbiszeit, juhu, es ist Kürbiszeit

Einige Zeit war es jetzt still hier. Ich musste mein Chaosleben etwas sortieren.

Nachdem ich am 22.9. nach über 4 Jahren meinen letzten Arbeitstag in meiner alten Firma hatte, sind mein Freund und ich erst mal für ein paar Tage weggefahren. Es ging in die Forsthofalm nach Leogang im Salzburger Land. Mein Freund und ich brauchten dringend ein paar Tage Ruhe und Erholung. Vor allem ich musste psychisch wieder auf die Beine kommen. Meine Arbeit hatte mich in der letzten Zeit ziemlich mitgenommen, so dass es mir nicht mehr gut ging.

Der Kurzurlaub hat uns sehr gut getan. Auch wenn es nur 4 Tage waren, fühlten wir uns wieder fit für den Alltag.

Am 04.10. ging es dann auch bei mir in meiner neuen Arbeit los. Am Abend zuvor haben sich unsere Jungs noch so geprügelt, dass wir am Dienstag noch vor meinem Arbeitsbeginn mit Hercules zum Tierarzt mussten. So stellt man sich doch den 1. Arbeitstag in einer neuen Firma vor. 8.30 Uhr zum Tierarzt, 9.15 Uhr Arbeitsbeginn. Juhu. Glücklicherweise konnte ich mich auch hier wieder auf meinen Freund verlassen, der den Tierarztbesuch ohne mich zu Ende gebracht hat.

So ein erster Arbeitstag ist ja was sehr aufregendes. Zumindest für mich. Ich war sehr nervös. Ohne Grund eigentlich. Nach den ersten 4 Tagen kann ich behaupten, dass ich mich sehr wohl fühle.

Am ersten Tag war ich noch etwas verzweifelt. Ich habe mich gefragt, was ich mir angetan habe. In meiner alten Arbeit wusste ich einfach, was täglich auf mich zukommt. Und nun hatte ich neue Kollegen, neue Aufgaben, alles war NEU! Aber, wie ihr oben gelesen habt, hat mich meine alte Arbeit psychisch ziemlich belastet. Der Schritt zu einer neuen Arbeitsstelle musste getan werden und war der einzig richtige Schritt.

Ich hoffe sehr für mich (und für meinen Freund), dass es mir weiterhin immer besser geht und ich mich weiterhin wohlfühle.




So, aber nun zurück zum Hauptthema. Dem Essen! Seit Anfang/Mitte September ist bei uns die Kürbiszeit eröffnet. In den letzten Tagen gab es immer wieder Kürbissuppe in verschiedenen Ausführungen.

Nun wurde es Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Bei Genusskochen habe ich die Idee für Kürbisschnitzel entdeckt. Sah sehr lecker aus und musste nachgekocht werden. Ich habe Butternut-Kürbis verwendet, weil er im oberen Teil (sagt man das so?) nicht hohl ist und sich in meinen Augen dazu sehr gut eignet.

Leider habe ich keine genauen Rezept-Angaben, bei mir geht es einfach immer nach Gefühl.






Zutaten:
1 Butternut-Kürbis
3-4 Salbeiblätter, etwas Rosmarin, 1 Knoblauchzehe, Salz

Semmelbrösel
Parmesan (1-2 EL)
1 Ei
etwas Milch
Salz, Pfeffer, Muskat


Zubereitung:

Topf mit Wasser, Salbeiblätter, Rosmarin und Knoblauch aufsetzen. Aufkochen lassen und salzen. Butternutkürbis waschen. Den oberen Teil (der ohne Loch) in 0,5 cm - 1 cm dicke Scheiben schneiden. In das kochende Wasser geben und fast fertig garen.

2 tiefe Teller bereitstellen. In einem Teller Ei mit etwas Milch verrühren Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. In das andere Teller Parmesan reiben und mit den Semmelbrösel mischen. 

Nun die halbgaren Kürbisscheiben aus dem Kochwasser nehmen. Etwas abtropfen lassen. In einer Pfanne Rapsöl oder Butterschmalz erhitzen. Kürbisscheiben mit Salz (bei mir, wie immer Rosmarin-Zitronen-Salz) und Pfeffer würzen. Nun die Scheiben panieren.

