Mittwoch, 13. Oktober 2010

Selbstgemachte Gemüsebrühe

Geschmacksverstärker sind leider in vielen Produkten enthalten und kaum mehr wegzudenken. Fertigprodukte kommen schon seit Ewigkeiten nicht mehr heim (außer mein Freund packt unauffällig Pudding in den Einkaufswagen).

Auch in simpler, einfacher Gemüsebrühe stecken Geschmacksverstärker wie Hefeextrakte und Glutamat. Ich habe mich also entschieden, Gemüsebrühe selber herzustellen. Ich habe viele Rezepte durchsucht und viele gefunden, die mir zu viel Salz enthielten oder ich hätte zu viel Energie verbraucht, das Gemüse zu trocknen.

In einem Rezept habe ich gelesen, dass pro 100 g Gemüse, nur 10 g Salz zugegeben werden und dass damit das Gemüse für ca. 1 Jahr haltbar ist. Das wollte ich probieren.Vor 8 Monaten habe ich die Gemüsebrühe das erste mal probiert. Nach 8 Monaten war mein Vorrat aufgebraucht und es ist nichts verdorben.

Die Gemüsebrühe schmeckt lecker, man kann Gemüse und Kräuter nach Belieben verwenden und sie ist vielseitig einsetzbar. Ein Grund mehr, euch dieses Rezept nicht vorzuenthalten.



Zutaten:

1 Knolle Sellerie
8 Karotten
2 Zwiebeln
2 Knobauchzehen
1 Stück Ingwer
2 Lauch
1 Bund Petersilie
1 Bund Schnittlauch
Basilikum
Salz

Zubereitung:

Das Gemüse in Stücke schneiden, so dass sie in den Fleischwolf passen. Gemüse und Kräuter im Fleischwolf zerkleinern, so dass ein Gemüsemus entsteht.




Wenn alles Gemüse zerkleinert ist, das Mus abwiegen und pro 100 g Gemüse, 10 g Salz zufügen. Bei mir entstand 1800 g Gemüse, also habe ich 180 g Salz hinzugefügt. Das Salz gut verrühren.

Dann das Gemüse in saubere Gläser füllen und verschließen. Im Kühlschrank hält sich die Gemüsebrühe mind. 8 Monate. Vorausgesetzt man hat sauber gearbeitet.

Kommentare:

  1. Du kochst das Gemüse vorher nicht, man macht es durch das Salz haltbar?

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  2. Das Gemüse wird vorher nicht gekocht. Durch das Salz wird es haltbar. ;-)Bei mir ist heute oder morgen die nächste Gemüsebrühe-Aktion ;-)

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  3. Bengelchen,

    super, vielen Dank für das Rezept. Noch ein paar Fragen:

    Kann ich das wie normale Brühwürfel verwenden, z.B. in Nudelsuppe?

    Wieviel verwende ich? Bei meinen Brühwürfeln verwende ich 1/2 Würfel pro 1 Tasse Wasser, hast du irgendwelche Mengenangaben?

    Was sind die weissen Stücke hinter den Karotten? Sellerie? Sellerie? Ich dachte immer, Sellerie kommt in Staudenform? Kann man die Wurzel essen?

    Danke!

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  4. Ich verwende für ca. 1 Liter Wasser 1-2 EL Gemüsepaste für normale Brühe. Sie muss natürlich etwas länger kochen, damit das Gemüse auch den Geschmack abgibt. Ich lass die Brühe ca. 10 Min. köcheln.

    Das weiße ist Knollensellerie. Es gibt den (grünen) Stangensellerie und den (weißen) Knollensellerie. Musst du mal googlen. :-)

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  5. Das Rz hab ich gleich mal eingesackt, dass wird 100% nachgemacht, das ist echt toll, Ich mag nur kein Sellerie, Ich nehm einfach Petersilienwurzeln dazu ;o)

    Lg Kerstin

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  6. Hallo
    und du verträgst bei Fructoseintoleranz diese Brühe gut? Bin auch mit Magenschmerzen durch Fructose geplagt. Bekomme immer Magenentzündung und kann schlecht austesten, weil wenn die Entündung mich erwischt hat ( was oft passiert), dauert es immer bis sie weg geht und nix ist mehr mit austesten. Grrr.
    lg Doris

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  7. Hallo Doris,
    ich vertrage die Brühe gut. Bei deinen Problem mit der Magenentzündung würd ich aber dann eine nur Karotten, Sellerie, Petersilie und Lauch nehmen. Also ohne Zwiebel.

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  8. Hallo,

    findest du das Gemüse-Salz-Verhältnis passend? In einem anderen Rezept habe ich gelesen, dass das Verhältnis von Gemüse zu Salz 7:1 beträgt. Ich würde lieber später nachsalzen wollen, daher wäre dein Rezept eventuell passender?

    Schönen Gruß

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  9. Ich finde die Brühe nicht zu salzig. Zum Pur-Essen schon, aber wenn man es verarbeitet ist es kein Problem. Ich muss immer noch nachsalzen, auch wenn ich aus der Paste eine Brühe mache.

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Katrin