Letztes Wochenende war ich bei einem Filmdreh. Ein Freund meines Freundes hat zu einem Fimprojekt geladen, zu dem wir natürlich gerne gekommen sind.
Da man natürlich bei einem anstrengenden Drehtag Stärkung braucht, habe ich eine Bratkartoffeltarte mitbebracht. Ein schönes rustikales Essen, das schön sättigt und lecker schmeckt.
Gesehen habe ich die Bratkartoffeltarte bei Steph und Moey. Ich habe Rezepte der beiden Tartes vermischt und so meine Tarte gezaubert.
Zutaten:
250 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe (Alternativ 1/2 Päckchen Trockenhefe)
150 ml lauwarmes Wasser
1 große Zwiebel, geputzt und in kleine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, geputzt und in kleine Würfel schnitten
500 g Kartoffeln, geputzt und in Würfel geschnitten (ca. 1x1 cm)
200 g Crème Fraîche
1 EL süßer Senf
Kümmel, Salz, Pfeffer
Olivenöl
Zubereitung:
Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Zu dem Mehl geben und zu einem elastischen Teig kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Hälfte der Kartoffeln knapp gar braten. In eine Schüssel geben. Nun die restlichen Kartoffeln anbraten. Ebenfalls in die Schüssel geben. Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Kartoffeln dazu geben. Durchschwenken. Alles mit Kümmel und Salz würzen. Vom Herd ziehen und wieder in die Schüssel geben. Crème Fraîche über die Kartoffeln geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Kartoffel-Zwiebel-Mischung vorsichtig vermengen.
Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Tarteform legen. Teig mit einer Gabel einstechen, damit er beim backen keine Blasen wirft. Den Boden mit Senf bestreichen. Die Kartoffel-Mischung auf den Boden verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° bei Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten goldgelb backen.
Samstag, 20. April 2013
Freitag, 19. April 2013
Das neue Schätzchen ist da!
Kaum
war der Frühling da, ist er auch schon wieder weg. Und das, obwohl ich doch am
Wochenende so viel unternehmen wollte. Morgen ist auf der Theresienwiese der größte
Flohmarkt Bayerns. Und am Sonntag ist Stoffmarkt in Freising. Aber
wahrscheinlich ist es für meine Finanzen eh wesentlich besser, wenn ich daheim
bleibe.
So
schlimm ist das nämlich auch nicht, daheim zu bleiben. Habe ich doch seit ein
paar Tagen eine neue Mitbewohnerin. So lange Zeit habe ich überlegt,
recherchiert, hingefiebert und nun ist sie eingezogen. Die lang ersehnte
Küchenmaschine.
Eigentlich
konnte ich mich nicht zwischen einer Kenwood Major und einer Bosch MUM8
entscheiden. Den Ausschlag gab dann jedoch der Preis. Bei Amazon war sie von
629 € auf 369 € reduziert. Nach kurzer Überlegung und einem Anruf beim Freund
war klar. Sie zieht zu uns ein. Und nun bin ich stolze Besitzerin einer Bosch
MUM86W1 in Weiß.
Die
technischen Daten sind:
Technische
Details
·
1600-Watt-Motor
·
Gehäuse
aus Aluminium-Druckguss
·
"Multi-motion-drive"
·
Besonders
große Rührschüssel mit 5.4 Liter Fassungsvermögen
·
Multifunktionsarm
mit 3 Antrieben an verschiedenen Positionen
·
Knethaken
mit Teigabweiser, Schlag- und Rührbesen
·
7
Schaltstufen, Momentschalter
·
Mixer-Aufsatz
Glas 1,75 Liter
·
Kabelaufrollautomatik
·
transparenter
Deckel mit Einfüllöffnung
·
Hohe
Sicherheit durch Abdeckung der Antriebe und durch eine Deckelverriegelung
·
Elektronische
Drehzahl-Regelung
·
Wiedereinschaltsicherung
·
Reinigungsfreundlich
·
Sanftanlauf
·
Gummisaugfüße
·
hochwertige
Bedruckung mit Bosch-Logo in 3D
·
Integriertes
Zubehör: 1 x Rührbesen, 1 x Schlagbesen, 1 x Deckel, 1 x
Edelstahl-Rührschüssel, 1 x Knethaken Metall, 1 x Mixeraufsatz Glas
So
ganz sicher, was das alles heißt, bin ich mir nicht. Wichtig war mir jedenfalls
die Watt-Zahl, eine große Rührschüssel aus Edelstahl und die Auswahl des
Zubehörs. All das habe ich in der MUM8 gefunden.