Dazu den Kürbis zuerst in die Eimasse tauchen. Anschließend in die Semmelbrösel-Parmesan-Mischung. Die Panade gut festdrücken und nun die Kürbis-Schnitzel in die heiße Pfanne geben. Darin braten, bis sie goldgelb sind.

Bei uns gab es dazu etwas Salbeibutter und gemischten Salat. Ich stell' mir einen Kräuterquark auch sehr lecker dazu vor.

Schnell servieren und genießen ;-)

Mittwoch, 21. September 2011

4 Jahre und 2 Monate

Vor 4 Jahren und 2 Monaten bin ich nach München gekommen. Wegen meinem Ex-Freund. Der liegt glücklicherweise schon lange hinter mir. Und in ein paar Tagen wird auch der andere Grund, warum ich nach München gekommen bin, hinter mir liegen. Noch 2 mal schlafen, dann ist mein letzter Arbeitstag in meiner alten Firma und neue Wege liegen vor mir.

Ich bin sehr aufgeregt und freue mich auf die neuen Aufgaben.

Allerdings blicke ich natürlich auch mit einem weinenden Auge auf meine alte Arbeitsstelle und meine Kollegen.

Gestern war ich das letzte mal in unserem Stammsitz und wurde von den Kollegen dort verabschiedet. Als ich dann die Türe hinter mir zugemacht habe, war es ein sehr komisches Gefühl. Und ein paar Tränen musste ich auch verdrücken.

Nun habe ich noch 1 Tag in dem Münchner Büro vor mir. Ein paar Unterlagen verpacken, noch ein paar Dinge erledigen, dann ist der Tag auch wieder vorbei. Am Freitag gibt es dann ein Abschiedsessen, das meine Kollegen schon sehnsüchtig erwarten.

Der Abschied, so schwer er auch ist, ist wirklich notwendig. Ich hoffe sehr, dass es für mich bergauf geht.

Donnerstag, 15. September 2011

Schokoladiger Schokokuchen

Bei uns in der Firma ist es so üblich, dass das Geburtstagskind Kuchen mitbringt. Nun ja, mein Geburtstag ist ja schon etwas her, aber es war in meiner Mini-Whg. bisher einfach zu heiß, um zu backen. Also habe ich die kühleren Tage ausgenutzt und endlich den Geburtstagskuchen für meine Kollegen gebacken. Das Grundrezept ist von Steph aus dem Kuriositätenladen.

Der Kuchen kommt nahe an den Schokokuchen in meinen Träumen. Das nächste mal werde ich ihn nicht so lange backen, dann sollte der Kuchen innen noch weich sein. Ich glaub, so mach ich es ;-)










Zutaten

175 g weiche Butter
220 g Zucker
4 Eier
100ml Sahne
1 EL Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
100 g Kakaopulver
250g Mehl
2 TL Natron
50 g weiße Schokolade
50 g zartbitter Schokolade

Zubereitung

Ofen auf 180° vorheizen.

Butter und Zucker schaumig rühren. Ein Ei nach dem anderen zufügen und gut verrühren. Kakao-Pulver gesiebt zugeben. Ebenso Salz und den Vanille-Extrakt. Die Sahne in den Teig geben. Gut verrühren. Mehl mit Natron mischen und gesiebt zu dem Teig geben und unterrühren.

Die gehackte Schokokade zu dem Teig geben, nochmal kurz vermengen.

Backform (bei mir eine 26er Springform) gut einfetten und den Teig hineingeben. Bei ca. 180° bei Ober-/Unterhitze backen. Der Kuchen benötigt ca. 60 Minuten.

Donnerstag, 8. September 2011

Nudelsalat mit Pesto Rosso

Ich liebe Nudelsalat. Wie man hier, hier und hier schon nachlesen kann. Nun habe ich von meiner Mama Pesto Rosso geschenkt bekommen. Das musste probiert werden. Ich habe es zu Nudelsalat mit gebratenem Gemüse verarbeitet. Sehr lecker an heißen Sommertagen oder sonnigen Herbsttagen.


