Mittwoch, 20. Oktober 2010

Kürbisriotto mit gebackenem Kürbis

Herbstzeit, Kürbiszeit. Jedenfalls bei uns. 



Auch, wenn ich zur Zeit leider selten dazu komme, zu kochen, Kürbis gibt es oft. Es ist wie mit Spargel im Frühling. Man muss es ausnutzen, wenn es die Zutat frisch gibt. 
Also gibt Nudeln mit Kürbis, Kürbis in Nudeln, Kürbis gebraten, Kürbis in der Suppe. Und natürlich Kürbisrisotto. 
Beim stöbern im Kuriositätenladen habe ich das Rezept für dieses Risotto gefunden. Es war wirklich sehr lecker, vor allem die schöne Farbe hat es mir angetan.


Hier das Rezept, etwas abgewandelt.

Zutaten:
1/2 Hokkaido-Kürbis
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
ca. 200 g Risottoreis
Olivenöl, Butter, Parmesan, Kürbiskernöl


Zubereitung:
Den Kürbis in Spalten schneiden und im Ofen bei Ober-/Unterhitze ca. 200° ca. 45 Minuten backen. Die Zeit bestimmt sich nach der Dicke der Spalten und kann variieren.

Nachdem die Spalten gar sind, in einen Schüssel geben und entweder mit dem Pürierstab oder dem Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten. Geht etwas schwierig, lohnt sich aber.



Gemüsebrühe aus der Brühpaste herstellen und aufkochen lassen. Ich nehme dafür ca. 1-2 EL Paste für 1 Liter. 

Für das Risotto die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden und in Olivenöl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, den Reis zugeben und mit anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und gut rühren. Statt mit Gemüsebrühe kann man auch mit Weißwein ablöschen, ich hatte aber nur noch Rotwein im Haus. Die Gemüsebrühe einkochen lassen und wieder mit Brühe aufgießen. Den Vorgang wiederholen. Nach ca. 3/4 der Kochzeit, das Kürbispüree zugeben und gut unterrühren. Wieder Brühe aufgießen und einköcheln lassen, bis der Reis gar ist. Topf vom Herd ziehen und einen Stich Butter und Parmesan unterheben. Kurz ziehen lassen. Auf einem Teller mit Kürbiskernöl und ggf. Kürbiskernen anrichten. 

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Katrin