Einige
Zubehörteile stehen schon auf meiner Wunschliste. Mal schauen, wann es soweit ist.
Jetzt
nutzte ich aber erst mal das Standart-Zubehör. Der erste Hefeteig wurde
zumindest schon mal sehr lecker und luftig. Am Wochenende soll dann ein Kuchen
gebacken werden. Ach, ich freu mich so!
Sonntag, 7. April 2013
Tomatiges Perlemmer-Risotto mit Feta
Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Gerichten mit
Perlemmer und Perleinkorn. Das leckere und gesunde Getreide bekomme ich
entweder über die Einkaufsgemeinschaft der Genussgemeinschaft Städter und Bauern oder ich hole es direkt vom Hof der Apfelbecks, der sich in der Nähe meiner Eltern
befindet.
Bei Regine von pinch of spice habe ich ein Risotto mit
Perlgraupen entdeckt. Das Risotto, das im Original von Yotam Ottolenghi stammt, hat sich so lecker angehört, ich musste es
unbedingt schnell probieren und so wanderte es auf die Nachkoch-Liste.
Im Gegensatz zu manch anderen Gerichten auf der
Nachkochliste, ging es auch ganz schnell mit dem nachkochen.
Am Wochenende habe ich unsere bisherige Rumpelkammer, was
eigentlich unser Büro ist, entrumpelt. Nach 5 Monaten in der neuen Wohnung war
das auch dringend notwendig. Also habe ich 2 Umzugskisten Papier und 1
Umzugskiste Kram aussortiert und weggeworfen. Den Rest habe ich brav weggeräumt
und so kann man unser Büro jetzt tatsächlich betreten und am Schreibtisch
arbeiten. Ich bin so stolz auf mich. Nach dieser Anstrengung hatte ich mir ein
leckeres Essen verdient. Da fiel mir das Perlgraupenrisotto ein. Da es sich
auch quasi von alleine kocht, war es ideal nach einem anstrengenden
Aufräum-Tag.
Ich habe mich Großteils an das Rezept von Regine gehalten
und nur kleine Änderungen vorgenommen.
Ohne den Feta ist das Gericht vegan und ebenfalls lecker.
Zutaten:
200 g Perlemmer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
4 Streifen Zitronenschale
4 Zweige Thymian
½ TL geräuchertes Paprikapulver
½ TL Salz
700 ml Pasata (passierte Tomaten)
300 ml Gemüsefond
Olivenöl
1 Päckchen cremigen Feta
1 TL Kümmel, gemahlen
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. In Olivenöl
glasig dünsten. Perlemmer, Lorbeerblatt, Zitronenschale Thymian und
Paprikapulver dazugeben. Mit Pasata und Gemüsefond ablöschen. Umrühren, so dass
sich alle Zutaten vermischen. Auf niedriger Hitze ca. 30 Minuten garen. Immer
wieder umrühren, dass das Risotto nicht anbrennt.
Gemahlenen Kümmel in einer Pfanne anrösten. Feta zerbröseln,
mit Kümmel und Olivenöl vermengen.
Das Risotto ist fertig, wenn der Perlemmer bissfest und die
Flüssigkeit fast aufgesogen ist.
Risotto ggf. abschmecken. Mit dem Feta servieren.
Freitag, 5. April 2013
Ras El-Hanout Nüsse
Ich habe mich mittlerweile ganz gut mit meiner Fructoseintoleranz arrangiert. Allerdings überkommen mich bei einem anstrengenden Arbeitstag extreme Gelüste nach Schokolade. Und dann merke ich immer wieder, dass es mir nicht gut tut. Aber was tun, wenn man Nervennahrung braucht? Auf andere "Genussmittel" ausweichen. Eine tolle Alternative sind die Ras El-Hanout Nüsse, die ich bei HighFoodality gefunden habe. Also ab in den Supermarkt und Nüsse kaufen. Mandeln, Haselnüsse und Cashewkerne. Eigentlich hätte ich auch gerne noch Walnüsse genommen, aber dazu hätte ich erst Nüsse knacken müssen.
Zutaten:
2 EL Reissirup
20 g Butter
Ras El-Hanout (nach Geschmack, ca.1 TL)
Fleur de Sel
100 g Cashewkerne
100 g Haselnüsse
100 g Mandeln
Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen (am besten Umluft, habe ich nicht, deshalb Unter-/Oberhitze)
Butter und Reissirup in einem Topf schmelzen. Ras El-Hanout unterrühren. Die Nüsse in den Topf geben und gut verrühren. Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
Im Ofen goldgelb backen. Auskühlen lassen und in einem Glas luftdicht aufbewahren.