Zutaten

1 Zucchini
1 Paprika
2 Karotten
500 g Nudeln
Mozzarella
Pesto Rosso
Weißer Balsamico, Pfeffer, Salz

Zubereitung

Nudeln kochen. Gemüse putzen und in feine Würfel schneiden. In etwas Olivenöl zuerst Karotten andünsten. Ggf. mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und bissfest garen. Aus der Pfanne nehmen. Ebenso mit der Zucchini und dem Paprika verfahren.

Mozzarella ebenfalls würfeln oder zerzupfen. Mit weißem Balsamico marinieren. Gemüse und Nudeln zugeben. Pesto Rosso mit etwas Wasser glatt rühren. Über die Nudeln geben und gut durchmischen. Kalt stellen und ca. 1 Stunde durchziehen lassen. Etwas Basilikum in Streifen schneiden und unter den Nudelsalat heben. Gekühlt servieren und genießen.

Montag, 5. September 2011

Kuschelhasen

Ein paar Fotos von unseren Kuschelhasen

Hercules und Momo
Hercules im Glück

Leo auf der Aussichtsplattform

Hercules mit einem Kohlrabiblatt

Momo will ein Widderchen sein

Sonntag, 4. September 2011

Tomartentarte mit Ziegenfrischkäse

Diese Tarte wollte ich schon lagen posten. Sie ist so lecker, aber irgendwie wollten mir einfach keine guten Fotos gelingen. Jedes mal war es zu dunkel, um zu fotografieren. Aber da ich je eh keine tolle Fotografin bin, gibt es das Rezept und komische Fotos jetzt einfach mal.

Die Idee habe ich bei Pi mal Butter gefunden. Der Mürbteig wollte bei mir einfach nicht gelingen. Er wurde bröslig und unausrollbar. Ich habe keine Ahnung, warum. Aber lecker ist der Teig auf alle Fälle, deshalb sollte man es unbedingt mit ihm aufnehmen!







Zutaten

Mürbteig
250g Mehl
125g Butter
30 geriebener Hartkäse, bei mir Parmesan
5 g Salz
1 Ei

Belag

150g Ziegenfrischkäse
200g Crème fraîche
3 EL Olivenöl
schwarzer Pfeffer, Salz
600g Kirschstrauchtomaten


Zubereitung

Mürbteigzutaten schnell zu einem Teig kneten, ausrollen, in eine gefettete Quicheform geben. Ca. 30 Minuten kalt stellen.

Währenddessen die Tomaten putzen und aus Ziegenfrischkäse, Crème Fraîche und Olivenöl eine Creme rühren. Ggf. etwas Sahne oder Milch zufügen, wenn die Masse zu fest ist. Mit Pfeffer und etwas Salz abschmecken.

Quicheform aus dem Kühlschrank nehmen und den Teig mit der Gabel regelmäßig einstechen. Bei 200° die Tarte für ca. 15-20 Minuten blind backen.

Nun die Creme darauf verteilen. Tomaten obenauf legen und weitere 15-20 Minuten backen.

Pi mal Butter lässt den Boden erst auskühlen, bevor sie die Creme darauf verteilt. Ich finde das nicht nötig, kann man aber machen.

Die Tarte schmeckt frisch aus dem Ofen oder auch kalt.

Dienstag, 30. August 2011

Lauwarmer Zucchinisalat mit Macadamianüssen und Feta

Bei New Kitch On The Blog habe ich den Zucchini Salat mit Macadamia-Nüssen und Feta entdeckt. Wenn ich ehrlich bin, hat er mich nicht gleich angesprochen. Was zum großen Teil an den Nüssen liegt. Mein Verhältnis zu Nüssen ist nämlich nicht das Beste. Aber je öfter ich über das Rezept gestolpert bin, um so besser hat es sich angehört. Und nachdem ich noch Zucchini übrig hatte, habe ich den Salat dann auch ausprobiert. Und was soll ich sagen. Er ist so lecker. Schön fruchtig und knackig. Lauwarm finde ich ihn am Besten, kalt ist er aber auch nicht schlecht.




Zutaten

1 Zucchini
1 Packung Feta aus Schafsmilch
100 g Macadamianüsse
1 handvoll Kirschtomaten
Balsamico, Honig, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Basilikumblätter

Zubereitung

Zucchini in feine Scheiben hobeln und in einer Pfanne anbraten. In eine Schüssel geben. Nüsse grob zerkleinern und in einer Pfanne ohne Öl goldgelb rösten. Vorsicht, sie verbrennen sehr schnell. Einen Esslöffel Honig zu den Nüssen geben. Gut verrühren. Die Tomaten halbieren und zu den Nüssen geben. Die Tomaten nur warm werden lassen. Dann die Nuss-Tomaten-Mischung zu den Zucchini geben. Feta zerkrümmeln. Mit Balsamico, Zitronensaft, Salz und Peffer abschmecken. Basilikumblätter klein zupfen und unterheben. Am Besten lauwarm servieren.

Samstag, 27. August 2011

Flammkuchen mit Mangold

Ich bin ja eigentlich immer auf der Suche nach dem perfekten Rezept. Mein letztes Flammkuchen-Teig-Rezept war nicht schlecht, aber einfach nicht gut genug. Dieses mal habe ich ein Rezept probiert, das ohne Hefe auskommt.

Bei meinem Gemüsemann habe ich lustigen knallbunten Mangold gefunden, der auf dem Flammkuchen kam. Leider hatte ich keinen Schmand, deshalb habe ich den Flammkuchen mit einer Quark-Sahne Mischung belegt. Auch sehr lecker und empfehlenswert!







Zutaten

300 g Mehl
3 EL Öl
200 ml Wasser
Salz

250 g Quark
etwas Sahne
bunter Mangold
1 Zwiebel
Olivenöl
Salz, Pfeffer


Zubereitung

Mehl mit Wasser, Salz und Öl zu einem glatten Teig verkneten. In 4 Teile teilen. Jeweils ausrollen und auf ein eingeöltes Backblech geben.

Quark mit etwas Sahne glattrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf den Teig geben.

Mangold putzen. Die Stiele in feine Streifen schneiden. Zwiebel fein würfeln. Die Stiele und Zwiebeln glasig dünsten. Die Mangoldblätter ebenfalls in feine Streifen schneiden und zu den Stielen geben. Mit Salz, Peffer und Muskat würzen. Auf den Teig geben.

Im Backofen bei ca. 180° goldgelb backen.



Mittwoch, 24. August 2011

Es ist Sommer, Sommer in der Stadt

Ich liebe dieses Lied von der Spider Murphy Gang und bei diesen Wetter ist das eigentlich Pflicht!

Und hier das Lied über Youtube!

Waldreichenbach

Vom 12. August bis 15. August 2011 war es wieder soweit. Waldreichenbach wurde Mittelalterlich. Und dieses Jahr hatten wir auch Glück mit dem Wetter. Zwar hat es in der Nacht mal geregnet, aber das Wetter hielt bis Sonntag Abend. Leider hat es am Montag geregnet, aber wir konnten den Großteil des Lagers noch trocken abbauen.

Der Markt viel dieses Jahr leider etwas kleiner aus, als 2010 und ich fand, die Auswahl der Händler war nicht so spannend. Natürlich gab es wieder schöne Sachen, aber so richtig wollte der Funke bei mir nicht überspringen.

Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Musikgruppen und die Feuershow. Wirklich sehr sehens- und hörenswert!

Am Besten haben mir jedoch die Tuniere mit der Schwarzen Lanze gefallen. Es gab 6 Tuniere, die jeweils unterschiedliche Geschichten hatten. Die Pferde und ihre Reiter haben mich sehr beeindruckt. Ein großes Lob an die Gruppe!

Und hier ein paar Eindrücke von Waldreichenbach.



Die Gäste bei der Küchenarbeit


Im Schatten lässt es sich gut ausruhen



Mein Ritter beim Rundgang durch die Lager



Knappe und Pferd von Heinrich vom Stain



Die Königin der Nacht



Ulrich von Berg mit seinem Pferd






Die Ritter der schwarzen Lanze






Hartmann von Brandenburg





Alexander von Aist

Beim Feuermachen






Heinrich von Brandenburg im "Feuerring"









Wilhelm von Rechberg

Der Ritt durch das Feuer

Beim reparieren meiner Schuhe


Hier könnt ihr noch mehr Bilder finden:

Sir Galahad
Südwest Presse
Augsburger Allgemeine
Indilebilis Ensis
Gallery 3