Zutaten:
2 EL Reissirup
20 g Butter
Ras El-Hanout (nach Geschmack, ca.1 TL)
Fleur de Sel
100 g Cashewkerne
100 g Haselnüsse
100 g Mandeln
Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen (am besten Umluft, habe ich nicht, deshalb Unter-/Oberhitze)
Butter und Reissirup in einem Topf schmelzen. Ras El-Hanout unterrühren. Die Nüsse in den Topf geben und gut verrühren. Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
Im Ofen goldgelb backen. Auskühlen lassen und in einem Glas luftdicht aufbewahren.
Mittwoch, 27. März 2013
Pfannkuchen mit zweierlei Füllung
Pfannkuchen sind eines meiner Lieblings-Kinder-Essen. Durch die Fructoseintoleranz fallen süße Pfannkuchen leider weg und ich musste auf deftige Pfannkuchen umsteigen. Eine sehr große Umstellung. Aber mit diesen leckeren Füllungen klappt die Umstellung echt gut.
Für dieses Gericht gibt es nur eine grobe Zutatenliste und Anleitung. Wenn Pfannkuchen übrig bleiben, schneide ich sie in Streifen und friere sie für Suppeneinlage ein. Bleibt Quark- oder Linsenfüllung übrig, gibt es sie am nächsten Tag auf's Brot. Nix kommt weg, alles wird aufgemampft.
Zutaten:
Pfannkuchen:
Mehl (Hälfte Vollkorn, Hälfte weißes Mehl)
Eier
Milch
Sprudelwasser
Quarkfüllung:
Quark
1 Paprika
1/2 Bund Petersilie
1 Lauchzwiebel
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Linsenfüllung:
Scharfer Roter Linsen Aufstrich
Zubereitung:
Für den Pfannkuchenteig habe ich kein genaues Rezept. Einfach Mehl mit Eiern, Milch und Wasser zu einem flüssigen Teig verrühren. Etwas Salz dazugeben. ca. 20 Minuten ziehen lassen.
Linsen unter kaltem Wasser abwaschen, Knoblauchzehe schälen. In einen Topf geben und mit dem Wasser aufkochen. Bei kleiner Hitze gar kochen, bis die Linsen zerfallen. Paprika waschen, halbieren und putzen. In Würfel schneiden. Wenn die Linsen gar sind, ggf. Knoblauch entfernen. Mit dem Paprika und Basilikum, Petersilie o.ä. pürieren. Als letztes mit Zitronensaft, Chilipulver und Salz abschmecken.
Für die Quarkfüllung Paprika waschen, halbieren und putzen. In kleine Würfelchen schneiden. Petersilie hacken. Paprika und Petersilie unter den Quark heben. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken.
Für dieses Gericht gibt es nur eine grobe Zutatenliste und Anleitung. Wenn Pfannkuchen übrig bleiben, schneide ich sie in Streifen und friere sie für Suppeneinlage ein. Bleibt Quark- oder Linsenfüllung übrig, gibt es sie am nächsten Tag auf's Brot. Nix kommt weg, alles wird aufgemampft.
Zutaten:
Pfannkuchen:
Mehl (Hälfte Vollkorn, Hälfte weißes Mehl)
Eier
Milch
Sprudelwasser
Quarkfüllung:
Quark
1 Paprika
1/2 Bund Petersilie
1 Lauchzwiebel
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Linsenfüllung:
Scharfer Roter Linsen Aufstrich
Zubereitung:
Für den Pfannkuchenteig habe ich kein genaues Rezept. Einfach Mehl mit Eiern, Milch und Wasser zu einem flüssigen Teig verrühren. Etwas Salz dazugeben. ca. 20 Minuten ziehen lassen.
Linsen unter kaltem Wasser abwaschen, Knoblauchzehe schälen. In einen Topf geben und mit dem Wasser aufkochen. Bei kleiner Hitze gar kochen, bis die Linsen zerfallen. Paprika waschen, halbieren und putzen. In Würfel schneiden. Wenn die Linsen gar sind, ggf. Knoblauch entfernen. Mit dem Paprika und Basilikum, Petersilie o.ä. pürieren. Als letztes mit Zitronensaft, Chilipulver und Salz abschmecken.
Für die Quarkfüllung Paprika waschen, halbieren und putzen. In kleine Würfelchen schneiden. Petersilie hacken. Paprika und Petersilie unter den Quark heben. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken.
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